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Covid-19 Wirtschaftshilfen – Überblick über finanzielle Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen für die Schifffahrt

Wichtige Informationen für die Branche

1. Covid-19 Unternehmenshilfen – Überblick 

2. Überblick Wirtschaftshilfen

Die „Obergrenze für Wirtschaftshilfen wurde von 1,8 Mio. auf 2,3 Millionen Euro pro Unternehmen“ bzw. der „Verlustersatz von 10 3 Millionen auf 12 Millionen Euro“ erhöht. Folgende Wirtschaftshilfen stehen zur Verfügung:

2.1. Ausfallsbonus II (VS: mind. 50% Umsatzentfall, Juli bis September 2021)

Eckpunkte:

  • Mind. 50 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Zeitraum: Juli 2021 bis September 2021
  • Beantragung: ab 16. August 2021 (Regel: frühestens 1 Monat / spätestens 4 Monate nach dem Antragsmonat). Das bedeutet:
    • Ausfallsbonus Juli 2021: 16.8.2021 – 15.11.2021
    • Ausfallsbonus August 2021: 16.9.2021 – 15.12.2021
    • Ausfallsbonus September 2021: 16.10.2021 – 15.01.2022
  • Ersatzrate: bei Schifffahrtsunternehmen in der Personenbeförderung 40%/in der Güterbeförderung 30% des Umsatzrückgangs
  • Mischbetriebe: Der %-Satz, richtet sich nach der ÖNACE-Nr. der Branche, in der das Unternehmen im Betrachtungszeitraum überwiegend zur Erzielung seiner Umsätze beziehungsweise Umsatzerlöse tätig war.
  • Der Ausfallsbonus II ist mit EUR 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt.
    • Außerdem ist die Höhe des Ausfallsbonus II insofern gedeckelt, als die Summe aus Ausfallsbonus II und auf den Betrachtungszeitraum entfallenden Kurzarbeitsbeihilfen nicht den Vergleichsumsatz des Vergleichsmonats aus dem Jahr 2019 übersteigen darf.
    • Maximaler Rahmen (Summe aller Hilfen): 1,8 Mio. Euro

Was sind die wesentlichen Unterschiede des Ausfallsbonus II zum Ausfallsbonus?

  • Für den Ausfallsbonus II ist es erforderlich, dass das Unternehmen im als Betrachtungszeitraum herangezogenen Kalendermonat (Juli 2021, August 2021, September 2021) einen Umsatzausfall  von mindestens 50 Prozent erleidet.
  • Im Rahmen des Ausfallsbonus II kann kein Vorschuss auf den FKZ 800.000 beantragt werden.
  • Die Höhe des Ausfallsbonus II richtet sich nach der Branche, in der das Unternehmen im ausgewählten Betrachtungszeitraum überwiegend tätig war.
  • Die Höhe des Ausfallsbonus II kann durch abgerechnete Kurzarbeitsbeihilfen verringert werden (siehe FAQ 2.5).
  • Die Antragsfristen sind beim Ausfallsbonus II um einen Monat länger als beim Ausfallsbonus.
  • In Punkt 3.2.9 der Richtlinien für den Ausfallsbonus II ist eine Anti- Missbrauchsvorschrift im Zusammenhang mit der Kündigung von Mitarbeitern vorgesehen:

Die wichtigsten Informationen zum Ausfallsbonus II sind hier zu finden:

2.2. Ausfallsbonus III (VS: mind. 30 % Umsatzentfall November und Dezember 2021, 40% Umsatzausfall für Jänner bis März 2022)

Eckpunkte:

  • November und Dezember 2021: Mind. 30 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Jänner bis März 2022: Mind. 40 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Beantragung: ab 10. Dezember 2021 (Regel: frühestens 1 Monat / spätestens 4 Monate nach dem Antragsmonat). Das bedeutet:
    • Ausfallsbonus III für 11/2021: 10. Dezember 2021 – 9. März 2022
    • Ausfallsbonus III für 12/2021: 10. Jänner 2022 – 9. April 2022
    • Ausfallsbonus III für 01/2022: 10. Februar 2022 – 9. Mai 2022
    • Ausfallsbonus III für 02/2022: 10. März 2022 – 9. Juni 2022
    • Ausfallsbonus III für 03/2022: 10. April 2022 – 9. Juli 2022
  • Ersatzrate: bei Schifffahrtsunternehmen in der Personenbeförderung 40%/in der Güterbeförderung 30% des Umsatzrückgangs
  • Mischbetriebe: Der %-Satz, richtet sich nach der ÖNACE-Nr. der Branche, in der das Unternehmen im Betrachtungszeitraum überwiegend zur Erzielung seiner Umsätze beziehungsweise Umsatzerlöse tätig war.
  • Der Ausfallsbonus III ist mit EUR 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt.
    • Außerdem ist die Höhe des Ausfallsbonus III insofern gedeckelt, als die Summe aus Ausfallsbonus III und auf den Betrachtungszeitraum entfallenden Kurzarbeitsbeihilfen nicht den Vergleichsumsatz des Vergleichsmonats aus dem Jahr 2019 übersteigen darf.
  • Maximaler Rahmen (Summe aller Hilfen): 2,3 Mio. Euro

Was sind die wesentlichen Unterschiede des Ausfallsbonus III zum Ausfallsbonus?

