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Alles Walzer und viel Vergnügen in der Ballsaison 2016/2017

Trend zum Ball als „gesellschaftlicher Treffpunkt“ – Wiener Walzer ist weiterhin der beliebteste Tanz

„Für viele internationale Gäste – insbesondere aus Deutschland, aber auch vermehrt aus Japan und Amerika – ist die Ballsaison ein willkommener Anlass nach Wien zu kommen. Sie genießen das besondere Ambiente und den weltberühmten Wiener Flair und wollen ein rauschendes Fest in der Stadt der Bälle erleben“, ist Markus Grießler, Spartenobmann der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien, erfreut. Für diverse Branchen bedeutet die Ballsaison ein wichtiges Zusatzgeschäft. „Kleidermacher, Friseure, Floristen, aber auch Tanzschulen, Taxibetriebe und Gastronomen profitieren von der Ballsaison. 270 Euro gibt ein Ballgast durchschnittlich aus“, so Maria Smodics-Neumann, Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Wien. 

Grießler und Smodics-Neumann präsentierten am 11.11.2016 im Rahmen einer Pressekonferenz die Vorschau auf die Wiener Ballsaison, der eine Studie der KMU Forschung Austria zu Grunde liegt.

Imagebild ©www.fotoweinwurm.at
© Michael Weinwurm

v.l.: Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der WK Wien, Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der WK Wien, und Karin Lemberger, Präsidentin des Verbandes der Tanzlehrer Wien mit zwei Rauchfangkehrern.

Die Ballsaison und die beliebtesten Bälle

Die traditionelle Ballsaison beginnt wie jedes Jahr am 11. November 2016 und endet am Faschings-dienstag, der 2017 auf den 28. Februar fällt. Die Ballsaison ist damit heuer deutlich länger als im Vorjahr, in dem die offizielle Saison bereits am 9. Februar zu Ende war. Mehr als drei Viertel der Ballbesucher stammen dabei aus Wien, gefolgt von rund 60.000 Gästen aus den Bundesländern und 55.000 Personen aus dem Ausland.

Heuer führt der Kaffeesiederball, vor dem Vorjahressieger – dem Zuckerbäckerball - das Ranking der beliebtesten Bälle an. Der Opernball sowie die Studentenbälle (TU-, WU- und BOKU-Ball) rangieren ebenfalls weit oben auf der Beliebtheitsskala. Auch der Ball der Wiener Wirtschaft wurde aktuell häufiger als in den Vorjahren als beliebtester Ball genannt.

„Sehen und gesehen werden“ - Motiv für diese Ballsaison

Erstmals führt das Motiv „Freunde/Bekannte treffen“ das Ranking der wichtigsten Gründe für einen Ballbesuch an. Damit zeichnet sich ein Trend zum Ball als gesellschaftliches Ereignis ab, da auch „GeschäftspartnerInnen treffen“ und „gesellschaftliche Verpflichtungen wahrnehmen“ zunehmend als Motive Bedeutung gewinnen. Die Möglichkeit zu tanzen tritt von Jahr zu Jahr etwas weiter in den Hintergrund. Die Wiener Bälle werden also nicht nur als traditionelle Tanzveranstaltungen gesehen. 

Maßgeblichen Einfluss auf die Auswahl des Balls spielt der Veranstaltungsort, auch die Bedeutung der Balleröffnungen und der Mitternachtseinlagen nimmt zu. 

Grafik Grund für Ballbesuch © KMU Forschung Austria

Ausgaben und Umsätze

Die gesamten Ausgaben, die im Rahmen einer Ballveranstaltung direkt am Ball sowie auch in Vorbereitung auf den Ball getätigt werden, belaufen sich für die Saison 2016/17 auf insgesamt etwa 131 Mio. Euro. Damit gibt jeder Ballgast durchschnittlich 270 Euro aus. Ballbesucher sind in dieser Saison – insbesondere auch aufgrund des Motives „Sehen und gesehen werden“ und der steigenden Tendenz „repräsentieren“ zu wollen - bereit, mehr Geld in einen gelungenen Ballabend zu investieren. Besonders große und damit kostspielige Bälle werden heuer wieder einen sehr großen Zulauf verzeichnen. Dementsprechend wird auch mehr in die Ballgarderobe investiert.

