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Lehrplan zur Weiterbildung der gewerblichen Vermögensberater und Wertpapiervermittler

Festlegung nach den Standes- und Ausübungsregeln

Gewerbetreibende, die sich freiwillig den Standes- und Ausübungsregeln unterworfen haben, verpflichten sich für eine regelmäßige Weiterbildung.

Weiterbildungsziel

Ziel der Weiterbildungsverpflichtung ist es, die Berufsausübungspflichten und Fachkenntnisse in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, zu vertiefen und zusätzlich hinsichtlich der sich ständig wandelnden Rechtsvorschriften und Marktentwicklungen zu schulen. Als Basis dienen die zum Gewerbeantritt notwendigen Kenntnisse.

Dauer und Umfang

Die Weiterbildungsverpflichtung ist erfüllt, wenn Weiterbildung im Ausmaß von 60 Stunden innerhalb von drei Jahren absolviert wurde.

Jeder Themenbereich, zu dem eine Berechtigung vorliegt, muss mit mindestens 10 Stunden berücksichtigt werden.
Die Weiterbildung kann entweder in einem Block oder in unterschiedlichen Lerneinheiten absolviert werden. Eine Lerneinheit darf jedoch nicht weniger als eine Stunde betragen.

Inhalt der Weiterbildung

Die Stundenzuweisung ist wie folgt einzuhalten:

Gewerbliche Vermögensberatung und Wertpapiervermittler

ModulInhaltStunden-
anzahl
Modul 1Fachwissen
Fach-, Rechts und Praxiswissen zu den Themenbereichen Investitionen, Finanzierungen und Risikoabsicherung. Es können je Themenbereich maximal 25 Stunden angerechnet werden. Jeder ausgeübte Themenbereich muss mit mindestens 10 Stunden berücksichtigt werden.
60
Modul 2Allgemeines Wissen
Allgemeine - nicht direkt einem konkreten Themenbereich zugeordnete - Weiterbildung kann bis zu 10 Stunden angerechnet werden, wenn eine Nähe zur gewerblichen Tätigkeit (Gewerbliche Vermögensberatung oder Wertpapiervermittler) besteht.
*10
Gesamt60

Werden nur einzelne Tätigkeitsbereiche ausgeübt, verringert sich das Stundenmaß aliquot je Themenbereich um 20 Stunden.


*10 Stunden Allgemeines Wissen können statt 10 Stunden Fachwissen angerechnet werden. Die 10 Stunden Allgemeines Wissen müssen nicht erbracht werden, wenn 60 Stunden der Weiterbildung im Bereich Fachwissen erfolgen.


Wertpapiervermittler 

ModulInhalt

Stundenanzahl

Modul 1

Fachwissen

  • Fach-, Rechts- und Praxiswissen zum 
    Thema Finanzierungen
  • Fach-, Rechts- und Praxiswissen zum
    Thema Risikoabsicherung


10


10


Gesamt20

Werden nur einzelne Tätigkeitsbereiche ausgeübt, verringert sich das Stundenmaß aliquot je Themenbereich um 10 Stunden.

In Modul 1 können Vorlesungen und Seminare in den verschiedenen Kategorien angerechnet werden, wenn diese konkret mit einem Thema in Verbindung stehen und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Der Inhalt umfasst entweder die aktuelle Rechts- und Praxislage zum jeweiligen Thema oder zukünftige rechtliche oder praktische Entwicklungen.
  • Vor- und Nachteile müssen objektiv dargestellt werden.
  • Vorlesungen und Seminare zu neuen Produktgattungen bzw Entwicklungen sind möglich. (Nicht anrechenbar sind Produktschulungen)

Zur Weiterbildungsabgrenzung von Modul 1 und 2 kann das Skriptum “Gewerbliche Vermögensberatung und Wertpapiervermittler“ des Fachverbands Finanzdienstleister herangezogen werden.

Anrechnung der Rezertifizierung

Einmal in drei Jahren kann die Rezertifizerung über ein Zeugnis der Absolvierung der digitalen Befähigungsprüfung über die digitale Lern- und Wissensplattform (DLW) des Fachverbands Finanzdienstleister im maximalen Ausmaß von 16 Stunden der Weiterbildungsverpflichtung angerechnet werden. Die Anrechnung erfolgt für Modul 1 im Ausmaß von maximal 12 Stunden und für Modul 2 im Ausmaß von maximal 4 Stunden. Bei Anrechnung der Weiterbildung als Wertpapiervermittler können maximal 10 Stunden im Modul 1 angerechnet werden.

Details zum Lehrplan