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Einreise auf dem Luftweg nach Österreich – Informationen zur COVID-19-Einreiseverordnung

Aktuelle Einreiseregelungen für Luftfahrtunternehmen

Das BMSGPK hat am 26. November 2021 die 8. Novelle (BGBl. II Nr. 491/2021), die mit 27. November 2021 in Kraft getreten ist, veröffentlicht. Sie listet in Anlage 2 sechs afrikanische Staaten auf: Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika. Die Einreise nach Österreich ist von diesen genannten Staaten aus untersagt (siehe § 6 Abs. 1 COVID-19-EinreiseV). Alle weiteren Bestimmungen der COVID-19-Einreiseverordnung 2021 bleiben aufrecht bzw. treten wie geplant in Kraft. Die Novelle BGBl. II Nr. 470/2021 trat mit 22. November 2021 bzw. tritt mit 6. Dezember 2021 in Kraft und sieht insbesondere folgende Änderungen vor:

Herabsetzung der Gültigkeitsdauer des Impfnachweises auf 270 Tage

Im Rahmen der Angleichungen an die COVID-19-Maßnahmenverordnung wird die Gültigkeitsdauer von Impfnachweisen von 360 Tagen auf 270 Tage reduziert. Die Verkürzung der Gültigkeitsdauer tritt im Einklang mit der COVID-19-Maßnahmenverordnung erst am 6. Dezember 2021 in Kraft.

Entsprechend der COVID-19-Maßnahmenverordnung wird auch in der COVID-19-Einreiseverordnung 2021 ein zeitlicher Mindestabstand von 14 Tagen zwischen einer Impfung mit einem Einmalimpfstoff (z.B. Johnson & Johnson) und der darauffolgenden weiteren Impfung festgelegt. Diese Änderung tritt nicht zeitverzögert, sondern mit 22. November 2021 in Kraft.

Streichung des „Nachweises über neutralisierende Antikörper“

Bisher waren Nachweise über neutralisierende Antikörper (nicht älter als 90 Tage) bei der Einreise aus Staaten und Gebieten mit geringem epidemiologischem Risiko der Anlage 1 (§ 5) und bei der Einreise aus sonstigen Staaten und Gebieten (§ 7) als Nachweise über eine geringe epidemiologische Gefahr (3G Nachweis) anerkannt. Diese Möglichkeit wurde nun aus der COVID-19-Einreiseverordnung gestrichen. Für den Nachweise über eine geringe epidemiologische Gefahr (3G Nachweis) kann weiterhin ein Genesungsnachweise über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion vorgewiesen werden- Die Änderung tritt mit 22. November 2021 in Kraft.

Neustrukturierung der Testnachweise (PCR-Test!)

Nur mehr ein PCR-Test ist als Test im Sinne der COVID-19-EinreiseVO gültig
Der neue § 2 Abs. 2 der COVID-19-Einreiseverordnung definiert nunmehr „Test“ im Sinne der Verordnung als PCR-Test. Es bleibt bei einer Gültigkeitsdauer von 72 Stunden. Die Kosten sind selbst zu tragen. Die Möglichkeit von Antigentests und Antigentests zur Eigenanwendung werden gestrichen.

Ausnahmen für regelmäßigen Pendlerverkehr (Antigentest möglich, 24h)
Davon bestehen Ausnahmen. Bei Einreisen im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mind. 1x monatlich) zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners gilt auch ein Ergebnis eines Antigentests oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3G Nachweis). Ausdrücklich ausgenommen sind Antigentestes zur Eigenanwendung. Die Probenahme darf im Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 24 Stunden zurückliegt.

Achtung:
Aufgrund der aktuellen Ereignisse kann es jederzeit zu Änderungen der COVID-19-EinreiseVO kommen!

 

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