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filmKULTUR: #metoo & Diversität

Vom 23.09.2022

Wie können wir als österreichische Filmbranche Gleichberechtigung & Inklusion in der gemeinsamen Arbeit gewährleisten?

Um dieser Frage nachzugehen, Methoden und Tools zu erarbeiten, bestehende Missstände zu analysieren sowie Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen, hat die Fachvertretung Wien Film- und Musikwirtschaft gemeinsam mit der Akademie des Österreichischen Films, dem Dachverband der Filmschaffenden und der DREHÜBUNG | WIEN den Veranstaltungstag filmKULTUR: #metoo&Diversität – Status quo & Perspektiven ins Leben gerufen, der am 23. September 2022 von 10:00 Uhr – 21:00 Uhr im Haus der Wiener Wirtschaft stattfand.

Der Aktionstag teilte sich in Workshops und dem der Öffentlichkeit zugänglichen Panel ab 17 Uhr zum Thema „Welche Kultur hat unsere Branche?“

Zu den Workshops:

Workshop 1 „The Filmmaking We Have - The Filmmaking We Want" mit Benita Bailey (drehübung wien)

  • Wie können wir ein tieferes Verständnis über Ursachen und Funktionsweise von Rassismus im Filmproduktionsprozess entwickeln?
  • Was müssen wir in Bezug auf Menschen, Sprache, Bilder und Perspektiven wissen und beachten?
  • Wie können wir als Filmemacher:innen lernen, Rassismus adäquat zu begegnen und nachhaltig intersektional zu arbeiten?

Workshop 2 „Diskriminierungskritische Sprache im Film“ mit Persson Perry Baumgartinger (drehübung wien)

  • Ein Workshop über Sprache, ihre Wirkung und respektvolles Handeln

Workshop 3 „#we-do! – Wissen und Werkzeuge für eine faire und diskriminierungsfreie Filmproduktion“ (Dachverband der Filmschaffenden)

  • Mit #we_do! hat der Dachverband der Filmschaffenden eine Anlaufstelle gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung, Machtmissbrauch, sexuellen Missbrauch und Verletzungen im Arbeitsrecht geschaffen.
  • Ziel: den Austausch und die Vernetzung zu fördern

Zur Podiumsdiskussion:

Filmarbeit ist Teamarbeit. Das klingt nach einem harmonischen Miteinander. Die Filmarbeit bringt jedoch häufig Situationen mit sich, die Machtmissbrauch begünstigen. Die besondere Verletzlichkeit, die Arbeiten an Filmproduktionen innewohnt, erfordert von uns als Branche eine angstfreie und respektvolle Kultur des Miteinanders.

Die Panelgäste analysierten den Status quo und diskutierten Maßnahmen und Möglichkeiten, um bestehenden Missständen entgegenzuwirken.

Moderation: Magdalena Miedl

Podiumsgäste waren: Alexander Dumreicher-Ivanceanu (Produzent), Katharina Mückstein (Filmemacherin), Meike Lauggas, (#we_do!), Sophie Rendl (VERA, neue Vertrauensstelle Gewalt in Kunst, Kultur und Sport), Michael Kitzberger (Produzent) und Benita Bailey (Schauspielerin, Theater- & Filmemacherin & Lehrbeauftragte).

Bildergalerie - Copyright: Pamela Rußmann/pamelarussmann.at