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Information zu HBCDD-haltigen Dämmstoffabfällen

Ein Merkblatt des BMFLUW

Das BMLFUW hat ein Merkblatt betreffend der HBCDD-haltigen Dämmstoffabfälle erstellt. Das Merkblatt enthält wichtige Informationen zur Einstufung von HBCDD-haltigen Dämmstoffabfällen ab dem 30.9.2016.  

So wird ausgeführt, dass Expandiertes Polystyrol (EPS) einen HBCDD-Gehalt von unter 3% aufweist und als nicht gefährlicher Abfall gilt (SN 57108 Polystyrol, Polystyrolschaum).  

Zum Extrudiertes Polystyrol (XPS) werden die folgenden Informationen vermittelt

Das in Österreich bis zum Jahr 2004 mit FCKW/HFCKW/HFKW geschäumte XPS gilt als ökotoxisch (HP14) und ist daher ein gefährlicher Abfall (SN 57108 77 Polystyrol, Polystyrolschaum, gefährlich kontaminiert). 

Grundsätzlich sind nur Abfälle von XPS, die nach 2009 hergestellt wurden, als nicht gefährlicher Abfall (SN 57108 Polystyrol, Polystyrolschaum) einzustufen, vorausgesetzt die gefahrenrelevante Eigenschaft HP 14 (ökotoxisch) ist nicht erfüllt. 

Einsatz von HBCDD-haltigen Dämmstoffabfällen in Verbrennungsanlagen

HBCDD-haltige, nicht gefährliche, Dämmstoffabfälle, wie z.B. EPS dürfen in Verbrennungsanlagen für nicht gefährliche Abfälle mitverbrannt werden. 

Wärmeverbund-Dämmstoffsysteme mit gefährlichen Eigenschaften (z.B. XPS, die als ökotoxisch gelten), dürfen nur in Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlagen für gefährliche Abfälle thermisch behandelt werden. 

Für HBCDD-haltige Dämmstoffabfälle, die den POP-Grenzwert von 1000 mg HBCDD/kg überschreiten, gilt ein Recyclingverbot. 

Schließlich enthält das Merkblatt auch Ausführungen zur grenzüberschreitenden Verbringung von HBCDD-haltigen Dämmstoffabfällen.