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Tourismus und Freizeitwirtschaft - Vorarlberg

Familienhafte Mitarbeit (Tourismus Vorarlberg)

In Zukunft wird es klare Verhältnisse bezüglich der Mitarbeit von Familienmitgliedern vor allem in Tourismus- und Gastronomiebetrieben geben. Künftig kommt es bei diesen Fällen nur mehr darauf an, ob ein Entgelt vereinbart ist oder nicht. Geringfügige Zuwendungen wie freie Mahlzeit oder ein „Taschengeld“ (Richtwert ist die tägliche Geringfügigkeitsgrenze von derzeit EUR 30,-) ändern daran nichts, sie zählen nicht als Entgelt. Alle anderen bisherigen eher schwammigen Kriterien wie „Betriebsnotwendigkeit“, „Selbsterhaltungsfähigkeit“ oder „Beistandspflicht nach ABGB“, die zu großer Rechtsunsicherheit führten, kommen in der Praxis nicht mehr zur Anwendung.

 

Es wird somit Familienangehörigen in Zukunft möglich sein, unbürokratisch und auf einfachem Weg auch kurzfristig im Betrieb auszuhelfen, ohne sich dabei rechtlich in einer Grauzone zu bewegen und Strafen zu riskieren. Das schafft für alle Beteiligte die notwendige Rechtssicherheit. Im Merkblatt sind bereits alle Änderungen eingearbeitet.