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Nahrungs- und Genussmittelindustrie - Wien

Presseinformation: Getreideernte 2017 bringt große Herausforderungen für heimische Mühlenindustrie

Domschitz: Trockener Sommer macht österreichischen Weizen und Roggen zur Mangelware.

(Wien, 28.9.2017) Die Börse für landwirtschaftliche Produkte Wien stellt fest: 2017 ist ein besonders herausforderndes Jahr für Getreideverarbeiter, denn so unterschiedlich wie heuer seien die Erntemengen und Qualitäten in Europa noch nie ausgefallen. Der Osten Europas fuhr rekordverdächtige Erträge ein, in der Mitte Europas – in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Westungarn, Süddeutschland, aber auch Italien – fiel die Ernte denkbar gering aus. In Westeuropa hat Frankreich sowohl starke Erträge als auch Qualitäten eingebracht. Zusätzlich beeinflussten Trockenheit auf der Pyrenäenhalbinsel und extremer Regen entlang der Nord- und Ostseeküste von Deutschland über Polen ins Baltikum die heurige Getreideernte. Die globale Versorgungslage bei Getreide dürfte aber gesichert sein.

In Österreich schrumpft die heurige Getreideernte auf ein Rekordtief
Laut Agrarmarkt Austria schrumpfte die österreichische Anbaufläche für Getreide im Wirtschaftsjahr 2016/2017 um rund 23.000 ha (ca. -4 %) auf ein Rekordtief. Ein früher Wintereinbruch, Trockenheit und Hitzewelle haben sich negativ auf das Wachstum der Winterweizenkulturen ausgewirkt und das Ertragspotenzial beeinträchtigt. Zudem war die heurige Saison durch eine Verschiebung der angebauten Kulturen geprägt und so reduzierte sich der für Österreich wichtige Weichweizenanbau um ca. 16.000 ha. Das bedeutet den tiefsten Stand seit 2003. Weizen bleibt aber - trotz deutlicher Unterversorgung - nach wie vor das meistangebaute Getreide in Österreich.

Heimischer Mahlweizen und Roggen werden zur Mangelware
Bei Weichweizen beläuft sich das Ertragsergebnis um ca. 22 % unter jenem des Vorjahres. Trotz der nicht optimalen Witterungsbedingungen konnte österreichweit allerdings eine sehr hohe Qualitätsverteilung (proteinstarke Weizenernte) eingebracht werden. Nach Auswertung der Ernteziffern ist laut Börse für landwirtschaftliche Produkte Wien davon auszugehen, dass der überwiegende Teil der geernteten Mengen, den für eine Vermarktung als Premiumweizen vorgesehenen Proteinwert von min. 15 % erreichen wird. Daneben stehen geringe Mengen an Qualitätsweizen mit einem Proteingehalt von min. 14 % für den Verkauf im Inland und für den Export zur Verfügung. Mahlweizen mit niedrigeren Proteinwerten ist in diesem Jahr in Österreich absolute Mangelware.


Die detaillierte Presseinformation finden Sie hier.