th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Club UB: Clubabend zur aktuellen Marktsituation der Unternehmensberatung

Rückblick auf den Club UB vom 10.9.2019 und Downloads

Beim Abend des Club UB am 10.09.2019 drehte sich alles um die Ergebnisse einer Umfrage unter den Wiener Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberatern. Was die relevantesten Themen und welche branchenübergreifenden Maßnahmen für die Mitglieder der Fachgruppe besonders wichtig sind, wurde beim Get-together im Haus der Wiener Wirtschaft evaluiert, diskutiert und in einen zukunftsweisenden Kontext gesetzt.

Mag. Claudia M Strohmaier, CMC, Sprecherin der Berufsgruppe der Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater, begrüßte zu Beginn alle Teilnehmenden und erinnerte in kurzen einleitenden Worte an die fachgruppeninterne Studie, die im vergangenen Frühjahr unter insgesamt 6827 Mitgliedern mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt wurde.

Marktforschung in den eigenen Reihen

Einen einleitenden Impuls zum Thema Marktforschung im Allgemeinen übernahm Dr. Dieter Scharitzer, Assistenzprofessor am Institut für Marketing Management an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist selbst Marktforscher und stellte zunächst fest, wie wichtig eine interne Evaluation für die Weiterentwicklung der Berufsgruppe der Unternehmensberater sei. Eine Rücklaufquote von 6 Prozent aus 6827 zugestellten Fragebögen biete jedoch eine wenig repräsentative Basis für allgemeingültige Aussagen.

Vier Kernaspekte wurden evaluiert

Scharitzer gab jeweils zu den vier wichtigsten Aspekten der Untersuchung kurze Einblicke in die Ergebnissituation: Das erste große Themengebiet der Befragung stellte der Aspekt eines vergleichsweisen kleinen Kundenstamms und einer daraus entstehenden Effizienz im Tagesgeschäft dar. Da rund 83 Prozent der Aufträge im Alleingang ausgeführt werden, liegt ein Streben nach Effizienz und minimalen administrativen Aufgabenfeldern ganz im Interesse der Beraterinnen und Berater. Trotz hoher Auslastung sind jedoch 90 Prozent aller Befragten mit ihrer beruflichen Tätigkeit zufrieden. „Man muss das Klumpen-Risiko vermeiden“, proklamierte Scharitzer und meinte damit, einen kleineren Großkundenstamm um eine kleinere Auftraggeberstruktur zu ergänzen, um spontanen Umsatzeinbrüchen vorbeugen zu können. Der zweite Aspekt behandelte das Thema der sozialen Absicherung, der ergab, dass die meisten Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater mit ihrer sozialen Absicherung eher unzufrieden sind. Die Trennung zwischen unternehmerischen und privaten Risikofaktoren gilt hierbei als wichtigste Variable. Auch das Thema Mitbewerb war einer der vier erfragten Schwerpunkte. Um in einer vernetzten Welt Schritt halten zu können, müsse man sowohl eigene Marketingaktivitäten, als auch die Beratungstätigkeiten selbst ins Digitale verlagern, so eine Stimme aus dem Publikum. Der letzte Aspekt der internen Marktforschung betraf die Themen Weiterbildung, Akquise und Qualität. Lediglich 70 Prozent der Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater betreiben Neukundenakquise. Es lohne sich, Netzwerkveranstaltungen zu nutzen und neue Infrastrukturen aufzutun. Denn Präsenz ist schließlich das Wichtigste. Außerdem könne man stetig voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Zum Abschluss gab es beim Buffet wie immer für alle Teilnehmer die Möglichkeit zum Networking und sich über das Thema des Abends auszutauschen.

Teaser: Aktuelle Marktsituation der Unternehmensberatung | Video: Barbara Lachner

Bilder der Veranstaltung | (c) Florian Wieser