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Corona-Krise: Gefahrgut-Ausbildungen wieder möglich

Gefahrgut-Kurse und Prüfungen mit erleichterten Hygienemaßnahmen

ACHTUNG: NEU mit 29.5.2020

Mit der 2. Novelle der COVID-LockerungsVO vom 27.5. werden Schulungen, Aus- und Fortbildungen NEU unter der Überschrift „Veranstaltungen“ im § 10 geregelt. Zudem ergibt sich aus dessen Abs. 9, dass das Tragen des MNS nicht erforderlich ist, wenn Teilnehmer auf ihrem Platz sitzen. Das gilt auch für den Vortragenden – nach Rücksprache mit dem BMSGK auch wenn er währende des Vortrages steht.

Im Übrigen gilt diese Erleichterung – ebenfalls nach Rücksprache mit dem BMSGK - für alle Schulungen, nicht nur für jene in Abs. 9 erwähnten Schulungen, bei denen aufgrund ihrer „Eigenart“ die üblichen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden können.

Für 15. Juni sind weitere Erleichterungen geplant, bitte informieren Sie sich über diese Web-Plattform über den jeweils aktuellen Stand. Danke.

Mit der COVID-19-Lockerungsverordnung vom 1. Mai und dessen Novelle vom 13. Mai war auf Grund der Formulierung für "Ausbildungsstätten" bisher unklar, ob damit auch jene der Schulungsveranstalter gemäß GGBG gemeint waren. Das Gesundheitsministerium hat am 19.5. klargestellt, dass von § 5 Abs. 1 Z 2 der COVID-19-LockerungsVO ("beruflichen Qualifikations- bzw. Abschlussprüfungen sowie Zertifikationsprüfungen") auch die gesetzlichen Gefahrgut-Ausbildungen umfasst sind. 

Damit sind ab sofort alle Gefahrgut-Ausbildungen (GG-Beauftragte, GG-Lenker, Sachkundige, Ausbildungen für den GG-See- und Luftverkehr) für alle Verkehrsträger wieder möglich.

Die für derartige Veranstaltungen jeweils geltenden gesundheitsrechtlichen Anforderungen sind einzuhalten. Dies betrifft insbesondere die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen (1 m Abstand, Mund-Nasen-Schutz etc.) gemäß § 5 Abs. 2 COVID-19-LV.
Für die Vortragenden ist das Tragen eines Schutzvisiers als MNS zu empfehlen, da durch das ständige Sprechen das Infektionsrisiko (Tröpfcheninfektion!) besonders hoch ist.
Für die Reinigung des Schulungsortes (Toiletten, Sesseln, Tische, Schulungsmaterial etc.) muss ebenfalls entsprechend vorgesorgt werden, insbesondere durch das Vorhandensein von genügend Desinfektionsmitteln. Hinsichtlich der Schutzmaßnahmen zur größtmöglichen Minimierung des Infektionsrisikos bietet der Erlass des BMK (Verkehrsministerium) vom 5. Mai eine entsprechende Handlungsempfehlung.

Betreffend des 1 m-Abstandes ist auf die Anzahl der Schulungsteilnehmer zu achten. Die bisherigen Genehmigungen sehen meist eine maximale Teilnehmerzahl von 25 vor, sie ist daher der Größe des Schulungsraumes entsprechend anzupassen. Darauf und auf die Einhaltung der allgemeinen „Corona-Sicherheitsvorkehrungen“ sollte schon bei der Meldung der Schulung an den Landeshauptmann/Verkehrsministerium/Austro Control als Aufsichtsorgane explizit hingewiesen werden.

Die mit der Corona-Krise verbundenen Ausgangssperren und Betriebsschließungen für Schulungsveranstalter sind mit der COVID-19 Lockerungsverordnung seit 1. Mai 2020 aufgehoben. Die internationalen Vereinbarungen über die Verlängerung der Gültigkeit der Schulungsbescheinigungen gelten weiter. Der durch die Corona-Krise aufgebaute Stau an Gefahrgutschulungen kann damit zügig abgebaut werden.

Viel Erfolg, bleiben Sie gesund und halten Sie Abstand.

Für Fragen steht Mag. Robert Wunderl unter der Email robert.wunderl@wko.at gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Gefahrgut finden Sie im Gefahrgut-Web der Bundessparte Transport und Verkehr.