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Hotellerie - Vorarlberg

Erfolge Fachverband Hotellerie 2016

Für Sie erreicht! 

Verbot von Paritätsklauseln

Bisher konnten Buchungsplattformen im Wege von Paritätsklauseln den Hotels untersagen, auf anderen Vertriebswegen inklusive der eigenen Homepage günstigere Preise oder günstigere Bedingungen anzubieten, als auf der Buchungsplattform selbst. Wir konnten eine diesbezügliche Gesetzesänderung im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) und im Preisauszeichnungsgesetz erreichen, die am 17. November 2016 im Nationalrat beschlossen wurden. Nun ist es Buchungsplattformen künftig untersagt gegenüber Beherbergungsbetrieben derartige Paritätsklauseln einzusetzen. Das Verbot von Paritätsklauseln ist mit 31. Dezember 2016 in Kraft getreten. Seit Jahresbeginn 2017 können Online-Plattformen, wie booking.com & Co den Hotels nun weder Preise noch Bedingungen diktieren.

Österreich hat durch diesen wichtigen Schritt nicht nur eine langjährige Branchenforderung umgesetzt, sondern auch eine europaweite Vorreiterrolle eingenommen, die auch für andere Staaten wegweisend sein wird.

Nun sehen wir wieder positiv in Richtung einer zukünftigen Partnerschaft, denn es steht außer Frage, dass Buchungsplattformen wichtige Partner im weltweiten Vertrieb sind.

» Bundesgesetzblatt 

» Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb 1984, Preisauszeichnungsgesetz, Änderung

Streichung der Preisauszeichnungspflicht in den Zimmern

Im Zuge der Novelle des UWG bzw. des Preisauszeichnungsgesetzes zum Verbot von Paritätsklauseln konnte wir auch die Streichung der veralteten Preisauszeichnungsverpflichtung in jedem Hotelzimmer erreichen. Anstelle dieser Verpflichtung ist es seit 31. Dezember 2016 ausreichend, wenn die Standardzimmerpreiskategorien im Eingangsbereich des Betriebes einsehbar zur Verfügung gestellt werden.  

Streichung der Art der Preisberechnung für Telefongespräche

Ebenso wurde bei der Änderung des Preisauszeichnungsgesetzes die Bestimmung hinsichtlich der Art der Preisberechnung für Telefongespräche eliminiert. Bisher wurde im Preisauszeichnungsgesetz vorgeschrieben, in welcher Form Telefongespräche in Hotels verrechnet werden müssen. Da diese Bestimmung nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten auf dem Telekommarkt entsprach, wurde sie aufgehoben.

Steuerrechtliche Erleichterung für kurzfristige Vermietung von Veranstaltungs- bzw. Seminarräumen

Vor dem 1. September 2012 war es möglich, dass der Vermieter von Veranstaltungs- und Seminarräumen bei einer von der Umsatzsteuer befreiten Vermietung/Verpachtung zur Umsatzsteuer-Pflicht (USt-Pflicht) optiert und somit die mit der Überlassung im direkten und indirekten Zusammenhang stehenden Vorsteuer in seiner USt-Erklärung geltend macht. Mit dem 1. Stabilitätsgesetz 2012 wurde die Optionsmöglichkeit des Vermieters – auch für die kurzfristige Vermietung von Veranstaltungs- bzw. Seminarräumen durch Hotels - eingeschränkt. Nach intensiven Gesprächen mit dem BMF konnten wir erreichen, dass die Einschränkung der Optionsmöglichkeit im Zuge der Novelle des Abgabenänderungsgesetzes (AbgabenänderungsG 2016) wieder entschärft wurde. Seit 1. Jänner 2017 ist folgender Tatbestand ausdrücklich nicht steuerbefreit (§ 6 Abs 1 Z 16 UStG): „die Vermietung von Grundstücken während eines ununterbrochenen Zeitraumes von nicht mehr als 14 Tagen (kurzfristige Vermietung), wenn der Unternehmer das Grundstück sonst nur zur Ausführung von Umsätzen, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen, für kurzfristige Vermietungen oder zur Befriedigung eines Wohnbedürfnisses verwendet“.

Mit dieser Bestimmung entfällt in diesen Fällen die Notwendigkeit der Aufteilung der Vorsteuerbeträge und eine allfällige Vorsteuerkorrektur.   

