th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Mustervereinbarung zur familienhaften Mitarbeit

Aufgrund der Auswirkungen auf das Versicherungsverhältnis, ist die Unterscheidung zwischen einem Dienstverhältnis und einer familienhaften Mitarbeit von Bedeutung.

Um auch Familienmitglieder dem Versicherungsschutz zu unterstellen, war es bisher notwendig, vor jedem Arbeitsantritt eine Vereinbarung mit dem Familienmitglied abzuschließen. Dies war mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden. 

Die Unterscheidung zwischen einem Dienstverhältnis und einer familienhaften Mitarbeit wird vor allem anhand des Dienstvertrags vorgenommen.

Die Neuerung besteht nun darin, dass diese Vereinbarung zwischen dem Dienstgeber und dessen Familienmitglied nur mehr einmal jährlich abgeschlossen werden muss. Anstatt Datum und Dauer der konkreten Mitarbeit, ist in der neuen Vereinbarung nur das Kalenderjahr einzutragen.

Darüber hinaus hat das Familienverhältnis zwischen dem Dienstgeber und dem Familienmitglied für die Qualifikation des Arbeitsverhältnisses Indizwirkung. Dabei ist auf den Verwandtschaftsgrad abzustellen. Bei EhegattInnen, Eingetragenen PartnerInnen, LebensgefährtInnen, Kindern (auch Adoptiv- oder Stiefkindern), sowie bei Eltern, Großeltern und Geschwistern wird eine familienhafte Mitarbeit vermutet. Handelt es sich um sonstige Angehörige, spricht dies eher für ein Dienstverhältnis.
Es ist jedenfalls eine Einzelfallbetrachtung geboten.