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Windows XP ist ein unsicheres Betriebssystem

Manuel Glojek
Glojek Manuel

Manuel Glojek
grasgruen.it
sparsame Informationstechnik
Vesenweg 5 | 6850 Dornbirn | Austria
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Nach 12 Jahren, 6 Monaten und 12 Tagen ist es eingetroffen: Das Ende des erweiterten Supports von Windows XP mit 8. April 2014. Damit liefert Microsoft für dieses langgediente Betriebssystem keine Updates mehr und auch Sicherheitslöcher werden nicht mehr gestopft. Der Termin war überraschend wie Weihnachten, dennoch sind noch sehr viele Rechner mit Windows XP im aktiven Betrieb. Ist das bedenklich oder vielleicht sogar fahrlässig?

Welche Gefahren bestehen? Auch bei dem langgedienten Betriebssystem tauchten bis zu letzt immer wieder Sicherheitsrisiken auf, die durch Patches behoben wurden. Solche Löcher können ausgenutzt werden, um in Systeme einzudringen, Daten zu stehlen oder die Geräte für unerwünschte Dinge einzusetzen. Stellen Sie sich vor, Ihr Rechner würde verwendet um Kinderpornografie zu verbreiten! Manche Sicherheitsspezialisten nehmen an, dass von Hackern längst bekannte Sicherheitslücken geheim gehalten wurden, um diese nun nach dem Ende des Supports unbehelligt auszunutzen.


Die einfache Aussage ist: Ersetzen Sie alles Windows XP Rechner durch neue mit Windows 7 oder 8. Das gleiche gilt übrigens auch für Windows Server 2003 und Office 2003. Bei Rechnern jüngeren Datums kann ein Upgrade auf Windows 7 durchgeführt werden. Ältere Rechner sollten jedoch komplett ersetzt werden durch aktuelle, performante und möglichst sparsame Rechner.

Falls Sie einzelne Rechner mit veralteten Systemen noch nicht ersetzen können, sollten Sie einige Maßnahmen ergreifen.

  • Alle Dienste und Programme, die nicht unbedingt benötigt werden abdrehen.
  • Sämtliche Updates installieren
  • Den direkten Internetzugriff und Zugriff auf USB Datenträger verhindern

Microsoft bietet auch weiterhin Premium Supportverträge für Windows XP Kunden an. Diese sind jedoch kostenintensiv. Vor allem wenn tatsächlich Sicherheitsprobleme ohne aktuelle Lösungen behoben werden sollten. 

Erfassen Sie möglichst rasch welche Rechner in Ihrem Unternehmen noch mit den unsupporteten Betriebssystemen betrieben werden und klären Sie mit ihrem IT Betreuer die notwendigen Maßnahmen. Gerne unterstützen Sie die IT Security Experts dabei.