» Steuerrechtliche Erleichterung für kurzfristige Vermietung von Veranstaltungs- bzw Seminarräumen

Änderung Meldegesetz – Elektronische Gästemeldungen

Seit dem Inkrafttreten der Novelle zur Meldegesetz-Durchführungsverordnung (MeldeV) am 1. April 2016 ist die Führung der Gästeverzeichnisse vollelektronisch möglich. Die Erfassung der Daten durch die Betriebe kann zur Gänze elektronisch erfolgen - sowohl das Einscannen von Dokumenten als auch die manuelle Eingabe der Daten ist zulässig. Hiermit haben wir einen großen Schritt in Richtung Entbürokratisierung erreicht!

Nach der mit 1. April 2016 in Kraft getretenen MeldeV hätten zudem in Zukunft die Daten sämtlicher Mitreisender erfasst werden müssen. Nach langen Verhandlungen mit dem BMI konnten wir schlussendlich eine Reparatur des Gesetzes erreichen, wonach die ursprüngliche Rechtslage von Sammelmeldungen bei Reisegruppen und Familien wieder eingeführt wird. Für Beherbergungsbetriebe wird es auch in Zukunft wieder genügen, die Reisedaten des Reiseleiters bei Reisegruppen mit mindestens acht Teilnehmern bzw. eines erwachsenen Familienmitglieds bei Familien aufzunehmen. Damit wurde das Versprechen, nicht noch mehr Bürokratie zu verursachen, schließlich eingelöst.

» Update zum Meldewesen

Einigung Rechtssicherheit für Selbstständige/Abgrenzung Werkvertrag und Dienstvertrag

Der WKÖ ist es in Alpbach gelungen zwischen den Sozialpartnerspitzen nach langjährigen Verhandlungen eine grundsätzliche Einigung zum Thema Rechtssicherheit für Selbstständige/Abgrenzung Werkvertrag und Dienstvertrag herbeizuführen. Die Eckpunkte der Einigung sind im angehängten Informationspapier der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit beschrieben. Die WKÖ setzt sich für eine zeitnahe Umsetzung im Frühjahr 2017 ein.    

» Einigung Rechtssicherheit für Selbständige/Abgrenzung Werkvertrag und Dienstvertrag      

Winter-Saisonnierkontingent - strenge Vorsaisonregelung gestrichen

In konstruktiven Verhandlungen mit dem BMASK ist es der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft gemeinsam mit dem Fachverband Hotellerie gelungen, für die diesjährige Wintersaison eine praktikable Branchenlösung zu finden. Für die Wintersaison 2016/2017 wurden 1.100 Saisonnierplätze bewilligt. Die noch im Sommer 2016 nicht zufriedenstellende Vorsaison-Regelung wurde durch eine Bestimmung ersetzt, wonach in den letzten fünf Jahren lediglich eine Vorbeschäftigung vorliegen muss.

Ein weiterer positiver Akzent, der mit dieser Verordnung gesetzt wurde, ist die Möglichkeit der erstmaligen Bewilligung von Fachkräften aus Drittstaaten, die ein spezielles Dienstleistungsangebot bieten und damit auch mithelfen, heimische Arbeitsplätze abzusichern, wie z.B. Ayurveda-Therapeuten.

Sterne Award 2016

Bereits zum sechsten Mal wurde am 6. November 2016 der Sterne Award – dieses Mal im Kavalierhaus Schloss Klessheim in Salzburg - an herausragende Hotelkonzepte der Zukunft vom Fachverband Hotellerie gemeinsam mit der Österreichischen Gastronomie Zeitung (ÖGZ) verliehen. Das Wettbewerbsthema lautete diesmal „Den Hotelgast begeistern - Authentisch durch Atmosphäre und Ausstattung“. Es wurden rund 60 Konzepte eingereicht. Die innovativsten unter ihnen wurden von einer kritischen Jury ermittelt und als „Hotel der Zukunft“ prämiert, wobei es drei Regionalgruppen gab (Ost, Mitte, West) und die Preise in jeweils zwei Kategorien vergeben wurden (1 – 3 Sterne und 4 – 5 Sterne). Zudem wurde zum zweiten Mal ein Publikumspreis via Onlinevoting bestimmt, sowie der Sonderpreis „Glücksbringer“ vergeben.

