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GmbH: Optimale Gewinnermittlung für Gesellschafter-Geschäftsführer

Sie sind zu mehr als 25 Prozent Gesellschafter einer GmbH und zeitgleich als Geschäftsführer tätig? Dann unterliegen Sie steuerlich gesehen keinem abhängigen Arbeitsverhältnis und erzielen „Einkünfte aus selbständiger Arbeit“. In der Doppelrolle als Gesellschafter-Geschäftsführer - wie das z. B.  in einem Familienunternehmen oft der Fall ist - müssen Sie sich selber um die Berechnung und Abführung Ihrer Einkommensteuer und Sozialversicherung kümmern. Der folgende Überblick hilft, einige Stolperfallen bei der optimalen Gewinnermittlung zu vermeiden!
  • Pauschalierung der Betriebsausgaben nach §17 EStG
    • Voraussetzung: die Vorjahresumsätze dürfen nicht mehr als € 220.000,- betragen
    • Die Pauschale ist ein Nettowert
  • Alle Einnahmen zählen!
    • Alle gestellten Honorarnoten für die Geschäftsführung
    • Von der GmbH übernommene Zahlungen – wie z. B. Sozialversicherungsbeträge
    • Kosten für die private Nutzung des Firmen-PKWs
    • Reise- und Fahrtkostenersätze, die vom Auftraggeber übernommen werden
  • Umsatzsteuer
    • USt für die Honorarnoten muss nicht in Rechnung gestellt werden (aber möglich)
      Grund: der wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer wird dann nicht als Unternehmer iSd UStG behandelt.
  • Abzugsposten mindern den Gewinn
    • 6 % Betriebsausgabenpauschale der Einnahmen (maximal € 13.200,-)
    • Vom Auftraggeber übernommene Reise- und Fahrtkostenersätze
    • Bezahlte Sozialversicherungszahlungen an die Gewerbliche Sozialversicherungsanstalt
    • 1,8%ige Vorsteuerpauschale (Bemessungsgrundlage: Summe aller Einnahmen)
    • 13 Prozent Gewinnfreibetrag - maximal € 3.900,- pro Jahr. Dieser wird vom Finanzamt automatisch berücksichtigt

Für weitere Informationen zur optimalen Gewinnermittlung als Gesellschafter-Geschäftsführer sprechen Sie mit Ihrem/er (Bilanz)buchhalterIn, der/die alle erforderlichen Informationen für Sie bereithält.

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