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34. Wiener Stadterneuerungspreis

Schönheitswettbewerb der anderen Art: Die Preisträger für die beste Planung und für die beste Sanierung wurden vergeben. Ein Sonderpreis geht an das frisch renovierte Jugendstil-Juwel Secession.
sieger 34. Stadterneuerungspreis
© Bernhard Wolf

„Sie machen das schöne Wien noch ein bisschen schöner, ersparen den Bewohnern durch thermische Sanierungen viel Geld und schaffen gleichzeitig qualifizierte Arbeitsplätze. Deshalb möchte ich mich bei den Baumeistern, aber auch Bauherren und Partnergewerben bedanken“, sagt Alexander Safferthal, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien. Für den 34. Wiener Stadterneuerungspreis wurde eine Rekordzahl von 29 Objekten eingereicht – vom Umbau einer ehemaligen Kaserne zu einer Schule über die Sanierung ganzer Häuserblöcke bis hin zu Modernisierungen für einen zeitgemäßen Krankenhausbetrieb.

Die Landesinnung Bau Wien möchte mit ihrem Stadterneuerungspreis ins Gedächtnis rufen, dass sich das Stadtbild in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat, aber eben nicht nur als Filmkulisse dient, sondern auch für die Bewohner eine der lebenswertesten Städte der Welt ist. „Unsere Baumeister und ihre Partner erwecken in die Jahre gekommene Gebäude aus dem Dornröschen-Schlaf und verschönern mit viel Fachwissen Touristenmagnete wie die Secession. Deshalb holen wir sie vor den Vorhang“, so Rainer Pawlick, Innungsmeister der Wiener Baubranche.

Neue Nutzung und alte Mieter

Den ersten Platz belegt die Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG, die die Pläne von der Praschl-Goodarzi Architekten ZT-GmbH für die Neugestaltung mehrerer Gebäude umgesetzt hat. Genauer gesagt handelt es sich um eine Blocksanierung mit partieller Verdichtung in der Goldschlagstraße Ecke Neubaugürtel. Insgesamt sind 142 Wohnungen, drei Geschäftslokale und ein Büro entstanden. Besonders hervorzuheben ist der Sozialaspekt, da der Mietzins leistbar geblieben ist und dadurch die Altmieter bleiben konnten.
Neubaugürtel Goldschlagstraße
© B. Klomfar


Den zweiten Platz hat die Steiner Bau GmbH für die AHS Wien West erhalten, die auf einem Teilstück des Areals der Biedermann-Huth-Raschke Kaserne entstanden ist. Realisiert wurden die Pläne der ARGE AHS WIEN WEST, F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH und den SHIBUKAWA EDER ARCHITECTS ZT GMBH. Zwei Gebäude, das Mannschaftsgebäude und die Reithalle, stehen unter Denkmalschutz und wurden funktionell in das architektonische Gesamtkonzept mit einem Neubau verbunden.
Goldschlagstraße Ecke Neubaugürtel
© Kurt Kuball


Ebenfalls aufs Stockerl geschafft hat es die Jäger GesmbH, gemeinsam mit den Planern von der ostertag ARCHITECTS ZT GmbH.  Realisiert wurde die Verwandlung der ehemaligen Dorotheum Zweigstelle in ein Bürogebäude für Startups. In dem denkmalgeschützten Haus aus den 1920er Jahren in der Schanzstraße befindet sich außerdem eine Galerie und ein Restaurant, was auch eine Bereicherung für das Grätzel darstellt.
Schanzstraße
© Benjamin Ostertag und Florian Frey

Sonderpreis an Secession

Prominent besetzt ist der diesjährige Sonderpreis. Die Novotny Baugesellschaft m.b.H. hat gemeinsam mit der Architekt Krischanitz ZT GmbH, die weltweit bekannte Secession wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Aufgrund der großen Relevanz für die österreichische Kunst- und Kulturlandschaft sowie den Tourismus wird die aufwändige, in nur sechs Monate durchgeführte Sanierung gewürdigt. Alleine bei der Kuppel wurden 2.500 Blätter, 311 Lorbeeren sowie das schmiedeeiserne Tragsystem vom Grunde auf saniert und neu vergoldet.
Secession
© Dietmar Tollerian

Fotos