» Presseaussendung: 07.11.2016 - WKO Sterne Award 2016: Beste Hotelkonzepte der Zukunft prämiert

Staatsmeisterschaften für Lehrlinge 2016

Bereits zum 52. mal haben die Fachverbände Hotellerie und Gastronomie die Staatsmeisterschaften für Lehrlinge in Tourismusberufen durchgeführt, um den besten der über 9.000 touristischen Lehrlingen eine Plattform zu bieten, wo sie einer größeren Öffentlichkeit präsentieren und zeigen können, was sie in unseren Betrieben und Schulen gelernt haben.

Zwischen 6. und 8. Oktober 2016 hatten somit die 81 besten Tourismus-Lehrlinge Österreichs die Möglichkeit in Obertrum bei Salzburg ihr Können in den Kategorien "Küche", "Service" und "Hotel- und Gastgewerbeassistent/-in" unter Beweis zu stellen.

Wir sind stolz auf unseren motivierten Nachwuchs und gratulieren zu deren Leistungen, die unbestritten Weltklasseniveau entsprechen und die Zukunft der Tourismusdestination Österreich sichern.

» http://www.lehrlings-staatsmeisterschaften.at/

» Presseaussendung: 09.10.2016 - Tourismus-Staatsmeisterschaften 2016: Österreichs Lehrlinge auf Weltklasseniveau

Euroskills 2016 – Europameister aus Österreich

Die Fachverband Hotellerie und der Fachverband Gastronomie haben auch dieses Jahr wieder drei TeilnehmerInnen zu den EuroSkills 2016 in Göteborg entsandt, um sich mit der Berufselite Europas zu messen. Dabei konnte Österreich einen Europameister im Bereich Service und je eine Vizeeuropameisterin in den Bereichen Küche bzw. Hotel-und Gastgewerbeassistent hervorbringen.

» Presseaussendung: 05.12.2016 - Österreichs Gastgewerbe ist und bleibt europaweit Spitze

4. Handbuch – „Hotel der Zukunft - Das empathische Hotel“

Am 31. März 2016 hat der Fachverband Hotellerie gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut Österreich (ZI Österreich) das vierte Handbuch mit dem Titel "Hotel der Zukunft - Das empathische Hotel" in der WKO Sky Lounge in Wien präsentiert. Das Handbuch mit dem Titel „Hotel der Zukunft - Das empathische Hotel“ beschreibt den laufenden Wandel von Hotels wie auch Gästen und setzt sich unter anderem mit den Megatrends Mobilität und Digitalisierung auseinander.

Das Handbuch ist Teil der umfassenden Service- und Partnerplattform „Hotel der Zukunft“, die gemeinsam mit starken Partnern aus der Privatwirtschaft Antworten auf Fragen zum Hotel der Zukunft geben – dazu gehören Alcatel-Lucent Enterprise, card complete, Geberit, Herold, Hollu, Keuco, Klasse Wäsche und Miele. Als Thinktank steht das renommierte Zukunftsinstitut Österreich zur Seite.

» http://www.hotelderzukunft.at/

» Presseaussendung: 01.04.2016 - WKO-Hotellerie und Zukunftsinstitut: Neues Handbuch ‚Hotel der Zukunft‘

Initiative Tafelbox

Um die Sensibilität für das Thema Lebensmittelverschwendung zu erhöhen, haben die Fachverbände Hotellerie und Gastronomie im Jahr 2016 eine breite Initiative rund um die „TafelBox“ gestartet. Diese wiederverwendbare Bio-Kunststoffverpackung wird von Gastronomen für 50 Cent an Gäste abgegeben, die ihre Essenreste zum Mitnehmen einpacken möchten. 20 Cent davon gehen als Spende an den Verband der österreichischen Tafeln.

» http://tafelbox.at/

Umsetzung Umsatzsteuerrichtlinien-Wartungserlass 2015

Im Zuge der Steuerreform 2015 wurde unter anderem im Bereich Beherbergung der Mwst-Satz von 10% auf 13% erhöht. Der Mwst-Satz ist seit 1. Mai 2016 anwendbar. Die diesbezügliche genaue Ausgestaltung/Anwendung wurde im Umsatzsteuerrichtlinien-Wartungserlass 2015 festgelegt.

