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Club UB vom 3.3.2020

Ergebnispräsentation der Kundinnen/Kunden-Umfrage

Am Dienstagabend wurden beim Club Unternehmensberatung im Hauptgebäude der WKO die Ergebnisse einer aktuellen KundInnen-Umfrage präsentiert. Bei der umfangreichen Umfrage wurden auch Unternehmensberatungs-Nicht-KundInnen befragt, um Unternehmensberatungen Informationen für die Akquise von NeukundInnen liefern zu können. Die spannenden Ergebnisse wurden nach der Begrüßung durch Mag. Claudia Strohmaier, CMC (Berufsgruppensprecherin Unternehmensberatung der UBIT Wien) von Dr. Dieter Scharitzer (Geschäftsführer Marktforschungsinstitut TQS) vorgestellt und anschließend im Rahmen eines Panels mit den Anwesenden diskutiert.

Mag. Claudia Strohmaier begrüßte die Gäste zum ersten Club Unternehmensberatung des Jahres, in dem die Ergebnisse einer Umfrage unter KundInnen von Unternehmensberatungen vorgestellt wurden. Nach einleitenden Worten erklärte sie, dass die zusätzliche Befragung von Nicht-KundInnen dazu diene, deren Beweggründe für die Nicht-Inanspruchnahme von Unternehmensberatung zu beleuchten und interessante Einblicke in die Möglichkeiten der Akquise von NeukundInnen zu geben. Anschließend übergab Mag. Strohmaier das Wort an den Vortragenden des Abends, Dr. Dieter Scharitzer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts TQS, die die vorliegende Studie im Auftrag der Berufsgruppe Unternehmensberatung durchgeführt hatte.

Empfehlungen als wichtigstes Kriterium für die Auswahl der Unternehmensberatung

Die Studienergebnisse der aktuellen Umfrage zeigen in vielen Bereichen deutliche Verbesserungen im Vergleich zu einer Vergleichsumfrage aus 2015. Dabei ist zu erkennen: Insgesamt 41 % (2015: 36%) nehmen häufiger als zehn Mal im Jahr eine Unternehmensberatung in Anspruch. Die Bereiche Controlling, Finanzen und Rechnungswesen werden am häufigsten nachgefragt, auch die KundInnenzufriedenheit ist in diesem Segment am höchsten. „Die persönliche Weiterempfehlung ist das wichtigste Kriterium zur Auswahl der passenden Unternehmensberatung – aber Sympathie und ein schlüssiges Angebot sind für die KundInnen ebenfalls wichtige Einflussfaktoren“, so Scharitzer.

Image von UnternehmensberaterInnen gleichauf mit RechtsanwältInnen und SteuerberaterInnen

Die Befragung von Nicht-KundInnen gab ebenfalls interessante Einblicke. Als häufigster Grund für die Nicht-Inanspruchnahme von Unternehmensberatungen wurde von den Befragten genannt, dass der Bedarf intern gedeckt wird. „Wir haben auch danach gefragt, wie das Image von UnternehmensberaterInnen im Vergleich zu RechtsanwältInnen und SteuerberaterInnen wahrgenommen wird – mehr als die Hälfte der Befragten sehen das Image von UnternehmensberaterInnen gleichauf oder besser als das von RechtsanwältInnen und SteuerberaterInnen“, erklärte Scharitzer. Aber was kann getan werden, um Nicht-KundInnen zu KundInnen zu machen? Diese und andere Fragen wurden im abschließenden Panel diskutiert.

NeukundInnen gewinnen oder BestandskundInnen halten?

Mag. Claudia Strohmaier moderierte das Panel, in dem mit dem Publikum die Ergebnisse der Studie diskutiert wurden. Besonders das Thema Akquise stand im Fokus. Einige TeilnehmerInnen argumentierten, dass die Aufrechterhaltung des positiven Images von Unternehmensberatungen von höchster Priorität sei, um NeukundInnen zu gewinnen. Andere fanden, dass BestandskundInnen gehalten werden müssen und der Fokus darauf liegen sollte. „Nur Kundenzufriedenheit führt zur Weiterempfehlung. So ist mir die fachliche Qualität in der Unternehmensberatung ein besonderes Anliegen, dieses beeinflusst unser Image nach außen und ist sowohl für die Neukundenakquise als auch für das Halten von Bestandskunden gleichermaßen relevant“, schloss Strohmaier das Diskussionspanel ab und leitete den Ausklang des Abends ein.

Club UB vom 3.3.2020