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Ernährungsberatung für Tiere ist keine tierärztliche Tätigkeit

Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit

In den letzten Monaten wurden mehrere Fälle bekannt, in denen die Tierärztekammer Gewerbetreibende angegriffen hat, die Ernährungsberatung für Tiere anbieten. Vereinzelt wurden auch Klagen gegen Unternehmer eingebracht. Hintergrund ist der Standpunkt der Tierärztekammer, dass Ernährungsberatung für Tiere generell (d.h. auch für gesunde Tiere!) eine tierärztliche Tätigkeit gem. § 12 Tierärztegesetz darstelle und daher Tierärzten vorbehalten sei.

Aus unserer Sicht war immer klar, das Ernährungsberatung für Tiere Teil der Tätigkeit der Berufsgruppe der Tierbetreuer ist. Dies kommt auch deutlich im aktuellen Gewerbewortlaut zum Ausdruck, in dem „Beratung hinsichtlich Ernährung von Tieren“ wortwörtlich angeführt ist.

Das Bundesministerium stellt klar

In einem aktuellen Schreiben stellt das für die Tierärzte zuständige Bundesministerium für Gesundheit nun klar, dass (gewerbliche) Tierbetreuer, Tierernährungsberater etc. selbstverständlich eine Beratung über die richtige Ernährung von Tieren, die Verträglichkeit bestimmter Produkte usw. vornehmen dürfen.

Zusätzlich hält das Bundesministerium fest, dass unter bestimmten Voraussetzungen diesbezügliche Empfehlungen auch im Hinblick auf kranke Tiere abgegeben werden dürfen. 

Hier finden Sie das Schreiben des Bundesministerium für Gesundheit