Werbestrategien der BallveranstalterInnen

Veranstalter nutzen verschiedenste Werbemedien, um auf ihre Veranstaltung aufmerksam zu machen. Neben eigenen Veranstaltungs-Homepages werden Facebook sowie andere soziale Netzwerke besonders häufig genutzt. Eine wichtige Rolle spielen bei der Bewerbung des Balles auch Mundpropaganda, die Auflistung in einem offiziellen Ballkalender, aber auch Aussendungen  wie Newsletter, persönliche Anschreiben und Aushänge werden eingesetzt. 

Viele Ballveranstalter betreiben auch im Ausland Marketing. Kooperationen mit Hotels oder Tourismusbüros stellen neben Social Media Plattformen eine beliebte Möglichkeit dar, ausländisches Publikum anzusprechen.

Knapp die Hälfte des Ballpublikums sind Stammgäste. Allerdings wollen auch viele Gäste aus dem Ausland ein rauschendes Fest in der „Stadt der Bälle“ erleben. Neben BallbesucherInnen aus Deutschland gibt es steigendes Interesse von Gästen aus Übersee – insbesondere aus Japan und Amerika.

Veranstalter sind stets bestrebt, die Gestaltung des Rahmenprogrammes und die Showeinlagen weiter zu verbessern. So gibt es auch heuer wieder einige Neuheiten, auf die sich das Publikum freuen darf, wie z.B. die im Vorhinein abgehaltene Viennese Waltz World Open PRO-AM Championships mit Tanzstars aus aller Welt beim „Moskauerball“ oder eine zusätzliche Mitternachtsquadrille beim 75. Ball der Pharmacie.

Der Dresscode

Die Kleiderordnung unterscheidet sich von Ball zu Ball deutlich. Auf traditionellen Bällen werden ein bodenlanges Abendkleid für Damen sowie Smoking oder Frack für männliche Besucher erwartet. Andere Bälle zählen auf den Wohlfühlcharakter, auch um ein jüngeres Publikum anzusprechen. In diesem Fall sind Cocktailkleider für Damen und dunkle Anzüge für Herren ebenso willkommen. Abgesehen von Bällen mit speziellem Motto oder gewünschter Kostümierung, wird elegante Kleidung von den meisten Ballveranstaltern erwartet.

Wiener Hip Hop Ball hat sich etabliert

Bereits zum zweiten Mal findet heuer der Wiener Hip Hop Ball statt. Musik und Programm widmen sich ausschließlich dem Thema Hip Hop. Das i-Tüpfelchen des Balles ist laut Veranstaltern die Kleiderordnung. Neben eleganter, klassischer Ballrobe sind Accessoires wie Sneakers oder „Snap Back“ (spezielle Kappen) gefordert und erwünscht.

Konstant hohe Nachfrage nach Tanzkursen

Der Herbst ist - vor allem durch die Jugend- und Kinderkurse - nach wie vor die stärkste Saison. Paare-, Singles - und Best Ager tanzen häufig das ganze Jahr über. Hier wird von einigen Tanzschulen eine erhöhte Nachfrage zu den Vorjahren bemerkt. Immer öfter sind auch laufende Kurseinstiege möglich, was sehr gerne angenommen wird. Zur Vorbereitung auf das Tanzvergnügen gibt es auch spezielle Crash-Kurse sowie werden vermehrt Privatstunden angeboten. So kann optimal auf unterschiedliche Wünsche und Grundkenntnisse eingegangen werden.

Beliebtester Tanz ist weiterhin der Wiener Walzer sowie der Langsame Walzer. Cha-cha-cha, Boogie und Foxtrott werden besonders gerne in Jugendkursen getanzt.

