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Film- und Musikwirtschaft

Film- und Musikwirtschaft - Wien

Je ein Oscar für Haneke und Waltz

Preis für den besten fremdsprachigen Film und besten Nebendarsteller

Eine große Nacht für den österreichischen Film: Michael Haneke ist für sein "Amour“ mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet worden. Zusätzlich war der Streifen noch in den Kategorien "Bester Film“, "Bestes Originaldrehbuch“, "Beste Regie“ sowie "Beste Hauptdarstellerin“ (Emanuelle Riva) nominiert. Hier ist er allerdings leer ausgegangen.

Haneke bedankte sich in seiner Rede unter anderem bei den Produzenten, darunter Veit Heiduschka, sowie seinen Hauptdarstellern. "Ohne sie (Anm.: Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant ) würde ich heute nicht hier stehen“, sagte er. Besonderen Dank richtete er an seine Frau Susanne, die nicht nur Teil der Crew war, sondern auch das Zentrum seines Lebens sei, so der frisch gebackene Oscar-Preisträger.

Zweiter Oscar in drei Jahren

Für den in Wien geborenen Christoph Waltz ist es der zweite Oscar in seinem zweiten Quentin-Tarantino-Film. 2010 wurde er für seine Nebenrolle als zynischer SS-Offizier Hans Landa in "Inglourious Basterds“ ausgezeichnet. Heuer erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller für die Rolle des Dr. King Schultz, einem als Kopfgeldjäger arbeitenden deutschen Zahnarzt, in "Django Unchained“.

Waltz bedankte sich vor allem bei seiner Filmfigur und dessen Schöpfer Quentin Tarantino: "Du erklimmst einen Berg, weil du keine Angst davor hast. Du bezwingst einen Drachen, weil du keine Angst vor ihm hast. Und du gehst durch das Feuer, weil es das wert ist“, zitierte er seine Rolle.

Michael Haneke
© © Darren Decker/A.M.P.A.S. Michael Haneke zählt dank des Oscars für "Amour“ nun auch in den USA zu den größten Regisseuren der Welt.
Chrisoph Waltz
© © Michael Yada/A.M.P.A.S. Christoph Waltz kann sich zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren über die Auszeichnung als bester Nebendarsteller freuen.