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Tourismus und Freizeitwirtschaft - Vorarlberg

Registrierkassenpflicht – Regelung ab 1.1.2016 für Fremdenführer

Umsätze im Freien („Kalte-Hände-Regelung“) § 2 BarUV 2015²:

Für Umsätze von Haus zu Haus, auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder anderen öffentlichen Orten, sofern sie nicht in Verbindung mit fest umschlossenen Räumlichkeiten ausgeführt werden und die Jahresumsatzgrenze von € 30.000,00 (gilt für sämtliche Umsätze im Betrieb) nicht überschritten wird, gilt keine Belegerteilungs- und Registrierkassenpflicht. Begünstigte Umsätze müssen nicht einzeln aufgezeichnet werden, Tageslosung darf mittels vereinfachter Losungsermittlung (Kassasturz) ermittelt werden. Die Umsatzgrenze von € 30.000,00 (netto, ohne Umsatzsteuer) bezieht sich auf den Jahresumsatz je Kalenderjahr und ist betriebsbezogen zu ermitteln und nicht auf die „Umsätze im Freien“ beschränkt. Die Umsätze sind in Nettobeträgen heranzuziehen.

 

Beginn der Registrierkassenpflicht bei Umsätzen im Freien:

 

Wenn die Umsatzgrenze nach § 2 Abs. 1 Barumsatzverordnung (BarUV) 2015 in Höhe von € 30.000,00 (netto) sowie € 7.500,00 (netto) Barumsatz (vgl. § 131b Abs. 1 Z 2 BAO) erstmalig überschritten wird, bestehen die Verpflichtungen zur Losungsermittlung mit elektronischem Aufzeichnungssystem gemäß § 131b BAO und zur Belegerteilung gemäß § 132a BAO mit Beginn des viertelfolgenden Monats nach Ablauf des Voranmeldezeitraums, in dem die Umsatzgrenzen überschritten wurden.