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Coronavirus – Informationen für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Info-Service zu Covid-19 für betroffene Firmen

Informationsstand: 5.1.2021

Von 26.12.2020 bis (voraussichtlich) 14.1.2021 gelten neue COVID-19-Bestimmungen für Unternehmen. Hier finden Sie die aktuelle offizielle COVID-19-Verordnung

Im Folgenden finden Sie einen Überblick speziell für die Dienstleistungsbranchen der UBIT (Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltungsberufe, Informationstechnologie).

Schutzvorrichtungen für den Mund- und Nasenbereich müssen abdeckend und eng anliegend sein. Gesichtsvisiere und Gesichtsschilder erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

Öffentliche Orte

An öffentlichen Orten im Freien muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein 1 Meter Mindestabstand eingehalten werden.

An öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein 1 Meter Mindestabstand eingehalten werden. Außerdem muss man eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung (z.B. Gesichtsmaske) tragen.

Ausgangsregelungen

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist erlaubt:

  • zum Zweck des zulässigen Betretens von Kundenbereichen (Details siehe unten),
  • zum Zweck der zulässigen Teilnahme an Veranstaltungen (Details siehe unten),
  • sofern dies zu beruflichen Zwecken erforderlich ist (Details siehe unten),
  • sofern dies zu Aus- und Fortbildungszwecken erforderlich ist (Details siehe unten).

Das bedeutet, dass z.B. ein dringender Auftrag oder eine notwendige Wartung erlaubt ist. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden. Sie können dafür z.B. dieses WKO-Muster Ausgangsbeschränkung: Formular für Schlüsselarbeitskräfte verwenden.

Empfang von Kunden in der eigenen Betriebstätte (Achtung: Sonderregeln für „Veranstaltungen“ siehe unten)

Das Betreten von Betriebsstätten des Handels zum Erwerb von Waren ist grundsätzlich untersagt. Dies gilt aber nicht

  • für den Verkauf zwischen Unternehmen und
  • für den Verkauf von vorbestellter Ware (dabei dürfen aber geschlossene Räume der Betriebsstätte nicht betreten werden und es ist ein 1 Meter Mindestabstand einzuhalten).

Beim erlaubten Betreten des Kundenbereichs sind folgende Zusatzvoraussetzungen einzuhalten:

  • Der Kundenbereich darf nur in der Zeit zwischen 06.00 Uhr und 19.00 Uhr betreten werden
  • Es dürfen nur Waren verkauft werden, die dem typischen Warensortiment entsprechen
  • Mindestabstand von 1 Meter (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt)
  • Es muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern mit Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung getragen werden (z.B. Gesichtsmaske). Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).
  • Pro Kunde muss im Kundenbereich eine Fläche von 10m² zur Verfügung stehen (z.B. 10 Personen bei 100m² Fläche). Ist der Kundenbereich kleiner als 10 m², darf jeweils nur ein Kunde den Kundenbereich betreten. Ausnahme: Für Veranstaltungen zu Aus- und Fortbildungszwecken gilt diese 10m²-Beschränkung nicht! (siehe unten).
  • Bei „baulich verbundenen Betriebsstätten“ muss pro Kunde im Kundenbereich eine Fläche von 10m² zur Verfügung stehen. Die maximale Kundenanzahl richtet sich hier aber nach der tatsächlichen Gesamtfläche des Kundenbereichs. Vorräume, Kaffeeküche, etc. zählen also zu dieser Gesamtfläche dazu, sofern sie dem Kundenbereich zuzuordnen sind. Zusätzlich gelten bei „baulich verbundenen Betriebsstätten“ folgende weitere Voraussetzungen:
    • Der Konsum von Getränken oder Speisen in der Betriebsstätte ist verboten.
    • Es muss ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minderung des Infektionsrisikos erstellt werden. Die Einhaltung des Konzepts muss durch geeignete Maßnahme sichergestellt werden.
Hinweis: Das COVID-19-Präventionskonzept hat zu enthalten: eine Risikoanalyse, Regelungen zur Steuerung der Besucherströme, Entzerrungsmaßnahmen (z.B. Absperrungen und Bodenmarkierungen), Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter, spezifische Hygienevorgaben, Regelungen zur Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Verabreichung von Speisen und Getränken.