Etikette ist nach wie vor ein gefragtes Thema auf Bällen und wird daher von den Tanzschulen – speziell auch in Jugendkursen – unterrichtet.

Zum Repertoire der Tanzschulen zählen auch Balleröffnungen und verschiedene Showeinlagen, die oft auf das Motto der Veranstaltung abgestimmt sind. Tanzschuleigene Bälle sind längst zur Tradition geworden. Diese finden in vielen Fällen außerhalb der traditionellen Ballsaison statt und dienen der Stärkung der Kundenbeziehungen und spiegeln den Zusammenhalt der Community wieder.

Die Floristen

profitieren von der Ballsaison durch die Beauftragung von Veranstaltern in Form von Eventdekos. Bei der floralen Saaldekoration sind nach wie vor helle, pastellige Farben im Trend (apricot, rosa, creme). Oft ist die Saaldekoration an die Architektur des Saales oder an Logos der Veranstalter angepasst. Auch Körperschmuck aus Blumen liegt sehr im Trend, wie z.B. Blumen im Haar oder Blumen als Akzent zur Ballkleidung. Generell werden dafür helle, elegante Farben verwendet. Herren tragen Ansteckblumen, Damenspenden mit Blumen sind weniger gefragt.

Die Wiener Friseure

können in der Ballsaison verstärkt ihre Kreativität beweisen. Ist doch diese Saison als Extra-Umsatzbringer gerade für Friseure im innerstädtischen Bereich immer noch von wirtschaftlicher Bedeutung. Für Friseurbetriebe in spezieller Lage - wie z.B. in Hotels – ist die Ballsaison als Umsatzträger deutlich spürbar.

Für langes Haar gilt auch heuer wieder als „Must have“ zu jedem Ballkleid eine Hochsteckfrisur - als extravagantes, ausgefallenes Abendstyling wirkt sie feminin und veredelt jedes Kleid. Im Trend 2016/2017 liegen jedenfalls die 1950er und 1960er: Dutts in verschiedenen Variationen, sauber frisiert. Auch Ponys, oft nur aufgesteckte Fake-Ponys, liegen im Trend. Wer es nicht ganz so elegant haben möchte, darf sich auch mit einem gestylten Half-Bun, mit Locken und Wellen kombiniert, auf den Ball wagen. Jede Hochsteck-Frisur ist natürlich abhängig von Stil und Schnitt des Kleides, der Persönlichkeit, den Gesichts- und Körperproportionen und dem Ereignis.

„Schummeln“ bei kurzen Haaren ist en vogue: Oft reichen Polster oder Haarteile, um auch ohne langes Haar zu einer Hochsteckfrisur zu kommen. Doch für den besonderen Abend sollte man auf Perfektion setzen. Das schafft der Profi mit wenigen Handgriffen. Denn neben dem Abendkleid ist die Frisur der wichtigste Eye Catcher, extravagant und perfekt frisiert.

Der Balltrend in der Visagistik 

Augen und Lippen werden betont: Bei den Augen sind klassische Smokey Eyes noch immer gefragt oder es werden nur die äußeren Augenwinkel stärker mit dunklem Lidschatten betont (Dunkelgrau, Violett oder Schwarz) und die inneren Augenwinkel mit helleren Farben als Highlighter. Damit werden die Augen größer und ausdrucksvoller. Die Augenbrauen werden weiterhin betont. Die Lippen sind klassisch Rot, Bordeaux bis Dunkelviolett und eher matt gehalten.

Face Contouring ist noch immer aktuell, das heißt, die Gesichtskonturen herauszustreichen. Dabei werden entweder Augen oder Lippen betont, also Akzente gesetzt. Es geht heuer jedoch mehr ins Natürliche.

Auch das klassische Ball-Make-up wird aber nach wie vor bevorzugt: Eyeliner mit Schwalbenschwänzchen und rote Lippen.

Nagelstudios haben während der Ballsaison Hochsaison – immer mehr Frauen lassen ihre Hände professionell maniküren.

