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Coronavirus – aktueller Informationsstand für Persönliche Dienstleister

Maßnahmen und Service-Informationen

COVID-19-Öffnungsverordnung inkl. Novellen

Durch die 3. und 4. Novelle der COVID-19-Öffnungsverordnung (BGBl. II Nr. 242/2021, BGBl II Nr. 247/2021 wurden weitere Lockerungsmaßnahmen beschlossen, wodurch für die unten angeführten Bereiche nunmehr folgende Regelungen gelten:

Allgemeine Hygienemaßnahmen für Betriebe:

  • Hygienemaßnahmen treffen sowohl Kunden wie auch Betriebsinhaber bzw. deren Mitarbeiter. 
  • Es ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.
  • Kunden haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen. Ein Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr für Kunden ist nicht notwendig (außer bei körpernahen Dienstleistern).
  • Für Betreiber bzw. deren Mitarbeiter gilt bei unmittelbarem Kundenkontakt Folgendes:
    • Der Arbeitsort darf nur betreten werden, wenn ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorgelegt wird. Wird ein negatives Testergebnis vorgelegt, so ist dieses spätestens alle 7 Tage zu erneuern.
    • Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, dann ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.
    • Auch bei Vorlage des Nachweises über eine geringe epidemiologische Gefahr, ist in geschlossenen Räumen weiterhin eine eng anliegende MNS-Maske zu tragen. Dies gilt nicht, wenn physischer Kontakt zu Personen aus fremden Haushalten ausgeschlossen werden kann oder sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (insbesondere technische Schutzmaßnahme wie z.B. Trennwände) vorhanden sind.
  • Auch wenn Betreiber bzw. deren Mitarbeiter keinen unmittelbaren Kundenkontakt haben, ist am Arbeitsort in geschlossenen Räumen eine eng anliegende MNS-Maske zu tragen.
    • Ausnahmen:
      • physischer Kontakt (Interaktion) zu Personen aus fremden Haushalten ist ausgeschlossen oder
      • es gibt sonstige geeignete Schutzmaßnahmen wie insbesondere das Anbringen von Trennwänden oder Plexiglaswänden (wenn technische Schutzmaßnahmen die Arbeit verunmöglichen würden, dann organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams)
  • Anmerkung: Zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer können auch strengere Vereinbarungen zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung getroffen werden.
  • Quadratmeterbeschränkung
    • Es dürfen sich gleichzeitig nur so viele Kunden im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde 10 m² zur Verfügung stehen. Ist der Kundenbereich kleiner als 10 m², so darf jeweils nur ein einziger Kunde (zuzüglich der im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen) das Geschäft betreten. Dies gilt auch bei Betriebsstätten ohne Personal („Selbstbedienungsläden“, Automatenräume), hier ist in geeigneter Weise auf die Einhaltung dieser Regelung hinzuweisen.

Voraussetzungen für körpernahe Dienstleistungen:

  • Um körpernahe Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, gilt für Kunden Folgendes:
    • Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske und
    • Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr
    • Der Kunde hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  • Betreiber und Mitarbeiter mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen ebenfalls einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorlegen. Wird ein negatives Testergebnis vorgelegt, so ist dieses spätestens alle sieben Tage zu erneuern. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen. Auch bei Vorlage des Nachweises besteht in geschlossenen Räumen weiterhin die Pflicht zum Tragen einer eng anliegenden MNS-Maske. 
  • Es besteht nun eine Ausnahme von der Maskenpflicht, wenn dies zur Erbringung der körpernahen Dienstleistung notwendig ist.
  • Achtung: Mobile körpernahe Dienstleister dürfen auswärtige Arbeitsstellen (dazu zählt etwa auch die Wohnung des Kunden im Rahmen von „Hausbesuchen“) nur betreten, wenn ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht werden kann.
  • Weitere Vorgaben:
    • Während der Dienstleistung ist die Konsumation von Speisen und Getränken verboten.
    • Es dürfen sich gleichzeitig nur so viele Kunden im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde mindestens 10 m² zur Verfügung stehen. Ist der Kundenbereich kleiner als 10 m², so darf jeweils nur ein einziger Kunde (zuzüglich der im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen) das Geschäft betreten.
    • Der Mindestabstand von 1 Meter ist grundsätzlich einzuhalten (außer zwischen Kunden und Dienstleistungserbringer).

Voraussetzungen für kleinere Zusammenkünfte wie z.B. Hundetrainings:

  • Indoor dürfen max. 8 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich minderjähriger Kinder zusammenkommen. Es gilt keine Abstands- und Maskenpflicht.
  • Outdoor dürfen max. 16 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich minderjähriger Kinder zusammenkommen. Ab 8 Personen ist der Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten.
  • Ab 18 Personen muss die Zusammenkunft (indoor+outdoor) bei der Behörde angezeigt werden. Die Anzeige hat elektronisch an eine von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder im Wege einer Web-Applikation zu erfolgen.

Voraussetzungen für Zusammenkünfte zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken:

  • Die Teilnehmergrenzen für Zusammenkünfte kommen nicht zur Anwendung.
  • Teilnehmer dürfen nur eingelassen werden, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können. Dieser ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  • Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Eine Ausnahme gilt dann, wenn dies aufgrund der Anordnung der Sitzplätze nicht möglich ist. In diesem Fall ist zumindest seitlich ein Sitzplatz zwischen den Besuchergruppen freizuhalten. Kann aufgrund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, dann ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • In geschlossenen Räumen ist eine FFP2-Maske zu tragen. Kann aufgrund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung die FFP2-Maskenpflicht nicht eingehalten werden, dann ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt:

  • ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  • ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  • ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test), dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  • eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
    • ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    • Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
  • ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.

Kann ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Weiterführende Informationen zu den aktuellen Entwicklungen sind überdies auch via dem Coronavirus-Infopoint der WKO abrufbar.

Informationen zu behördlichen Teststraßen in den Bundesländern finden Sie unter folgenden Links:

Burgenland | Kärnten |  |  | Salzburg | Steiermark | Tirol | Vorarlberg | Wien

Stand: