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Lehrberufe im Verkehr

Österreichische Transport- und Verkehrsunternehmen bieten 2.650 Lehrplätze

Du interessierst dich für Transport und Mobilität von Menschen und Waren?

Dann bist du genau richtig mit einer Berufsausbildung in diesem Bereich. Die österreichischen Transport- und Verkehrsunternehmen bieten 2.650 Lehrlingsausbildungsplätze für eine hochwertige Ausbildung an.

Wie sehen die Beschäftigungsmöglichkeiten aus? 

Die Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem Bereich können als gut eingestuft werden. Aufgrund der zunehmenden internationalen Verflechtung der Wirtschaft wird erwartet, dass das Transport- und Verkehrsaufkommen weiter zunehmen wird. Dies zieht einen anhaltenden Fachkräftebedarf in der gesamten Branche – von den organisatorischen Tätigkeiten bis zur Transportausführung – nach sich.

Vor allem gut ausgebildete Fachkräfte, die zusätzlich zu ihrem Fachwissen Fremdsprachenkenntnisse mitbringen, sind gesucht. Neben Englisch werden Ostsprachen verstärkt nachgefragt. Laufende Weiterbildung ist in diesem Fachbereich von großer Bedeutung, um mit neuen Entwicklungen wie z. B. Logistiksoftware oder E-Commerce Schritt halten zu können.

Durch die gute Auslastung der Schiregionen und zunehmende Nutzung von Seilbahnen auch außerhalb der Wintersaison, sehen auch für angehende Seilbahnfachleute die Beschäftigungsmöglichkeiten sehr positiv aus.

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Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

Beschäftigte in diesem Fachbereich sollten kommunikativ sein und Organisationstalent mitbringen, denn es gibt schließlich einiges zu managen. So muss z. B. das bestmögliche Verkehrsmittel für einen Transport oder die günstigste Fahrtroute ermittelt werden. Diese Tätigkeiten werden meist mit Hilfe eines PCs und speziellen Logistikprogrammen durchgeführt. IT-Verständnis ist daher sehr gefragt.

Für angehende Berufskraftfahrer/innen oder Binnenschiffer/innen ist Orientierungssinn und Konzentrationsfähigkeit sehr wichtig. Außerdem sollten sie bereit sein, schichtweise zu arbeiten, da vor allem im Fernverkehr auch in der Nacht gefahren wird.

Lehrberufe im Transport und Verkehr

Berufskraftfahrer/in

Der Lehrberuf Berufskraftfahrer/in ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Güterbeförderung, Personenbeförderung

Ob mit dem LKW von Salzburg nach Moskau, mit dem Reisebus von Wien nach Barcelona oder einfach mit dem Linienbus von Haltestelle zu Haltestelle: Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter oder befördern Personen in begrenzten Gebieten, aber auch europaweit. Sie planen die Fahrtrouten und führen Fahrtenbücher und Transportpapiere, außerdem überprüfen sie regelmäßig ihre Fahrzeuge, halten sie in Stand und erledigen kleinere Reparaturen.

Binnenschifffahrt

Ob auf Gütertransportschiffen oder Personenschiffen, auf Seen und Flüssen, Binnenschiffer/innen sind immer hart am Wind. Sie be- und entladen das Schiff, bereiten es auf die Fahrt vor, helfen beim Steuern und Manövrieren (z. B. Schleusenarbeiten, Signal- und Flaggendienste) und verankern das Schiff im Hafen. Darüber hinaus reinigen sie das Schiff und halten die Schiffsausrüstung in Stand.

Betriebslogistikkaufmann/-frau

Lager sind heute Drehscheibe für Lieferanten und Kunden. Als Ziele gelten möglichst kurze Lagerzeiten und damit geringe Lagerkosten sowie möglichst rasche Lieferung an die Kundschaft. Betriebslogisitikkaufmänner/-frauen sind dafür verantwortlich, dass die Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Hierfür verwenden sie elektronisch gesteuerte Informations- und Transportsysteme. Sie nehmen Waren entgegen, kontrollieren diese, lagern sie ein oder verpacken sie transportgerecht für die Auslieferung und stellen die Versanddokumente zusammen.

Mobilitätsservice

Wie kommt man so schnell wie möglich nach New York, nach Paris – oder zumindest in die nächste Stadt? Mobilitätsservicefachleute wissen, wie das geht. Sie arbeiten bei verschiedenen Verkehrsunternehmen im Luft-, Bahn- oder Straßenverkehr und beraten ihre Kunden über die Dienstleistungen des Betriebes. Sie planen, erstellen und verkaufen die jeweils optimalen Verkehrsleistungen. Sie nehmen Reservierungen entgegen, stellen Tickets aus und führen die erforderlichen administrativen (verwaltenden) Tätigkeiten durch.

Seilbahntechnik 

Seilbahntechniker/innen sind Allrounder/innen für den Betrieb und die Wartung von Seilbahnanlagen. Sie bedienen die Seilbahnen, überprüfen die Funktionstüchtigkeit der Lifte und Seilbahnen und führen laufende Wartungsarbeiten durch. Teilweise sind sie auch in der Beratung und Betreuung der Gäste tätig und achten auf die Einhaltung der Beförderungsbedingungen, besonders bei der Beförderung von Kindern sowie beim Transport von Menschen mit Behinderungen, Beförderungen diverser Wintersportgeräte und anderer Lasten.

Speditionskaufmann/-frau

Japanische Autos nach Österreich, österreichische Weine nach Frankreich oder französische Mode nach Japan: Speditionskaufleute wissen, wie man Waren rund um die Welt schickt und sorgen dafür, dass sie pünktlich und sicher am Zielort ankommen. Modernste Computerprogramme helfen ihnen dabei, billige und optimale Routen zu erstellen, bei denen z. B. Leerfahrten möglichst vermieden werden.

Speditionslogistik 

 "Logistik“ ist die Gesamtheit aller Aktivitäten eines Unternehmens hinsichtlich Beschaffung, Lagerung, Umschlag und Transport von Materialien sowie Zwischen- und Fertigprodukten. Speditionslogistiker/innen organisieren die Arbeiten in der Lagerbewirtschaftung, kalkulieren (berechnen) ihre Dienstleistungen und erstellen Logistikkonzepte. Darüber hinaus führen sie facheinschlägige Arbeiten im Rechnungswesen sowie im Logistikcontrolling durch. Ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt ist die Betreuung und Beratung der Kunden, wozu u. a. auch die Durchführung von Präsentationen gehört.

Luftfahrzeugtechnik 

Der Lehrberuf Luftfahrzeugtechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Flugzeuge mit Turbinentriebwerken, Flugzeuge mit Kolbentriebwerken, Hubschrauber Kaum ein Pilot würde sich mehr in die Luft wagen, wenn er sich nicht auf die äußerst verantwortungsvolle Arbeit der Luftfahrzeugtechniker/innen verlassen könnte. Sie bauen diverse Luftfahrzeugskomponenten (Triebwerke, Fahrwerke, Rohrleitungen usw.) ein und führen Routinechecks und Reparaturen an allen Arten von Luftfahrzeugen (z. B. Kleinflugzeugen, Helikoptern, großen Verkehrsflugzeugen) durch. Damit gewährleisten sie die Betriebssicherheit und einwandfreie Funktion der Luftfahrzeuge.

