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Persönliche Dienstleister - Vorarlberg

Tiertraining, Tierbetreuung, Tierpensionen, Tierpflegesalons

Professionelle Pflege, Betreuung und Training für unsere vierbeinigen und gefiederten Begleiter sind die Hauptaufgaben der facettenreichen Berufsgruppe, die sich dem Wohlbefinden der Tiere verschrieben hat.

Tiere sind unsere besten Freunde und begleiten uns oft viele Jahre als geliebte Haustiere. Manche von ihnen erfüllen auch spezielle Aufgaben wie etwa Blindenhunde. Die Berufsgruppe der Tiertrainer, Tierbetreuer, Tierpensionen und Tierpflegesalons bietet ein breites Angebot an Serviceleistungen, die das Wohlbefinden der Tiere, ihre Betreuung und Ausbildung in den Mittelpunkt stellen. 

Tierpension

Bei den Gewerbeberechtigungen die zur Tierdienstleistung gehören, handelt es sich um sogenannte freie Gewerbe. Das bedeutet, dass für die Anmeldung des Gewerbes kein Befähigungsnachweis zu erbringen ist.

Achtung!
Allerdings bedarf die Haltung von Tieren im Rahmen gewerblicher Tätigkeiten einer Bewilligung nach § 23 Tierschutzgesetz und es müssen die Bestimmungen der Tierhaltungs-Gewerbeverordnung eingehalten werden.

 § 23. Tierschutzgesetz – Bewilligungen

  1. Die Behörde hat Bewilligungen nur auf Antrag zu erteilen. Örtlich zuständig für die Bewilligung ist die Behörde, in deren Sprengel die bewilligungspflichtige Haltung, Mitwirkung oder Verwendung von Tieren stattfindet oder stattfinden soll.
  2. Die Bewilligung ist zu erteilen, wenn die beantragte Tierhaltung den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes und der auf dessen Grundlage erlassenen Verordnungen sowie dem anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entspricht und kein Tierhaltungsverbot entgegensteht.
  3. Bewilligungen können erforderlichenfalls befristet oder unter Auflagen oder unter Bedingungen erteilt werden.
  4. Eine befristete Bewilligung ist auf Antrag des Bewilligungsinhabers zu verlängern, wenn der Antrag vor Ablauf der Frist eingebracht wird und die Voraussetzungen für die Erteilung der Bewilligung weiterhin gegeben sind. Erforderlichenfalls sind die Bedingungen oder Auflagen (Z 3) abzuändern.
    (2) Stellt die Behörde fest, dass die Tierhaltung nicht mehr den Bewilligungsvoraussetzungen entspricht oder die vorgeschriebenen Auflagen oder Bedingungen nicht eingehalten werden, hat sie mit Bescheid die zur Erreichung des rechtmäßigen Zustandes notwendigen Maßnahmen vorzuschreiben und dem Bewilligungsinhaber den Entzug der Bewilligung anzudrohen. Kommt der Bewilligungsinhaber innerhalb der im Bescheid festgesetzten Frist den Vorschreibungen nicht nach, hat die Behörde die Bewilligung zu entziehen. Bei bewilligungspflichtigen Tierhaltungen ohne Genehmigung kann die Behörde mittels Bescheid die Einstellung der Haltung und die zur Sicherung der Einstellung erforderlichen Maßnahmen verfügen oder eine Frist zur Erlangung der Genehmigung festlegen, bei deren Nichteinhaltung die Einstellung der Tierhaltung zu erfolgen hat. Die betroffenen Tiere sind abzunehmen und solchen Vereinigungen, Institutionen oder Personen zu übergeben, die Gewähr für eine diesem Bundesgesetz entsprechende Haltung bieten.
    (3) Sind innerhalb von sechs Monaten nach Abnahme von Tieren gemäß Abs. 2 die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Haltung geschaffen oder die erforderliche Genehmigung erwirkt, so sind sie zurückzustellen. Ist dies nicht der Fall oder ist bereits vor Ablauf dieser Frist – frühestens aber zwei Monate nach der Abnahme – erkennbar, dass die Voraussetzungen bis dahin nicht vorliegen werden, so sind die Tiere als verfallen anzusehen.“

Die Bewilligungen sind bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft) des Gewerbestandortes zu beantragen.