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Fernsehfonds Austria 2015

Die wichtigsten Förderungen
Stand:

Insgesamt wurden beim ersten Antragstermin 2015 mehr als 11,2 Mio Euro an Förderungen investiert und beim zweiten Antragstermin 1,751 Mio. Euro.

Die wichtigsten Förderungen:

Kaiser Maximilian

produziert von der MR-Film (Andreas Kamm und Oliver Auspitz)

Hier ging es um die Anfangszeit des alten Österreich aus dem 15. Jahrhundert. Damals hat Maximilian von Österreich Maria von Burgund geheiratet. Es geht um eine der größten Romanzen von Österreich, um einen außergewöhnlichen jungen Mann, der sich die Welt untertan machen will und einer jungen Frau, die mit aller Kraft um ihre Unabhängigkeit kämpft. Gesamtherstellungskosten 15,5 Mio Euro, Fernsehfonds Austria 3,2 Mio Euro (etwas mehr als 20 %), der ORF und das ZDF finanzieren diesen Dreiteiler mit 8 Mio Euro zusammen. Der Filmfonds Wien finanziert 400.000 Euro. Die Betafilm (Jan Mojto) ist ein Garant für einen großartigen Verkauf quer durch Europa.

Kästner und der kleine Dienstag

produziert von DOR-Film (Kurt Stocker)

Der Film spielt 1929 im Berlin. Erich Kästner reüssiert mit politischen Gedichten und Kinderbüchern wie „Emil und die Detektive“. Die Bücher erobern die Herzen vieler kleiner Leser, so auch das des 8-jährigen Hans Löhr. Hans Löhr will dringend Erich Kästner kennen lernen, er hat einen Vorsprechtermin bei der UFA und bekommt dabei die Rolle des „kleinen Dienstag“ bei der Verfilmung des Romans Emil und die Detektive. Das ist jener Junge, der mit seinem Dackel das Telefon hüten muss, während Emil und die anderen jungen den Dieb Grundeis jagen. Gesamtherstellungskosten 3,510 Euro, Fördersumme des Fernsehfonds Austria 702.000 Euro (20 %).
2/3 der Finanzierung stammen vom ARD, der ORF finanziert 200.000 Euro. Auch der Filmfonds Wien ist mit 150.000 Euro dabei. Diese Produktion ist insofern bemerkenswert, als der Film ausschließlich in Österreich aufgenommen wird, die Wiener Innenstadt steht hier für das Berlin des Jahres 1929. Hohe Finanzierungsanteile aus Deutschland dienen der Wertschöpfung dieses Films in Österreich. 

Pregau

produziert von Monafilm GmbH (Gerald Podgornig)

Es handelt sich um einen vierteiligen Fernsehfilm im Krimiformat. Gesamtherstellungskosten ca. 6,3 Mio Euro, der Fernsehfonds Austria finanziert diese Serie mit 1,258 Mio Euro (20 %). Als Fernsehveranstalter sind die ARD und der ORF mit zusammen 4,280 Mio Euro dabei.

Soko Donau 11. Staffel 

produziert von Satelfilm GmbH (Heinrich Ambrosch)

Diese 15-teilige Serie mit den höchst erfolgreichen Schauspielern Lilian Klebow, Stefan Jürgens, Gregor Seberg und Dietrich Siegl, gehören zu den besonders erfolgreichen Gustostückerln des ORF und des ZDF. Gesamtfinanzierungskosten 10 Mio Euro, der Fernsehfonds Austria finanziert diese Serie mit 2, 252 Mio (22,5 %) Euro. Weiters zahlen die regionalen Förderungen von Wien, Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich dazu. ORF und ZDF finanzieren diesen Film mit nahezu 6,6 Mio Euro oder 65%.

Weiters wurden viele weitere Fernsehfilme (darunter zwei Landkrimis von EPO und Lotus-Film in Salzburg und Oberösterreich mit nahezu 30 %) sowie zahlreiche Dokumentationen (z.B.: Universum Salzburg, Reiseckers Reisen, die Geschichte der Wiener Ringstraßen, die historischen Berichte über Margarethe Ottilinger und Käthe Leichter sowie die Geschichte des Staatsarchivs) gefördert.