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Club UBIT: Soziale Absicherung auf einen Blick

Thema am 5.11.2019: soziale Absicherung

Beim Club UBIT am Dienstagabend ging es vor allem um eines: das Thema Soziale Absicherung. Während Mag. Christian Ebner anfangs über Risiken und wirtschaftliche Stolpersteine in der Selbstständigkeit aufklärte, sprachen Mag. Christoph Kuhn von der SVA und Prok. Oliver Fuss von Aon Austria über die Möglichkeiten, sich für diverseste Fälle versichern zu lassen.
Mag. Claudia M. Strohmaier, CMC, Sprecherin der Berufsgruppe Unternehmensberatung der Fachgruppe UBIT Wien, begrüßte die  zahlreichen Besucher und freute sich über das große Interesse an dem Thema.

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Problemfeld Zwangsanstellungen

Mag. Christian Ebner, Mitglied des Fachgruppenausschusses kennt die zu überwindenden finanziellen Hürden der Mitglieder und deren Bedürfnisse: Als großes Problem verortete er die Zwangsanstellung, da diese für so manchen Selbstständigen ein wichtiger Verursacher wirtschaftlichen Risikos darstelle. Die aktuelle Umfrage der Fachgruppe UBIT zeigt, dass selbst nach der Reform von 2017 ca. 30% der GPLA-Prüfungen für die geprüften Unternehmen Zahlungen infolge von Zwangsanstellungen nach sich gezogen haben. Die Tatsache, dass Gebietskrankenkassen und Finanzämter pro Jahr ca. 26.000 GPLA-Prüfungen durchführen, zeigt den massiven Handlungsbedarf auf.

Mag. Christian Ebner präsentierte eine Reihe an Forderungen der Fachgruppe UBIT, welche die Zukunft für Selbstständige gerechter gestalten sollen: Allen vorangestellt die klare und einheitliche Definition von Selbstständigkeit für alle Rechtsmaterien, dicht gefolgt von der Forderung, dass zukünftig nur unabhängige Gerichte (wie zum Beispiel das Arbeits- und Sozialgericht) hinsichtlich Selbständigkeit entscheiden sollten – und nicht wie derzeit üblich Abgabenbehörden, wie Gebietskrankenkassen und Finanzämter. 

„Wir möchten diese Forderungen so zeitnah wie möglich umsetzen und können dafür nicht auf eine neue Regierung warten."
Mag. Christian Ebner,  Mitglied des Fachgruppenausschusses

Ziel sei es, sowohl hohe Rechtssicherheit im Bereich Werkvertrag/Dienstvertrag bei geringem administrativen Aufwand zu gewährleisten, als auch die größtmögliche wirtschaftliche Selbstbestimmung für jeden Einzelnen bei der Wahl zwischen selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.

Ernährung, Bewegung und Stressmanagement zur Krankheitsprävention

Mag. Christoph Kuhn von der SVA präsentierte erst einige freiwillige Versicherungen wie die Arbeitslosenversicherung und die besondere Höherversicherung in der Pensionsversicherung. Besonderen Fokus lege die SVA allerdings auf das Thema Prävention von Erkrankungen. Kuhn stellte dazu einige Präventionsangebote vor, wie beispielsweise Gesundheitswochen im Zusammenhang mit Stressmanagement, Ernährung und Bewegung – um das Risiko des unerwünschten Krankheitsfalles zu mindern. Weiters präsentierte Kuhn das modernisierte SVA-Gesundheitszentrum sowie die SVA App. Mit der SVA App können über das Smartphone Ärzterechnungen zur Vergütung und Verordnungen zur Bewilligung eingereicht werden.

Rechtsschutz ist die kleine Schwester der Haftpflichtversicherung

Prok. Oliver Fuss vom UBIT-Versicherungspartner Aon Austria GmbH zeigte auf, wo die Leistung der gesetzlichen Versicherungen durch private Versicherungen ergänzt werden sollte, welche Produkte dafür am Markt verfügbar sind sowie günstige Angebote und Rahmenbedingungen ausgehandelter Versicherungen für UBIT-Mitglieder.

Beim Anschließenden Networking wurde von allen Wissenshungrigen das Thema Soziale Absicherung noch ausgiebig diskutiert.   

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