Der Fachverband Hotellerie griff die zahlreichen Branchenfragen zum Umsatzsteuer-Wartungserlass 2015, insbesondere zur Frage der Aufteilung der Steuersätze zwischen Logis und Verpflegung auf und konnte in konstruktiven Gesprächen mit dem Finanzministerium Praxisbeispiele und Antworten finden, die eine adäquate Anwendung durch die Branche ermöglichen. Es wurde sichergestellt, dass der Wartungserlass zur Umsatzsteuerrichtlinie im Vollzug im Sinne des Infoblattes ausgeführt wird.

» Aufteilung der Steuersätze zwischen Logis und Verpflegung 

Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten durch Crowdfunding – neue Plattform

Die Finanzierungsmöglichkeit durch Crowdfunding sollte auch im Tourismus stärker etabliert werden. Daher wurde vom Wirtschaftsministerium, der Hotel- und Tourismusbank (ÖHT), der WKO Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft, der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie sowie der Hoteliervereinigung und der CONDA AG als technologischer Partner die neue Crowdfunding-Plattform www.we4tourism.at ins Leben gerufen, um Tourismus-Ideen noch besser zu ihrem Durchbruch zu verhelfen. Auf der Plattform werden die Projekte bestehender Plattformen gebündelt und mit konventionellen Finanzierungen und Förderungen verknüpft. Die Plattform bietet auch eine Anlaufstelle für tourismusaffine Investoren.

» https://www.we4tourism.at/

» Presseaussendung: 20.09.2016 - Mitterlehner: Neue Crowdfunding-Plattform für den österreichischen Tourismus gestartet

Erleichterung bei familienhaften Mitarbeit

In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme, wenn in Tourismusbetrieben zur Abdeckung kurzfristiger Spitzen Familienmitglieder eingesprungen sind. Durch die Neuregelung ist es für Familienangehörige nun möglich, unbürokratisch und auf einfachem Weg auch kurzfristig im Betrieb auszuhelfen, ohne sich dabei rechtlich in einer Grauzone zu bewegen und Strafen zu riskieren. Es reicht künftig, die Vereinbarung einmalig für das gesamte Kalenderjahr abzuschließen und nicht vor jedem Einsatz. Statt Datum und Dauer der konkreten Mitarbeit, ist in der neuen Vereinbarung bloß das Kalenderjahr einzutragen. Das zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, der Wirtschaftskammer Österreich sowie dem Bundesministerium für Finanzen akkordierte Merkblatt über die familienhafte Mitarbeit bietet zudem eine gute Orientierungshilfe für die Einzelfallbeurteilung.

» Merkblatt

» Vereinbarung zur familienhaften Mitarbeit

» Familienhafte Mitarbeit

Umsetzung EU-PauschalreiseRL 

Bei der Umsetzung der neuen EU-PauschalreiseRL (die bis 2018 zu erfolgen hat) setzt sich der Fachverband Hotellerie massiv für eine innerstaatliche praxistaugliche Abfederung der für den Mittelstand belastenden EU-Vorgaben ein: Kein „Golden Plating“, sondern praktikable Umsetzungsbestimmungen. Hinsichtlich der gewerberechtliche Tangente konnten wir uns gemeinsam mit dem Fachverband Reisebüros auf eine koordinierte Position einigen, sodass beim Anbieten einiger zusätzlicher touristischer Leistungen kein Reisebüro-Gewerbe für den Hotelier erforderlich sein soll. Wir werden uns weiterhin für die Umsetzung dieser Position in der Gewerbeordnung einsetzen. Zudem fordern wir eine praktikable Lösung im Hinblick auf die Thematik der Insolvenzabsicherung. Hierzu führen wir bereits intensive Gespräche mit dem BMWFW. 

Verkürzung der Nachtruhe

Nach einer Vorlaufzeit – die für Schulungen der Betriebe und umfangreiche Information für die Beschäftigten genutzt wurde – ist am 1. März 2016 die mit der Gewerkschaft vida verhandelte Regelung zur flexiblen Nachtruhe in Kraft getreten.

Seit März 2016 kann die Ruhezeit unter bestimmten Voraussetzungen auf acht Stunden verkürzt werden.

» Übereinkommen Verkürzung der Nachtruhe (im Rahmen-Kollektivvertrag Arbeiter)

» Presseaussendung 16.12.2015: Hotel- und Gastgewerbe: Sozialpartner legen Details für flexible Nachtruhe vor

» Informationspapier: Ab 1. März 2016: Verkürzung der täglichen Ruhezeit für Saisonbetriebe