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Till Eulenspiegel - der verrückteste Schuh Europas!

Beim verrücktesten Abend des Jahres vergab am 27. April 2017 eine Prominenten-Jury den „Award for the Crazy Shoe 2017 Vienna“

Ein unvergesslicher Abend - fast magischer Abend

Beim Sektempfang stimmten sich über 200 Gäste auf einen unvergesslichen Abend ein und staunten über faszinierende Zauberkunststücke die von 3 Magiern vorgeführt wurden. Auch die Crazy Shoe's, die leider nicht das Finale erreicht haben, konnten bewundert werden. Weiters gab es eine lebende Werkstätte, die von unseren Gästen mit großem Interesse umlagert wurde. Zudem präsentierten drei Maßschuhmacher ihre Produkte und Dienstleistungen. 

10 Jahre Crazy Shoe - Gratulation mit süßer Überraschung

Heuer wurden bereits zum zehnten Mal die verrücktesten Schuhe Europas mit dem Crazy Shoe Award ausgezeichnet. Dieser Preis wird von der Landesinnung Wien der Schuhmacher jährlich für die originellsten Schuh-Kreationen vergeben. 31 DesignerInnen aus vier Ländern hatten dafür eingereicht. 

Als Überraschung zum 10jährigen Jubiläum unseres Awards gab es eine kunstvoll gestaltete Torte, gekrönt mit dem nachgebildeten Pokal aus köstlicher Kuchenmasse! Die Sprühkerzen funkelten mit den aufgeregten DesignerInnen um die Wette, denn gleich nach der Präsentation der Torte wurden der 3., 2. und 1. Platz unseres Awards vergeben!

Prominenz in der Jury und unter den Gästen

Die Sängerinnen Jazz-Gitti und Niddl, Eiskunstläuferin Claudia Kristofics-Binder und Zauberer Tony Rei votierten als Mitglieder der Prominenten-Jury für ihre Lieblingsschuhe, ebenso wie Innungsmeister Mirko Snajdr, der als Orthopädieschuhmachermeister auch seine Fachkompetenz in die Entscheidung der Jury einfließen ließ. Weitere prominente Gäste beim Galaabend waren Tanzschul-Chefin Yvonne Rueff und Burlesque-Kabarettistin Wendy Night. Der Künstler Johann Rumpf mischte sich ebenfalls unter die Gäste, er sponserte für die 15 TeilnehmerInnen von ihm selbst gestaltete kleine Geschenke, die den DesignerInnen große Freude bereiteten.

Ö1-Moderator Bernhard Fellinger führte mit viel Witz und Charme durch das Programm. 

Die Mitglieder der Jury hatten die Qual der Wahl, als es darum ging, die besten „Crazy Shoes“ zu bestimmen.

Platz 1

Schlussendlich entschieden sich die Jury für

„Der Eulenspiegel 2.0“ des Kärntners Bernd Georg Sima.
Siegerstück
© www.fotoweinwurm.at 1.Platz: Der Eulenspiegel 2.0

Der selbständige Schuhmacher aus Spittal/Drau, verarbeitet mit diesen Schuhen das Motiv von Till Eulenspiegel. Inspiriert wurde Sima durch einen bei den Komödienspielen Porcia in Spittal/Drau abgebildeten Till Eulenspiegel, dem Protagonisten der gleichnamigen Schwanksammlung aus dem 14. Jahrhundert. „Ich habe diese Schuhe entworfen, weil ich ein lustiger Mensch bin“, meinte Sieger Bernd Georg Sima zu seiner Schöpfung. Er dankte auch seinem „Coach“ Heinz Müller, ebenfalls Schuhmacher aus Spittal/Drau, der den Wettbewerb vor zwei Jahren gewonnen hatte. 

Auf Platz 2

folgte der

„Handtaschenschuh“ der Deutschen Alexandra Zapf.
Siegerstück
© www.fotoweinwurm.at 2.Platz: Handtaschenschuh

Sie kreierte den idealen Schuh für schöne Strand-Spaziergänge: Wer barfuß den Sand an den Füßen spüren möchte, trägt die Schuhe einfach als Handtasche! Die Henkel der „Handtasche“ wurden aus Metallketten gefertigt und sind abnehmbar. 

Und Platz 3

belegte der

OÖ Michael Schachinger mit seinem Stiefel „Sir Brutus Cephalopoda Teuthida“.
Siegerstück
© www.fotoweinwurm.at 3. Platz: Sir Brutus Cephalopoda Teuthida

Der selbständige Orthopädieschuhmacher aus Ried im Innkreis (OÖ) verarbeitet mit diesem Schuh-Design ein „traumatisches Erlebnis“ beim Schwimmen. Für seine roten Herrenstiefel verarbeitete er sieben Quadratmeter Ober- und Futterleder und produzierte rund 600 (!) Kreise für die Saugnäpfe! Die Idee zum Stiefel hatte der Schuhmacher, als ihn beim Schwimmen im See ein Fisch in die Zehe biss – worauf er im Seerestaurant „als Racheakt“ Fisch verspeiste. „Die Gewalt verliert an Stärke, wenn die Vernunft die Oberhand gewinnt“, kommentierte Michael Schachinger kryptisch-kreativ seine Schuh-Kreation. 

