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Gleichbehandlung und gendersensible Sprache: Was wir ändern möchten

Information der Berufsfotografen Wien

Im Februar hat die Aktion „Wir sind da" der Landesinnung Wien der Berufsfotografen vielfache Reaktionen hervorgerufen. Wir haben darin den Hashtag "'Berufsfotografen" verwendet – und keine geschlechtsneutrale Form wie "BerufsfotografInnen" oder Berufsfsfotograf*innen. Zahlreiche Mitglieder haben sich daraufhin mit Kritik an die Innung gewandt. Als Interessenvertretung nehmen wir unsere Aufgabe sehr ernst – und möchten jeder Beschwerde und Anregung nachgehen.

Als Innungsmeister habe ich daher die bestehenden Aktivitäten und Strukturen der Innung umgehend auf Gleichbehandlung überprüfen lassen. Leider, muss ich sagen, haben wir durchaus Punkte gefunden, die verbessert gehören:

1. Umbenennung der Landesinnung Wien

Unsere Innung heißt "Landesinnung Wien der Berufsfotografen". Um alle Mitglieder im Namen abzubilden, plane ich eine Änderung dieses Namens auf "Landesinnung Wien der Berufsfotografie".

Eine Landesinnung kann nicht anders heißen als eine Bundesinnung – und die heißt aktuell "Bundesinnung der Berufsfotografen". Ich habe daher für die nächste Sitzung der "Bundesinnung der Berufsfotografen" einen diesbezüglichen Tagesordnungspunkt eingebracht. Der Ausschuss der Bundesinnung wird darüber diskutieren und dann abstimmen, ob die Bundesinnung eine Umbenennung anstreben möchte – und wir uns so in weiterer Folge auch umbenennen können.

2.  Gendergerechte Sprache im „Portfolio“

Die Zeitschrift "Portfolio", die von der Bundesinnung herausgebracht wird, ist aktuell nicht gegendert. Das ist zwar nicht direkt ein Thema der Landesinnung, in meiner Funktion als Ausschussmitglied der Bundesinnung werde ich aber auch dieses Thema in der nächsten Sitzung ansprechen und versuchen eine Änderung herbeizuführen.

3. Weibliche Lehrabschlussprüferinnen

Die "Landesinnung Wien der Berufsfotografen" ist berechtigt Berufsfotograf*innen als Prüfer*innen für die Lehrabschlussprüfungen zu nominieren. Bislang wurden diese Funktionen immer nur von Männern besetzt. Wir haben daher vor einigen Tagen der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Wien eine Frau als Prüferin für die Berufsfotograf*innen vorgeschlagen und hoffen, dass die Nominierung bestätigt wird. Wir werden außerdem im Lehrlingsreferat anregen, dass zukünftige Prüfungskommissionen, sich immer aus Männern und Frauen zusammensetzen.

4.  Ombudsstelle auch weiblich besetzen

Die Ombudsstelle der Landesinnung kümmert sich um Streitigkeiten zwischen Berufsfotograf*innen und deren Kund*innen. Sie bestehen derzeit aus mir und den beiden Stellvertretern – also nur aus Männern. Es ist nunmehr gelungen, eine Berufsfotografin aus dem Ausschuss für die Mitarbeit in der Ombudsstelle zu gewinnen.

5. Gleichbehandlungsbeauftragte/r

Um die zukünftigen Aktivitäten der Innung auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männern abzustimmen ist die Kompetenz einer Person, die sich speziell damit befasst, wichtig. In der letzten Ausschusssitzung haben wir dieses Thema diskutiert und ein Mitglied hat sich bereit erklärt hier ihre Kompetenz einzubringen.

Das Thema ist uns ein großes Anliegen und wir danken euch für die Kritik und Anregungen! Sollten wir noch etwas übersehen haben – oder es etwaige Fragen zu dem Thema geben – bitte ich dies dem Innungsbüro mitzuteilen.