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Synchron Stage Vienna - Eröffnung mit „Paukenschlag“

Im Hochsommer wurde es am Gelände der ehemaligen Rosenhügel-Filmstudios wieder einmal laut: Grund war die Eröffnung der Synchron Stage Vienna.
Stand:
Synchron Stage Vienna
Alexander Wrabetz (ORF Generaldirektor), Herbert Tucmandl (CEO Synchron Stage Vienna), Nan Schwartz (Hollywood Komponistin), Conrad Pope (Hollywood Komponist)

Höhepunkt der Veranstaltung war die Uraufführung des Auftragswerkes „Synchronicity“ für großes Schlagwerk-Ensemble, 2 Klaviere, Celesta und Harfe, das von Hollywood-Komponist Conrad Pope eigens für die Eröffnung komponiert und auch selbst dirigiert wurde.

Für Geschäftsführer Herbert Tucmandl war die Übernahme der Halle ein Glücksfall: „Das Gebäude ist ein historisches Juwel und verfügt über eine einzigartige Akustik. Durch die Ausstattung mit modernster Aufnahmetechnik können selbst ausgefallene Kundenwünsche erfüllt werden. Wir sind sehr stolz und glücklich, dass sich dies in der Branche so rasch herumgesprochen hat und wir bereits Aufträge aus den USA, England, Frankreich, China und Japan umsetzen konnten.“ >
Als ehemaliger Eigentümer freut sich ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, dass das Konzept aufgegangen ist: „Die Entscheidung für die Synchron Stage Vienna war richtig. Der Film-Standort Rosenhügel lebt weiter, und das auch noch in der internationalen Top-Liga.

Im Jahr 2013 übernahm die Vienna Symphonic Library die historische, denkmalgeschützte Synchronhalle am Gelände der Rosenhügel-Filmstudios vom Österreichischen Rundfunk. Das Gebäude, in den 1940er Jahren für bildsynchrone Tonaufnahmen errichtet, wurde in einer zweijährigen Umbauphase revitalisiert und zu einer weltweit einzigartigen Musikproduktionsstätte ausgebaut. Auf einer Gesamtfläche von über 3.000 m2 stehen mehrere Aufnahme- und Regieräume, Editing-Studios, Einzelkabinen („Iso Booths“), zwei Instrumentenlager mit mehreren Klavieren und ca. 280 Schlaginstrumenten, ein Notenarchiv, Aufenthaltsräume sowie Büros und Lounges für Produzenten, Komponisten, Mitarbeiter und Gäste zur Verfügung. Dabei eröffnen die hauseigenen Software-Entwicklungen der Vienna Symphonic Library in Kombination mit traditionellen Aufnahmeverfahren völlig neue klangliche und kreative Möglichkeiten.

Die herausragenden akustischen Eigenschaften der neuen Synchron Stage Vienna übertreffen selbst die führenden Scoring Stages in Los Angeles oder London. Hinzu kommen bestens ausgebildete Musiker, die in einem eigenen Klangkörper, dem „Synchron Stage Orchestra“, in variabler Besetzung jederzeit verfügbar sind und Wien wieder in den Fokus internationaler Film- und Medienmusik rücken. Darüber hinaus können durch die enge Kooperation mit den „Vienna Music Angels“ sämtliche Dienstleistungen rund um die Erstellung von Orchester-Notenmaterial abgedeckt werden. Renommierte Produzenten aus aller Welt zeigen sich von den bisherigen Ergebnissen jedenfalls beeindruckt, und auch Prominenz aus Hollywood war bereits mehrfach zu Gast in Wien: So fanden in der Synchron Stage Vienna Musikaufnahmen für die Dan Brown-Verfilmung „Inferno“ (Regie: Ron Howard, Musik: Hans Zimmer) sowie für die Netflix-Serie „Crown“ von „The Queen“-Autor Peter Morgan statt (Musik: Rupert Gregson-Williams und Hans Zimmer). Auch die Musik für mehrere Video-Spiele und Werbespots (u.a. für Volvo und Mercedes) wurde symphonisch angelegt und mit großem Orchester in der Synchron Stage Vienna eingespielt.