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Durch XML-Knowhow das eigene Dienstleistungspotential stärken

Nachbericht des Workshops „Übersetzen von XML-Dateien in SDL Trados Studio 2014/2015“ vom 9. Mai 2016

Fundiert und praxisnah war der ganztägige Workshop zur Auszeichnungssprache Extensible Markup Language (XML), den Herr Daniel Zielinski, Geschäftsführer der Loctimize GmbH aus Saarbrücken für die Wiener Sprachdienstleister hielt. Zielinski, der über rund zehn Jahre Praxiserfahrung im Optimieren von Lokalisierungsprozessen verfügt, präsentierte die technische Materie auf kurzweilige und humorvolle Weise. Er zeigte klar den Mehrwert auf, den XML-Kenntnisse in der Übersetzungsbranche haben.

Gute Mischung von Theorie und Praxis

Am Vormittag wurde auf Struktur, Dokumenttypdefinition (DTD) und Schema, Prüfung auf Gültigkeit und Wohlgeformtheit sowie auf Erstellung und Test von Dateitypen in Trados eingegangen. Der Nachmittag war dann der Konfiguration von Tag-Ansicht(en), Einstellungen des Trados-Editors, dem Einfügen und Prüfen von Tags, und der Längenprüfung und Validierung gewidmet. In beiden Teilen war ausreichend Zeit für Praxisübungen mit Beispieldateien. Die Übungen waren insbesondere auf das Erkennen und die Behebung eventueller Probleme mit zu übersetzenden Dateien ausgerichtet. Auf alle Fragen wurde professionell eingegangen.

Lokalisierung – ohne XML-Knowhow undenkbar

Für Fachübersetzerinnen und -übersetzer sowie für Übersetzungsmanager, die sich mit Lokalisierung von Software oder mehrsprachigem Content-Management befassen, sind XML-Kenntnisse heute unverzichtbar. Die Inhalte des Workshops waren demnach sowohl auf das Übersetzungs-Projektmanagement wie auf das Übersetzen selbst ausgerichtet. Alle Teilnehmenden – sieben Damen und drei Herren – äußerten sich zufrieden. Unterfordert war definitiv niemand. Und obwohl der Praxis-Fokus auf SDL Trados lag, konnten auch jene, die mit anderen CAT-Tools arbeiten, Brauchbares mitnehmen. Das mündliche Feedback an den Trainer war somit durchwegs positiv.

Potential teurer Werkzeuge ausschöpfen

Oftmals, so Zielinski, wird das Funktionsspektrum teuer CAT-Tools im Zusammenhang mit XML nicht oder zu wenig ausgenutzt. Mehrmals regte der Workshop-Leiter nachdrücklich an, dieses Potential unserer Arbeitswerkzeuge besser zu nutzen und aus den daraus ableitbaren Dienstleistungen einen Mehrwert für das eigene Geschäft zu generieren. Einen Mehrwert – so die Erfahrung –, den Auftraggeber letztlich auch zu honorieren bereit sind.

Vielen Dank für diese anregende Fortbildung!

(Bericht von Herrn Matthias H. Lindner)