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Förderung der 24-Stunden-Betreuung

Voraussetzungen – Höhe der staatlichen Förderung – Antragstellung

Folgende Voraussetzungen müssen für die Gewährung eines Zuschusses zur 24-Stunden-Betreuung gegeben sein:

  • Vorliegen eines legalen Betreuungsverhältnisses (im Sinne von §1 Abs. 1 HausbetreuungsG)
  • Bezug von Pflegegeld: Die zu betreuende Person muss mindestens Pflegegeld der Stufe 3 beziehen.
  • Nachweis der Notwendigkeit einer 24-Stunden-Betreuung in Form einer fachärztlichen Bestätigung bei Pflegestufe 3 und 4
  • Der Personenbetreuer muss
    • entweder über eine theoretische Ausbildung, die im Wesentlichen der eines Heimhelfers entspricht, im Ausmaß von mindestens 200 Stunden verfügen
    • oder die Betreuung des Förderwerbers seit mindestens sechs Monaten sachgerecht durchführen
    • oder es muss eine fachspezifische Ermächtigung der Betreuungskraft zur Übernahme ärztlicher Tätigkeiten vorliegen.

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Einkommensgrenze (Stand August 2011)

Das monatliche Nettoeinkommen des Förderwerbers darf € 2.500,- nicht übersteigen. Die Einkommensgrenze erhöht sich für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen um € 400,-, für jeden behinderten unterhaltsberechtigten Angehörigen um € 600,-.


Die Antragsstellung

Die staatliche Förderung für die 24-Stunden-Betreuung kann sowohl für Personenbetreuer, die in Österreich sozialversichert sind, als auch – bei Vorliegen eines entsprechenden Nachweises – für PersonenbetreuerInnen, die in einem anderen EU-Staat versichert sind, beantragt werden.


Das Ansuchen auf Gewährung eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung ist entweder eigenhändig, von einem gesetzlichen Vertreter oder von einem Angehörigen zu unterfertigen und bei der zuständigen Landesstelle des Bundessozialamts einzubringen.


Die Höhe der staatlichen Förderung (Stand August 2011)

Die staatliche Förderung für die Beschäftigung selbständiger Personenbetreuer beträgt bis zu € 550,- für zwei selbständig tätige Betreuungskräfte bzw. bis zu € 275,- für eine selbständige Betreuungskraft und wird zwölfmal jährlich ausbezahlt.


Die Einsatzzeiten müssen in jedem Fall das im Hausbetreuungsgesetz genannte Mindestausmaß von 48 Stunden pro Woche erreichen.