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Barrierefrei ins Internet

Nutzen Sie die gesetzliche Vorgabe für Ihr Unternehmen!

Seit 1. Jänner 2016 müssen in Österreich laut Gesetz alle Güter und Dienstleistungen barrierefrei - also ohne fremde Hilfe - erreichbar sein. Was viele nicht wissen:  Das gilt auch für Websites. 

Grundsätzlich muss jedes Unternehmen die rechtlichen Vorgaben nach https://www.w3.org/WAI/ abarbeiten oder das Prüfwerkzeug https://validator.w3.org/ dafür verwenden. Doch das ist mühsam und auch nicht gerade motivierend – aber dennoch ist es notwendig.

Daher empfehle ich, die Sache unter dem Blickwinkel der „technischen Suchmaschinenoptimierung“ zu betrachten. Das bringt Ihnen als Unternehmer*in einen mess- und nachvollziehbaren Nutzen und ganz nebenbei erfüllen Sie auch noch die notwendigen Aspekte einer barrierefreien Website. 

TIPP 1: Kümmern Sie sich um Ihre Bilder!

TIPP 2: Kümmern Sie sich um Ihre Struktur. 

TIPP 3: Kümmern Sie sich um Ihre Links.

TIPP 4: Kümmern Sie sich um Ihre Videos!



TIPP 1: Kümmern Sie sich um Ihre Bilder!


Wählen Sie im ersten Schritt ein für Sie geeignetes Werkzeug aus, um Ihre Website zu überprüfen. (z.B.: www.seobility.net, www.sistrix.de oder auch de.ryte.com/vorher OnPage.org)

Setzen Sie die eruierten Korrekturvorschläge im technischen Bereich um. Zum Beispiel mit der Befüllung von fehlenden ALT-Attributen bei Bildern.

 

Warum das Ganze? 
ALT-Attribute von Bildern sind alternative Bildbeschreibungen, die einer Suchmaschine wertvolle Informationen zum eingebundenen Bild liefern. Dadurch können Bilder von Suchmaschinen besser ausgewertet und einem Keyword oder Themenbereich zugeordnet werden.

 

Was hat das nun mit Barrierefreiheit zu tun? 
Der Text in der alternativen Bildbeschreibung erscheint anstelle des Bildes im Browser falls dieses nicht geladen werden kann. Zusätzlich werden die Bildbeschreibungen in den ALT-Attributen von Voice-Browsern unterstützt und vorgelesen. Das ermöglicht auch Menschen mit Sehbehinderung, die Inhalte Ihrer Webseite zu verstehen. 

Lesen Sie nächste Woche: Kümmern Sie sich um Ihre Struktur! 

Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Herrn Marjan Ratkovic, www.solutix.com, office@solutix.com


TIPP 2: Kümmern Sie sich um Ihre Struktur.


Nachdem wir uns im vergangenen TIPP der WOCHE den Bildern auf Websites gewidmet haben, geht es diesmal um die Struktur. Damit ist der sogenannte „Seitenbaum“ Ihrer Website gemeint – sprich es geht darum, wie Ihre Website gegliedert ist. 

Beachten Sie dabei insbesondere die Überschriftenhierarchie (sogenannte Hx-Tags) auf einzelnen Seiten Ihrer Website. So ist z. B. die Reihenfolge H1/H2/H3 ist erlaubt und logisch, H1/H3/H2 jedoch würde den Regeln widersprechen. 

Warum das Ganze? 

Wie im Inhalts- bzw. Kapitelverzeichnis eines Fachbuchs werden Kapitel hierarchisch abgebildet und bilden so eine logische und nachvollziehbare Struktur. Und Suchmaschinen finden genau das ganz toll.  

Beispiel:
Kapitel 1: Thema
Kapitel 1.1: Worum geht’s?
Kapitel 1.1.1: Detailinformationen 

Was hat das nun mit Barrierefreiheit zu tun? 

Ihre strukturierten Texte bzw. Textabschnitte sind logisch und nachvollziehbar und somit auch eindeutig von Screenreadern, der sogenannten Vorlesefunktion, erfassbar.

Lesen Sie nächste Woche: Kümmern Sie sich um Ihre Links!  

Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Herrn Marjan Ratkovic, www.solutix.com, office@solutix.com


TIPP 3: Kümmern Sie sich um Ihre Links.


In den vergangenen beiden TIPPS der WOCHE haben wir uns um Bilder und Struktur gekümmert. Nun geht’s an die Links die wir auf unserer Website integrieren. Dabei geht es vor allem um die Aussagekraft eines gesetzten Links. Aber was bedeutet das eigentlich?

Links welche mit dem Textbaustein „Weiterlesen“ verknüpft sind, sieht man sehr oft auch mehrmals auf einer Website. Doch dies bietet keinerlei Informationsgehalt. Ein gesetzter Link soll möglichst genau seinen Zweck bzw. das Ziel beschreiben. 

Warum das Ganze?

Sind mehrere Links mit dem Text „Weiterlesen“ zu finden, ist dies weder für die Suchmaschine noch für die Besucherinnen und Besucher Ihrer Website attraktiv. Überlegen Sie sich daher, wie die Links gestaltet werden können, um eindeutig erkennbare Verbindungen zu schaffen. 

Beispiel: Sie verlinken den Teaser bzw. die ersten Zeilen eines Beitrags, anstatt unter jeden Beitrag den Textlink „Weiterlesen“ zu setzen.  

Was hat das nun mit Barrierefreiheit zu tun?

Ihre Links sind „beschrieben“ und somit ist es klar(er) wohin die Verlinkung führt bzw. welches Thema die Detailseite beinhaltet. Das hilft vor allem bei Screenreadern.

 
Lesen Sie nächste Woche den letzten von vier Tipps und zwar zum Thema : Kümmern Sie sich um Ihre Videos!   

Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Herrn Marjan Ratkovic, www.solutix.com, office@solutix.com


Tipp 4: Kümmern Sie sich um Ihre Videos!   

Im letzten TIPP der WOCHE zum Thema Barrierefreiheit im Internet geht es um das bewegte Bild – die Videos welche wir auf unseren Websites integrieren.

Auch sie können so mit zusätzlichen Inhalten verknüpft werden, dass in Suchmaschinen ein Mehrwert entsteht – sprich, eine bessere Platzierung erfolgt.  


Warum das Ganze?

Statten Sie Ihre Videos mit Zusatzinformationen in Form von Text aus. In diesen Texten erklären Sie kurz und knapp, worum es im Video geht.  

Wenn Sie Ihre Videos über Youtube hochladen und mit Ihrer Website verlinken, haben Sie die Möglichkeit diese mit Untertiteln auszustatten. Dabei handelt es sich um Textinformationen, welche zu bestimmten Zeitpunkten im Video eingeblendet werden. 

Weiters ist eine Beschreibung der Videos (ähnlich wie bei Bildern, Details siehe TIPP 1) sehr hilfreich.

 

Was hat das nun mit Barrierefreiheit zu tun?

Ihre Videos bieten damit einen Mehrwert an Information und erfüllen die notwendigen Grundanforderungen für sogenannte „zugängliche“ Videos (accessible video elements). 


Dieser Tippserie wurde zur Verfügung gestellt von Herrn Marjan Ratkovic, www.solutix.com, office@solutix.com.