Crazy Shoe Siegerin 2016 märchenhaft

Die Schuhmacherin und letztjährige „Crazy Shoe“-Siegerin Jennifer Cavanaugh aus Gmünd (NÖ) konnte mit ihrem diesjährigen Beitrag, den Peter Pan-Stiefeln, zwar keine Top 3-Platzierung erreichen, bezauberte das Publikum aber mit einer poetischen Inszenierung, in der in Anlehnung an die Peter Pan-Geschichte Feenstaub auf das Publikum rieselte und (Spielzeug-) Kanonen aus Piratenschiffen auf die Jury schossen. 

Kreative DesignerInnen mit großer Einsatzbereitschaft

Alle 15 Wettbewerbsbeiträge waren nicht nur originell, sondern auch aufwändig gestaltet. Die SchuhmacherInnen investierten für ihre Beiträge bis zu 65 Arbeitsstunden – pro Schuh! Dabei kamen unterschiedlichste Materialien zum Einsatz: Neben „klassischen“ Materialien des Schuhmachergewerbes wie Leder, Textilien, Sohlen, Absätze, Keile und Reißverschlüsse kamen auch eher ungewöhnliche Materialien zum Einsatz, beispielsweise Kuscheltiere, Bauschaum, Kunstschnee, Moos, Pappteller, Ketchup-Tuben, LED-Lichter, Rubik-Würfel, Kuhglocken, ausgemusterte Mantelriemen des österreichischen Bundesheers und sogar ein Hirschgeweih! Und natürlich sind alle Schuhe nicht nur originell und schön anzusehen, sondern auch tragbar.

Schuhe zum Gehen, Sitzen & Liegen

Angesichts der Vielfalt an „Schuh-Werken“ wurde dann in der Prominenten-Jury philosophiert: „Es gibt drei Arten von Schuhen: die zum Gehen, die zum Sitzen und die zum Liegen. Ich persönlich finde, man sollte alle drei Arten zu Hause haben“, lachte Jazz-Gitti. Und Sängerin Niddl fügte hinzu: „Bei meinen Konzerten hatte ich auch immer verrückte Schuhe an. Ich bin so froh, dass es diesen Crazy Shoe Award gibt, denn hier fühle ich mich wirklich gut aufgehoben.“ Tanzschul-Chefin Yvonne Rueff meinte begeistert: „Es fasziniert mich, dass es jedes Jahr neue Ideen und noch verrücktere Modelle gibt. Das ist nicht nur sehr gutes Handwerk, die Schuhe sind auch noch tragbar!“ Und Eiskunstläuferin Claudia Kristofics-Binder betonte die Schönheit maßgeschneiderter Schuhe – und dass selbst ihre Eislaufschuhe, in denen sie 1982 Europameisterin wurde, maßgeschneidert waren. „Diese Schuhe passen mir heute aber nicht mehr“, bedauerte sie. 

„Ich gehe lieber wie ein Mann mit breiten, bequemen Schuhen.“
Zauberer Tony Rei

 Kreativität und Können

„Schuhmacher ist ein sehr kreativer Beruf. Gleichzeitig sind fundiertes Wissen und handwerkliches Geschick wichtige Voraussetzungen für SchuhmachermeisterInnen, Schuh-DesignerInnen und Schuhmanufakturen. Diese besondere Kreativität und das Können unseres Berufsstandes soll der ‚Award for the Crazy Shoe‘ zeigen“, erklärte Mirko Snajdr. 

Großes Medieninteresse: online, Print, TV & Video

Wir freuen uns sehr, dass ein Team von Servus TV bei uns zu Gast war und für die Sendung Servus am Abend einen tollen Beitrag drehte, der dann am 28.4. gesendet wurde.

Verpasst? Sie finden ihn auf Youtube: Crazy Shoe Award 2017

Auch Jennifer Posch von W24 filmte hat mit ihrem Kameramann für die Lifestyle Sendung POP einen pfiffigen Beitrag erstellt. Neugierig geworden? Jenny umgibt sich mit SCHUHting-Stars 

Und auch auf ORF2 in Wien Heute wurden die drei Erstplatzierten am 28.4. gesendet.

Wir freuen uns sehr, dass auch in den Printmedien, sowohl online als auch in gedruckter Form etliche Beiträge über unseren Crazy Shoe Award veröffentlicht wurden. 

„Bleibt dem Handwerk treu und habt weiterhin viel Spaß daran, kreativ zu arbeiten!“
Mag. (FH) Maria Smodics-Neumann, Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk

Ihr abschließendes Statement nach dem Wettbewerb richtete sich daher an die versammelten SchuhmacherInnen sowie an den jungen, in Ausbildung befindlichen Branchen-Nachwuchs.

Crazy Shoe Award 2017 ©www.fotoweinwurm.at

Crazy Shoe Award 2017 - KandidatInnen auf dem Laufsteg ©www.fotoweinwurm.at