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Metallgewerbe übergibt Forderungsprogramme an Arbeitnehmervertreter

Fairer und gleiche Rahmenbedingungen für Arbeitgeber schaffen

Das wichtigste Ziel stellt für die Arbeitgeberseite die Schaffung fairer und vor allem gleicher Rahmenbedingungen im Zeichen des immer schärfer werdenden Wettbewerbs dar.

„Die derzeitige Situation im Gewerbe ist durchaus als dramatisch zu bezeichnen, von vielen Investitionen im Baubereich kommt kaum etwas bei den heimischen Gewerbebetrieben an“, meint Delegationsleiter Bundesinnungsmeister Ing. Josef Witke. Hier könne nur im Rahmen einer gemeinsamen Strategie der Sozialpartner eine Verbesserung erreicht werden. Witke appelliert im diesem Zusammenhang auch an den Verhandlungspartner, bei den diesjährigen Verhandlungen Augenmaß walten zu lassen.

Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion um die Liberalisierung der Gewerbeordnung bedankt sich Bundesinnungsmeister Witke bei der ProGe für die gute Zusammenarbeit mit der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, die zu einer gemeinsamen Feststellung geführt hat, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und die hohe Qualifikation der Beschäftigten im Vordergrund stehen müssen, da nur so die Qualität in allen Bereichen – Lehrlingsausbildung, ArbeitnehmerInnenschutz und KonsumentInnenschutz - sowie faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet sind.

Der Schwerpunkt bei den Arbeitgeberforderungen liegt bei der Erweiterung der Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung, Vereinfachungen bei Dienstreise- und Montageregelungen, Anpassung von Kündigungs- und Behaltefristen sowie administrativen Vereinfachungen und Klarstellungen, gerade auch, um Rechtssicherheit im Zusammenhang mit dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz zu erreichen. 

Wie geht es weiter? Der erste Verhandlungstermin findet am 12. Oktober in den Räumlichkeiten der WKÖ statt. Reservetermine sind für November geplant.

Das Metallgewerbe in Zahlen

Das Metallgewerbe nimmt in der österreichischen Wirtschaft eine bedeutende Stellung ein und hat in punkto Beschäftigung der Metallindustrie den Rang abgelaufen. Konkret werden in ca. 41.000 Betrieben knapp 200.000 Menschen beschäftigt, davon rund 19.000 Lehrlinge. Das Metallgewerbe ist also auch größter Ausbildner in der Metallbranche. In den Krisenjahren hat das Gewerbe nur wenige Mitarbeiter frei gesetzt und insbesondere durch das teure Modell der Kurzarbeit versucht, den Beschäftigtenstand zu halten. Gut qualifizierte Mitarbeiter sind für das Gewerbe eine Frage des Überlebens, weshalb hier ganz besonders auf die Situation der Arbeitnehmer Rücksicht genommen wurde. Das Gewerbe betrachtet dies auch als Vorleistung, die bei den Kollektivvertragsverhandlungen berücksichtigt werden müssen.