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Nahrungs- und Genussmittelindustrie - Wien

Jahresempfang der Lebensmittelindustrie im Zeichen von Europa

Aktuelle Studie untermauert: EU-Binnenmarkt ist Grundstein für Wertschöpfung der Branche
Stand:
Empfang der Lebensmittelindustrie
© Christian Husar v.l.n.r.: GD KR DI Johann Marihart, Marie-Claire Zimmermann, Mag. Katharina Koßdorff, Hubert Weber

(Wien, 6.6.2019) „Eine starke Kraft für Europa" – unter diesem Motto lud die österreichische Lebensmittelindustrie am 5. Juni 2019 zu ihrem 18. Jahresempfang. Im Zentrum des Abends stand die Rolle der Branche in Europa und in Österreich. Beim Empfang wurde erstmals auch der neugeschaffene Wissenschaftspreis DER ALIMENTARIUS der Zeitschrift Die Ernährung vergeben. Im festlichen Ambiente der Hofburg Wien trafen rund 300 Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Politik sowie Partner entlang der gesamten Lebensmittelkette zusammen.

Fachverbandsobmann Marihart: Lebensmittelhersteller schaffen Beschäftigung und Wohlstand

Die Lebensmittelindustrie zählt zu den Top-Industriezweigen in Österreich. Eine aktuelle Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Economica belegt, dass der ökonomische Fußabdruck* der Branche beachtlich ist: „Mit über 16 Milliarden Euro Bruttoproduktionswert sichert die Lebensmittelindustrie Wachstum und Wohlstand. Jeder von der Lebensmittelindustrie erwirtschaftete Euro löst zusätzlich 1,20 Euro Wertschöpfung in weiteren Branchen aus", verwies der Obmann des Fachverbands der Lebensmittelindustrie, GD KR DI Johann Marihart, auf die Bedeutung der Lebensmittelindustrie als Rückgrat der österreichischen Volkswirtschaft.

Mehr als 200 Unternehmen sichern täglich die Versorgung von 8,6 Millionen Menschen mit qualitativen und genussreichen Lebensmitteln. Ihre Tätigkeit wirkt sich positiv auf viele weitere Branchen aus – darunter Landwirtschaft, Groß- und Einzelhandel, Gastronomie, aber auch Logistik oder Transport. Auch die Beschäftigung wird angekurbelt: Ein neuer Arbeitsplatz in der Lebensmittelindustrie bringt knapp zwei weitere Arbeitsplätze, so die Studie. „Unsere Hersteller schaffen Mehrwert – sowohl als Arbeitgeber als auch mit Steuern und Sozialbeiträgen", betonte Marihart.



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