Festliche Kleider für besondere Anlässe aus den Ateliers der MODE WIEN können in dieser Saison romantisch, figurbetont, skulptural oder lasziv sein. Die dafür verwendeten Materialien sind Spitze, Samt, Seide und auch Materialien, die ihren Ursprung in der Sportbekleidung fanden: Neopren, Netze, Hightec-Materalien. Elemente aus der klassischen Herrenschneiderei, wie . B. ein Kleid mit Smoking- Details, finden ebenso ihren Zugang in die Ballmode wie Elemente aus dem Bereich der Lingerie. Lingerie-Kleider sind derzeit auf den Laufstegen omnipräsent - ob in Nudetönen oder in verführerischem Schwarz. Drapierungen, Transparenz und Cut Outs sind weitere Stilelemente, um Kleidern den richtigen Look zu geben. Die Farbpalette für eine rauschende Ballnacht reicht von den pudrigen Nudetönen, über Pastells bis zu den Kardinalfarben Blau, Smaragd und Rot. Die Krönung der langen Abendkleider liefern Accessoires mit langer Tradition: Diademe und funkelnde goldene Haarbroschen. Damit krönt jede Frau ihr Abend- oder Ballkleid der Saison von elegant-sophisticated bis ausgefallen-punkig.

Schwarz dominiert bei Abendkleidern

Die Farbe Schwarz wird heuer die Ballkleider der weiblichen Ballgäste dominieren. Rund 45 Prozent der Ballbesucherinnen setzen in der kommenden Ballsaison auf diese Farbe. Mit deutlichem Abstand folgen rote und blaue Abendkleider.

Rund 5 % der weiblichen Ballgäste können als Trendsetterinnen bezeichnet werden. Sie orientieren sich in Bezug auf die Ballgarderobe jährlich an den neuesten Modetrends. Weitere rund 30 % stimmen gelegentlich ihre Ballkleider auf aktuelle Trends ab. 15 % bevorzugen klassische, traditionelle Ballgarderobe, unabhängig von aktuellen Trends.

Silent Waltz in der Herrengasse

Erstmals wird am 14.1.2017, ab 15 Uhr in der Herrengasse im 1. Bezirk, der so-genannte „Silent Waltz“ stattfinden. Interessierte können mit Kopfhörern zu Walzerklängen das Tanzbein schwingen und eine Quadrille tanzen.

Eröffnung der Wiener Ballsaison

Die Wiener Tanzschulen freuen sich, dass die offizielle Eröffnung der Wiener Ballsaison heuer wieder direkt auf dem Stephansplatz – beim Stock-im-Eisen-Platz – stattfinden kann. „Hier können alle Tanzbegeisterten am 11.11. um 11.11 Uhr in eine rauschende Ballsaison 2016/17 starten“, so Karin Lemberger, Präsidentin des Verbandes der Tanzlehrer.

Fotogalerie der Pressekonferenz

Live-Tonmitschnitt der Pressekonferenz

Downloads

hutter.tv vom 17.11.2016

Hotel und Touristik vom 14.11.2016 (PDF)

MyCity24.at Wien vom 14.11.2016 (PDF)

MyCity24.at NÖ vom 14.11.2016 (PDF)

MyCity24.at Kärnten vom 14.11.2016 (PDF)

MyCity24.at Vorarlberg vom 14.11.2016 (PDF)

tvthek.orf.at-Wien heute vom 11.11.2016

mosaikmagazin.at vom 12.11.2016 (PDF)

diepresse.com_home_leben_mode vom 11.11.2016 (PDF)

wien.orf.at_news_stories vom 11.11.2016 (PDF)

Wienerzeitung Online vom 11.11.2016 (PDF)

APA OTS PK vom 11.11.2016 (PDF)

Pressetext PK Ballsaison 2016|2017 vom 11.11.2016 (PDF)

Präsentation Ballsaison 2016|2017 (PDF)

www.ballkalender.cc/ballkalender-wien.php