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Nahrungs- und Genussmittelindustrie - Wien

Jahresempfang der Lebensmittelindustrie im Zeichen der Ernährungsbildung

Marihart: Wir wollen junge Menschen auf ihrem Weg zu mündigen Konsumenten und für ein gesundes Leben unterstützen
Stand:
Empfang der Lebensmittelindustrie 2017
© Christian Husar v.l.n.r.: Dipl.Päd. Thomas, Marie-Claire Zimmermann, BM Hammerschmid, Mag. Koßdorff, GD Marihart

 

(Wien, 31.05.2017) „Generation What? Wie tickt unsere Jugend?" – unter diesem Motto lud die österreichische Lebensmittelindustrie am 30. Mai 2017 zu ihrem 16. Jahresempfang. Im Zentrum des Abends standen Jugendliche, Einblicke in ihre Lebenswelten und Werte, die Rolle der Ernährung sowie die Bedeutung von Ernährungsbildung für einen gesunden Lebensstil. Rund 300 Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Politik sowie Partner entlang der gesamten Lebensmittelkette waren der Einladung des Fachverbands in die Mensa der Wirtschaftsuniversität in Wien gefolgt.

Fachverbandsobmann Marihart fordert Wissen statt Ideologie

Der Obmann des Fachverbands, GD KR DI Johann Marihart, wies auf die jüngste Ernährungsdiskussion hin: „Die intensiven Debatten rund um unsere Lebensmittel oder einzelne Zutaten wie Zucker haben gezeigt, wie unreflektiert damit umgegangen wird. Nicht einzelne Lebensmittel machen krank, sondern unausgewogene Ernährung, gepaart mit Faktoren wie wenig Bewegung, Stress oder Veranlagung. Wir brauchen keine Schuldzuweisungen, sondern mehr Wissen, wie man durch einen aktiven Lebensstil ein gesundes Leben führen kann. Lebensmittelsteuern, Ampelregelungen, Reformulierungen von Produkten oder Werbeverbote werden die Menschen nicht zu einer ausgewogenen Ernährung und gesundem Lebensstil motivieren." Die Branche produziere hochwertige Produkte aus ausgezeichneten agrarischen Rohstoffen und nach strengsten Hygiene- und Qualitätsstandards. Mit Wissen statt Ideologie könne man Vorurteilen entgegenwirken und die Verbraucher unterstützen. Getränkeautomaten aus Schulen zu nehmen und gleichzeitig Turnstunden zu reduzieren seien Maßnahmen, die einander aufheben. Marihart fordert daher ein Umdenken: „Der Schlüssel für ein gesundes Leben ist die Ernährungsbildung. Den Grundstein dafür legt man bei den Kindern. Und zwar am besten in Familie oder Schule. Meines Erachtens braucht es einen Schulterschluss von Politik, Schulen, Wirtschaft und Wissenschaft. Da sind wir als Lebensmittelindustrie gerne Partner, um junge Menschen zu mündigen Konsumentinnen und Konsumenten zu machen."

Bildungsministerin Hammerschmid betont den Stellenwert der Schule

Bildungsministerin Dr. Sonja Hammerschmid verwies auf die Bedeutung der Schule für die Vermittlung eines gesunden Lebensstils: „Die Schule ist sicher einer der wichtigsten Orte, um Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit und Prävention zu diskutieren – also Themen, die viel mit dem eigenen Lebensstil und Ernährungsverhalten zu tun haben." Im Rahmen der fächerübergreifenden Gesundheitserziehung sowie in den einzelnen Unterrichtsgegenständen können diese Inhalte vermittelt werden. Das 2016 beschlossene Bildungsinnovationsgesetz zur Ganztägigen Schule unterstütze auch die Gesundheitsförderung: „Die tägliche Bewegungseinheit ist hier ein wichtiger Schwerpunkt, um die motorische Entwicklung zu fördern und Bewegungsmangel entgegenzuwirken." Zum digitalen Wandel hielt Hammerschmid fest: „Schülerinnen und Schüler müssen die Potenziale und Risiken neuer Technologien kennenlernen, damit sie diese sinnvoll nutzen können. Selbstbewusst, aber verantwortungsvoll ist hier die Devise." Sie verwies auf die zu Jahresbeginn präsentierte Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0", die mit umfassenden Maßnahmen Schülerinnen und Schüler und Pädagoginnen und Pädagogen gleichermaßen auf die digitale Zukunft vorbereitet.

 Die detaillierte Presseinformation finden Sie hier.