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Übersetzen mit Trados Studio

Nachbericht vom 09.04.2015

CAT-Tools und Translation-Memory-Systeme nehmen im heutigen Übersetzeralltag einen sehr hohen Stellenwert ein, und zwar mit gutem Grund: Neben einer bedeutenden Kosten- und Zeitersparnis bringen sie auch Effizienzsteigerungen mit sich und tragen so maßgeblich zu höherer Qualität und sprachlicher Konsistenz bei. SDL Trados Studio ist weltweiter Marktführer in diesem Bereich und gilt heute nach wie vor als die Übersetzungssoftware schlechthin.

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Am 9. April 2015 fand im WIFI Wien ein Workshop zum Thema „Übersetzen mit SDL Trados Studio“ statt. Ziel des ganztägigen und äußerst gut besuchten Workshops war es, die Teilnehmenden möglichst praxisnah über die Vorteile computergestützter Übersetzung und zentraler Terminologiearbeit zu informieren.

Mit Klaus Fleischmann und Markus Drenckhan konnten zwei Experten mit langjähriger Erfahrung als Vortragende gewonnen werden. Als Gründer des Softwareunternehmens Kaleidoscope (seit mittlerweile fast 20 Jahren Reseller von SDL Trados in Österreich) und Geschäftsführer des Übersetzungsdienstleisters eurocom kennt Klaus Fleischmann den Markt aus beiden Blickrichtungen, sowohl aus Technologieentwickler- als auch aus Anwenderperspektive. Markus Drenckhan, seinerseits technischer Redakteur, leitet als Projektmanager bei Kaleidoscope Systemeinführungen von SDL-Trados-Installationen und vermittelt seine eingehende Erfahrung mit Trados-Tools laufend in diversen Schulungen.

Bunt gemischtes Publikum

Das in großer Zahl erschienene Publikum setzte sich aus einem bunten Mix aus ÜbersetzerInnen und ProjektmanagerInnen (und vereinzelt auch DolmetscherInnen) zusammen und bestand größtenteils aus rege interessierten Trados-Neulingen, deren Fragen geduldig und äußerst kompetent von den Vortragenden beantwortet wurden.

Insgesamt bot der Workshop eine spannende Mischung aus grundlegenden und tiefergehenden Informationen, die nicht nur auf Freelancer, sondern auch auf Agenturen und ProjektmanagerInnen abgestimmt waren.

Funktionsweise und Tools

Am Vormittag erhielten die TeilnehmerInnen einen Überblick über die Funktionsweise und Tools von SDL Trados (Translation Memories, Termbanken und AutoSuggest). Nach einer kurzen Einführung in die Benutzeroberfläche des Programms wurde anhand einer praktischen Vorführung gezeigt, wie Übersetzungsprojekte angelegt, verwaltet und bearbeitet werden können. Weitere behandelte Themen betrafen die Erstellung und Interpretation von Ausgangstextanalysen, automatisierte Qualitätsprüfungen, das Einspielen bestehender Übersetzungen in das Translation Memory und die verschiedenen Arten von Matches. 

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Terminologiemanagements und der Spezialfunktionen von SDL Trados. Nach Betonung des Nutzens und der Wichtigkeit sorgfältiger Terminologiearbeit wurden die Teilnehmenden mit dem Terminologiemanagement-Tool MultiTerm vertraut gemacht, das in SDL Trados Studio voll integriert ist und eine denkbar einfache Anlage und Pflege von Termbanken ermöglicht. 

Tipps und Tricks

Auch versierte Trados-Kenner kamen am Nachmittag voll auf ihre Kosten und konnten allerhand nützliche Tipps und Tricks im Umgang mit SDL Trados mitnehmen. Insbesondere sind hier diverse Plug-ins und Zusatzprogramme (z. B. Tools zur Dokumentenanalyse, Qualitätsprüfung, Kostenberechnung, Terminologieverwaltung, etc.) zu erwähnen, die teils als Freeware, teils kostenpflichtig unter www.sdl.com/openexchange verfügbar sind.

Abschließend wurde auch auf spezifische Fragen und Probleme eingegangen, die die Teilnehmenden vorab per E-Mail einsenden konnten. An dieser Stelle geht nochmals ein herzlicher Dank an Klaus Fleischmann und Kaleidoscope, die nicht nur den kompletten Fortbildungstag gesponsert, sondern die TeilnehmerInnen in den Kaffeepausen auch reichlich mit Speisen und Getränken versorgt haben. 

Nähere Informationen und Angebote zu den verschiedenen Lizenzversionen von SDL Trados (Freelance, Freelance+, Professional) sowie zu Schulungen und Zertifizierungen erhalten Sie unter www.kaleidoscope.at oder direkt bei der zuständigen Ansprechpartnerin Margit Scherzer (margit@kaleidoscope.at).

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