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Forderungsprogramm des Fachverbandes für das Güterbeförderungsgewerbe Österreichs

Fakten zum Güterbeförderungsgewerbe

Das Güterbeförderungsgewerbe umfasst 16.000 Transporteure und Kleintransporteure und ist Arbeitgeber für insgesamt etwa 70.000 unselbstständig Beschäftigte.

  • Der LKW bringt was wir alle täglich brauchen z.B Brot, Obst, Treibstoff und vieles mehr.
  • Die Transporteure befördern, was beauftragt wird.
  • 2/3 aller Güter in Österreich werden auf der Straße transportiert.
  • Mehr als 90 Prozent aller Verkehre sind reiner Inlandsverkehr.
  • Die ersten und letzten 80 Kilometer jeder Lieferung werden auf der Straße zurückgelegt.
  • Es gibt keine Alternative zum LKW, die eine flächendeckende Versorgung von Gütern gewährleistet.
  • Die Transporteure sind umweltfreundliche Dienstleiter. Durch Investitionen in neue Technologien wurden seit 1990 die Emissionen um 98% reduziert.

Wie sich aus den obigen Fakten ergibt, ist das Güterbeförderungsgewerbe ein wesentlicher und wichtiger Bereich in der Wirtschaft und im täglichen Leben. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Sektoren stellt das Transportgewerbe den Blutkreislauf der Wirtschaft dar.

Das Güterbeförderungsgewerbe stärkt somit den Wirtschaftsstandort Österreich und sichert die regionale Versorgung!

Die österreichischen Transporteure sind für Sie unterwegs und benötigen daher im Sinne einer guten Zusammenarbeit faire Wettbewerbsbedingungen, gerechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ein Bekenntnis der österreichischen Politik zu den österreichischen Transportunternehmen!

Der Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe fordert…

  • die Abschaffung des LKW Nacht-60ers
  • die Streichung der geografischen Einschränkungen im Rahmen der Abstellplatzverpflichtung als Gewerbevoraussetzung
  • die Möglichkeit des Abstellens eines Anhängers ohne Zugfahrzeug
  • faire und gleiche Rahmenbedingungen für alle Akteure, die gleiche Leistungen erbringen
  • eine Reduktion des Behördenanteils bei KFZ- Zulassungen
  • ein standortverträgliches Mautsystem
  • eine Reduktion von Strafhöhen, die Berücksichtigung des Prinzips „Beraten statt Strafen“ bei Bagatelldelikten sowie die Abschaffung von Mehrfachbestrafungen
  • die staatliche Übernahme der Ausbildungskosten und die Schaffung von sog. „Fahrerakademien“ sowie einen erleichterten Zugang zur Fahrerqualifizierung zur Begegnung des Lenkermangels
  • eine einheitliche und rechtlich verankerte Legaldefinition des Ausnahmetatbestandes „Ziel- und Quellverkehr“
  • eine Änderung des Wochenendfahrverbots
  • die Abschaffung des Fahrverbotskalenders
  • eine Optimierung von Fahrzeugabmessungen und Gewichte
  • eine konsequente Einbeziehung der Auftraggeberhaftung in Gesetzestexte

Der FV Güterbeförderung setzt sich auf europäischer und internationaler Ebene ein für:

  • eine flexiblere, praxisgerechtere und wirtschaftsfreundlichere Gestaltung europäischer und internationaler Regelwerke (z.B. Sozialvorschriften, Arbeitszeitbestimmungen, Ausbildung, Standort- und Mautkosten)
  • eine gerechte Harmonisierung bestehender (nationaler) Vorschriften (z.B. in Umsetzung von EU-Recht), um so den ungleichen Wettbewerb zwischen EU-Mitgliedstaaten effektiv zu bekämpfen
  • die konsequente Bekämpfung von Praktiken, die bestehendes Recht umgeht und illegale Wettbewerbsvorteile schafft
  • die Beibehaltung bestehender Einschränkungen und Einführung tauglicher Kontrollmechanismen (z.B. über Mautdaten) bei der Kabotage