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Aktion „Gesunde Luft – Gesundes Auge“ 

Die Bundesinnung der Augenoptiker/Optometristen und die Unabhängige Plattform MeineRaumluft.at sind gemeinsam in Österreichs Büros im Einsatz

Mehr als 50% aller Beschäftigten in Österreich nutzen einen Computer am Arbeitsplatz bei bewiesenermaßen schlechter Luft im Büro. Diese Kombination geht nicht nur zu Lasten der Gesundheit der Arbeitnehmer. Sie wird auch immer mehr zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor für die Arbeitgeber. Die Bundesinnung der Augenoptiker hat sich deshalb mit der Unabhängigen Plattform MeineRaumluft.at zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam starten sie österreichweit eine kostenlose Service-Aktion für mehr (Augen-)Gesundheit am Arbeitsplatz, für die sich Unternehmen und Büros aller Größen nun anmelden können.

Die Anforderungen an den arbeitenden Menschen haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Immer mehr Beschäftigte sitzen an einem Bildschirmarbeitsplatz. Die Folge ist eine Verlagerung der körperlichen Anstrengung. War früher vor allem Kraft in Armen und Beinen gefragt, werden nun dem Kopf/Hals/Nacken-Bereich und allen voran den Augen permanente Höchstleistungen abverlangt. „Das Bewusstsein für diese körperliche Anstrengung ist innerhalb der Bevölkerung bis jetzt leider nur gering“, berichtet Komm.-Rat Anton Koller, MSc, Bundesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen. Doch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut Statistik Austria geben sieben von zehn Erwerbstätigen an, an ihrem Arbeitsplatz zumindest einem Risiko für körperliche Erkrankungen ausgesetzt zu sein. Bei der Hälfte davon ist es eine starke Anstrengung der Augen.

Vielseitige Belastung

Gleich mehrere Faktoren stellen Belastungen am Bildschirmarbeitsplatz dar: Das viele Sitzen, oft mit starrer und sogar unnatürlicher Haltung von Kopf, Nacken und Rücken, führt zu Verspannungen. Schuld daran ist nicht nur die Sitzhaltung, sondern auch der Blick. Bis zu 30.000 Mal pro Tag wandern unsere Augen zwischen Tastatur, Monitor und Unterlagen hin und her. Dazu kommen unterschiedliche Helligkeiten und Kontraste. „Das Auge ist ständig damit beschäftigt, ein scharfes Bild für das Gehirn zu produzieren – eine permanente Höchstleistung“, erklärt Anton Koller. Auch die Blendung durch das schädliche blaue Licht des Bildschirms belastet das Auge.

Schlechte Luft als zusätzlicher Augen-Ballast

Als wäre die Anstrengung für das Auge an einem Bildschirmarbeitsplatz noch nicht groß genug, wirken auch noch Einflüsse von außen schädlich auf uns ein. Allen voran ist es eine schlechte Raumluft, die dem Sehorgan zusätzlich zu schaffen macht. Dies führt zu einer neuen Volkskrankheit, dem „Office Eye Syndrom“. Darunter versteht man eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche, die auf eine zu starke Verdunstung des
Tränenfilms zurückzuführen ist. „Neben einer reduzierten Blinzelfrequenz bei der Arbeit am Bildschirm, ist auch ein zu trockenes Raumklima einer der Hauptgründe für das Office Eye Syndrom. Leider ist erwiesenermaßen in einem Großteil der Österreichischen Büros die Luft zu trocken“, erklärt Peter Skala, Mit-Initiator der Unabhängigen Plattform MeineRaumluft.at, die Problematik. Der gesundheitliche Zusammenhang von Auge und Luft ist die Grundmotivation, für die zukünftige Zusammenarbeit der Bundesinnung der Augenoptiker / Optometristen mit MeineRaumluft.at

(Augen-)Gesundheit als Kostenfaktor

Bei umfangreichen Büromessungen in den letzten Jahren hat die Plattform festgestellt, dass in über 80 % der Büros zumindest einer der gemessenen Indikatoren überschritten wurde. Gleichzeitig beweisen Studien einen direkten Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Infektionsrate. Die Folgen der gesundheitlichen Belastungen aufgrund von Bildschirmarbeitsplätzen und schlechtem Raumklima liegen klar auf der Hand: Die Produktivität sinkt und es kommt zu höheren Ausfällen durch Krankenstände. Beides verursacht den Unternehmen also zusätzliche Kosten. Gesundheit am (Büro-)Arbeitsplatz wird zu einem immer bedeutenderen volkswirtschaftlichen Faktor.

Aktion „Gesunde Luft – Gesundes Auge“ 

Im Bewusstsein dieser immer relevanteren Problematik haben sich die Bundesinnung der Augenoptiker und die Unabhängige Plattform MeineRaumluft.at nun zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen sie sich für ein gesundes Österreich ein. Zum Start haben sie deshalb die Service-Aktion „Gesunde Luft – Gesundes Auge“ für eine Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz ins Leben gerufen und organisieren eine Tour durchs ganze Land. Unternehmen aller Branchen und Größen konnten sich kostenfrei anmelden und bleiben anonym. Sie werden von Teams der Bundesinnung und der Plattform besucht. Diese nehmen die Büroarbeitsplätze und die Raumluft vor Ort unter die Lupe und geben Tipps, wie die Beschäftigten ihre persönliche (Augen-)Gesundheit am Arbeitsplatz mit einfachen Mitteln verbessern können. Einerseits dient das der Produktivitätssteigerung der einzelnen Unternehmen, weil dadurch krankheitsbedingten Ausfällen entgegengewirkt werden kann. Andererseits hilft man auch direkt dem Arbeitnehmer, der die gesundheitsfördernde Optimierung seines Arbeitsplatzes lernt.

Imagebild
© KIDIZIN SANE v. l. Anton Koller Bundesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen, Peter Skala von die Unabhängige Plattform MeineRaumluft.at

Rückfragen und weitere Informationen

Pressestelle der Bundesinnung
Mag.(FH) Katharina Hofer
Himmelhoch Text, PR & Event
T +43 (0) 650 445 8213
E katharina.hofer@himmelhoch.at

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