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung

  • der 1 Meter Mindestabstand zwischen Kunden und Dienstleister und/oder
  • vom Kunden das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,

ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete (technische oder organisatorische) Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Arbeitsort/Ort der beruflichen Tätigkeit

  • Die berufliche Tätigkeit sollte wenn möglich vorzugsweise außerhalb der Betriebsstätte erfolgen. Hierbei ist zwischen dem Arbeitsgeber und Arbeitnehmer ein Einvernehmen herzustellen.
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein 1 Meter Mindestabstand einzuhalten, sofern nicht bereits durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Wenn der 1 Meter Mindestabstand auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit nicht eingehalten werden kann, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen oder durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren (etwa durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams oder die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden).
  • In geschlossenen Räumen ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu anderen Personen ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. durch Trennwände oder Plexiglaswände).
  • Wenn Schutzvorrichtungen (z.B. Trennwände oder Plexiglaswände) die Arbeit verunmöglichen würden, müssen stattdessen nur organisatorische Schutzmaßnahmen getroffen werden, wie z.B. das Bilden von festen Teams.
  • Darüber hinaus können zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Einvernehmen auch strengere Vereinbarungen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vereinbart werden.

Veranstaltungen

Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind jedoch insbesondere        

  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, sofern sie nicht in digitaler Form (z.B. online) abgehalten werden können und
  • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind und nicht in digitaler Form (z.B. online) abgehalten werden können.

Die bisherigen Voraussetzungen (COVID-19-Präventionskonzept, Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde und Bestellung eines COVID-19-Beauftragten) gelten nicht mehr!

Für erlaubte Veranstaltungen im eigenen Kundenbereich gilt grundsätzlich die 10m²-Beschränkung pro Kunde (siehe oben). Ausnahme: Für Veranstaltungen zu Aus- und Fortbildungszwecken sowie für unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte gilt diese 10m²-Beschränkung nicht!

Bei erlaubten Zusammenkünften muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein 1 Meter Mindestabstand eingehalten werden. Zusätzlich muss man einen abdeckenden und eng anliegenden Mund- und Nasenschutz tragen. Ausnahme: Kann jedoch bei erlaubten Zusammenkünften zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken auf Grund der Eigenart der Ausbildung

  • der 1 Meter Mindestabstand zwischen Personen und/oder
  • von Personen das Tragen des Mund- und Nasenschutzes nicht eingehalten werden,

ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren (Mindestabstände, Desinfektionsmittel, Trennwände, etc.).

Beispiel: Darf ich also mein privates Wirtschaftstraining durchführen? Wenn es sich hier um eine erlaubte unbedingt erforderliche Zusammenkunft zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken handelt, darf ich diese grundsätzlich in meinem Unternehmen, bei meinem Kunden oder in einem angemieteten Seminarraum veranstalten.

Achtung: Das Wirtschaftstraining darf nicht in einem Beherbergungsbetrieb (z.B. einem Seminarhotel) veranstaltet werden. In Beherbergungsbetrieben ist wäre dies nur zu Ausbildungszwecken „gesetzlich anerkannter Einrichtungen“ erlaubt.

Beratungsleistungen, die in der Betriebsstätte des Kunden erbracht werden (Achtung: Sonderregeln für „Veranstaltungen“ siehe oben)

Im Falle einer Beratung vor Ort beim Kunden in dessen Kundenbetrieb gilt:

  • Die berufliche Tätigkeit sollte wenn möglich vorzugsweise außerhalb der Betriebsstätte erfolgen (z.B. online)
  • Mindestabstand 1 Meter
  • In geschlossenen Räumen ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu anderen Personen ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. durch Trennwände oder Plexiglaswände).
  • Der Kunde ist zur Einhaltung der erforderlichen Bestimmungen für sich und seine Mitarbeiter entsprechend des „Arbeitsortes/Ortes der beruflichen Tätigkeit“ verpflichtet (siehe oben).

Fahrgemeinschaften

Die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Dies gilt auch für Aus- und Weiterbildungsfahrten. Für Fahrten zu beruflichen Zwecken gelten die Regelungen für „Arbeitsorte/Orte der beruflichen Tätigkeit“ (siehe oben).

Muster Aushang

Muster Formular für Schlüsselarbeitskräfte für Ausgangsbeschränkung

Empfehlungen des BM für Inneres zum Bürobetrieb

Die WKÖ aktualisiert laufend alle Informationen unter www.wko.at/corona