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Transport und Verkehr - Wien

Neue Informationen zum Rückverfolgbarkeitssystem für Abfälle (SISTRI) in Italien

Ab dem 1.4.2015 werden bestimmte Verstöße geahndet

In Italien wurde am 1.10.2013 eine Eintragungspflicht für Körperschaften und Unternehmen, welche gewerbsmäßig gefährliche Sonderabfälle transportieren, eingeführt. Es handelt sich hier um das System SISTRI zur Rückverfolgbarkeit von gefährlichen Abfällen.

SISTRI muss im Falle von Abfalltransporten innerhalb Italiens sowie im Falle von grenzüberschreitenden Abfalltransporten aus Italien in andere Staaten angewendet werden (d. h. nicht im Falle von Transit durch Italien und nicht für Transporte von anderen Staaten nach Italien).

Diese Eintragungspflicht gilt auch für österreichische Transporteure, die gefährliche Sonderabfälle transportieren.

Soweit wir wissen, muss bei der Eintragung in das SISTRI – System eine italienische Steuernummer bzw. ein italienisches Domizil angegeben werden. 

Die ursprünglich per Gesetzesdekret bekanntgegebene Frist für die Anwendung von Verwaltungsstrafen für die Nichteintragung im SISTRI sowie für die fehlende Einzahlung der jährlichen Beiträge wurde nun mit Gesetz vom 27. Februar 2015 auf den 1. April 2015 verschoben! 

Ab dem 1.4.2015 werden daher Sanktionen verhängt, wenn eine Eintragung in das SISTRI System fehlt bzw. die jährlichen Beiträge bei SISTRI nicht einbezahlt wurden.