  • Für den Ausfallsbonus III ist es erforderlich, dass das Unternehmen im Betrachtungszeitraum November 2021 und Dezember 2021 einen Umsatzausfall von mindestens 30 Prozent und im Betrachtungszeitraum Jänner 2022, Februar 2022 und März 2022 einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent erleidet.
  • Im Rahmen des Ausfallsbonus III kann wie beim Ausfallsbonus II kein Vorschuss auf den FKZ 800.000 beantragt werden.
  • Die Höhe des Ausfallsbonus III richtet sich wie beim Ausfallsbonus II nach der Branche, in der das Unternehmen im ausgewählten Betrachtungszeitraum überwiegend tätig war.
  • Die Höhe des Ausfallsbonus III kann wie beim Ausfallsbonus II durch abgerechnete Kurzarbeitsbeihilfen verringert werden (siehe FAQ 3.5).
  • Die Antragsfristen sind beim Ausfallsbonus III wie beim Ausfallsbonus II um einen Monat länger als beim Ausfallsbonus.
  • In Punkt 3.2.9 der Richtlinien für den Ausfallsbonus III ist wie beim Ausfallsbonus II eine Anti-Missbrauchsvorschrift im Zusammenhang mit der Kündigung von Mitarbeitern vorgesehen (siehe FAQ 2.7).
  • Bei Verstößen gegen COVID-Bestimmungen müssen Unternehmen erhaltene Hilfen künftig zurückzahlen.

Die wichtigsten Informationen zum Ausfallsbonus III sind hier zu finden:

2.3. Verlustersatz

Verlustersatz (16.9.2020 bis 30.6.2021)

  • Anträge können spätestens bis  31. Dezember 2021 eingebracht werden.
  • Umsatzausfälle von mindestens 30 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen. (Ausgenommen ist allenfalls eine Lücke im Nov/Dez durch Beantragung eines Lockdown-Umsatzersatzes)
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 10 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

Verlustersatz (1. Verlängerung: 1.7.2021 bis 31.12.2021)

  • Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis zu EUR 10 Millionen wurde um sechs Monate unter leichter Anpassung der Anspruchskriterien verlängert.
  • Anträge können spätestens bis 30. Juni 2022 eingebracht werden.
  • Voraussetzung sind Umsatzausfälle von mindestens 50 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen 1. Juli 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen.
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 10 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

Verlustersatz (2. Verlängerung: 1.1.2022 bis 31.3.2022)

  • Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten ist mit EUR 12 Millionen begrenzt und wurde um drei Monate verlängert.
  • Voraussetzung sind Umsatzausfälle von mindestens 40 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen 1.1.2022 und 31.3.2022 entstanden sein.
  • Anträge können für bis zu maximal drei Betrachtungszeiträume gestellt werden. Die Betrachtungszeiträume sind so zu wählen, dass alle Betrachtungszeiträume zeitlich zusammenhängen. Wurde bereits ein Verlustersatz für Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 beantragt bzw. erhalten, ist es jedoch nicht schädlich, wenn eine zeitliche Lücke zwischen dem bereits beantragten bzw. erhaltenen Verlustersatz für Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 und dem Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab dem Jänner 2022 besteht. Die drei Verlustersätze sind getrennt zu betrachten.
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 12 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

2.4. Zum FKZ 800.000

  • Zweck der Hilfe: Mit dem Fixkostenzuschuss 800.000 können Unternehmen je nach Umsatzeinbruch ihre Fixkosten anteilig decken.
  • Art der Unterstützung: Nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten.
  • Anträge können spätestens bis 31. März 2022 eingebracht werden.
  • Umsatzausfälle von mindestens 30 Prozent.
  • Die Fixkosten müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein (z.B. AfA, Leasing)
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, oder jeweils zwei zusammenhängende Blöcke.
  • Der Fixkostenzuschuss richtet sich nach dem prozentualen Umsatzausfall (z.B. Umsatzausfall 50 Prozent ➔ FKZ 800.000 von 50 Prozent der Fixkosten)
  • Option für einen pauschalen Fixkostenzuschuss von 30 Prozent des Umsatzausfalles (für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als EUR 120.000 im letztveranlagten Jahr)
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Ihr Ansprechpartner: Beantragung über Finanzonline, grundsätzlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bilanzbuchhalter
  • Maximale Höhe: max. 1,8 Mio. €

Die wichtigsten Informationen sind hier zu finden: www.fixkostenzuschuss.at

3. Corona-Kurzarbeit

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