Bürokaufmann/-frau

Das Büro ist das Herz eines Betriebes und die Bürokaufleute sorgen dafür, dass es reibungslos läuft. Sie sind verantwortlich dafür, dass die wichtigsten Zahlen und Fakten immer griffbereit sind (z. B. Statistiken, Verkaufszahlen), dass Anfragen immer an die richtige Stelle weiter geleitet werden und Telefonate und E-Mails erledigt werden. Dazu kommen Terminüberwachung, aber auch Kalkulationen (Berechnungen), die Kassaführung oder die Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

Gleisbautechnik

Allein die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betreiben ein über 5.000 km langes Streckennetz. Gleisbautechniker/innen sind die Fachkräfte, die diese Bahnstrecken laufend erneuern, modernisieren und ausbauen. Sie führen Vermessungsarbeiten durch, richten die Baustellen ein und sichern sie ab, stellen den Unter- und Oberbau her, verlegen Gleise, Weichen, Kreuzungen und montieren Gleisabschlüsse und Schienenausziehvorrichtungen. Sie sind aber auch für den sicheren Betrieb bestehender Streckennetze verantwortlich, indem sie diese laufend instand halten, Schwachstellen feststellen und beseitigen.

Elektrotechnik (Modullehrberuf)

Elektrotechniker/innen sind in unterschiedlichsten Bereichen in Industrie- und Gewerbebetrieben, auf Baustellen und in privaten Haushalten tätig. Sie planen, montieren, installieren, warten und reparieren elektrische und elektronische Geräte und Anlagen: Licht- und Beleuchtungsanlagen, Elektrogeräte, Gebäudeautomatisation, Anlagen zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, Produktionsanlagen und Fertigungsstraßen usw. Sie suchen und beheben Fehler und Störungen an den elektrotechnischen Systemen und achten bei all ihren Arbeiten genau auf die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Umweltstandards.

Metalltechnik  (Modullehrberuf)

Bei Metalltechniker/innen dreht sich alles um Metalle, Maschinen und Werkzeuge. Die Aufgabenbereiche reichen dabei von der Be- und Verarbeitung von Metallen zu Bauteilen und Halbfertig- und Fertigprodukten, über die Konstruktion und Herstellung von Maschinen und Werkzeugen, bis zum Zusammenbau, der Steuerung und Überwachung von automatisierten Fertigungsanlagen und Maschinen. Mit Handwerkzeugen und computergestützten Anlagen bearbeiten Metalltechniker/innen unterschiedliche Eisen- und Nichteisenmetalle, teilweise auch Kunststoffe und andere Werkstoffe und stellen daraus Maschinen und Maschinenteile, Werkzeuge, Stahlbauteile, Gehäuse, Fahrzeugteile, Fassadenelemente, Tore, Geländer usw. her. Dabei wenden sie Techniken wie z.B. Schmieden, Schweißen, Löten, Biegen, Feilen, Kleben oder Zerspanungstechniken an.

Mechatronik (Modullehrberuf)

Die Antriebssysteme eines Flugzeuges, aber auch zahlreiche andere Maschinen und Anlagen bestehen aus mechanischen ("mecha“) und elektronischen ("tronisch“) Elementen. Mechatroniker/innen stellen solche Anlagen her und bauen sie an den richtigen Stellen ein. Sie installieren die elektrischen Bauteile, schweißen die Werkstoffe zusammen und programmieren die Anlagen. Außerdem führen sie erforderliche Reparaturen durch.

Kraftfahrzeugtechnik (Modullehrberuf)

Dafür, dass unsere Autos verkehrs- und betriebssicher sind, sorgen die Kraftfahrzeugtechniker/innen. Sie nehmen Einstellungen am Motor, an den Bremsen, an der Lenkung oder an der Lichtanlage vor, führen das für Kraftfahrzeuge gesetzliche vorgeschriebene Service („Pickerlprüfung“) durch und halten sie instand (z.B. Öl- oder Bremsflüssigkeitswechsel, Filtertausch). Kraftfahrzeugtechniker/innen suchen mit Hilfe von Prüf- und Testgeräten nach Fehlern und Gebrechen und reparieren Personenkraftwagen, Motorräder, Mopeds, Lastkraftwagen oder Autobusse. Außerdem bauen sie elektrische und elektronische Bauteile (z.B. Alarmanlagen, Mobiltelefone) ein. 

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