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Wintertauglichkeit bei Diesel gesetzlich genormt

Diesel bleibt bis zu minus 20 Grad fließfähig – Premiumprodukte bis zu minus 35 Grad

Die Wintertauglichkeit von Diesel ist in Österreich gesetzlich geregelt. Konkret ist festgelegt, dass normgerechter Diesel (ÖNORM EN 590) von 1. Oktober bis Ende Februar bis zu minus 20 Grad und vom 1. März bis 31. März noch bis zu minus 15 Grad fließfähig sein muss. Für besonders niedrige Temperaturen bieten die meisten Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes der Mineralölindustrie mit ihren Premiumprodukten Dieselkraftstoffe an, die produktabhängig auch bei bis zu minus 35 Grad ihre Fließeigenschaften behalten. Die gesetzlichen Vorgaben werden dadurch weit übertroffen.

Verantwortlich für die Herausforderung bei tiefen Temperaturen ist das im Dieselkraftsoff enthaltene Paraffin, das ausflocken und das Kraftstoffsystem verstopfen kann. Über Zusätze im Kraftstoff wird dieses Ausflocken bis zu einem gewissen Grad verhindert. Zu Startschwierigkeiten kann es aber auch bei unzureichend gewarteten Fahrzeugen kommen, die verschmutzte Kraftstofffilter oder Wasser im Kraftstoffsystem aufweisen. Lange Stehzeiten der Fahrzeuge im Freien in Verbindung mit kurzen Fahrstrecken und einer ungünstigen Position des Kraftstofffilters können ebenfalls zu Problemen führen.