Kathrin Pischelmayer hat sich im vergangenen Jahr selbstständig gemacht und verwöhnt seither ihre Kunden in ihrem Studio in Sirnitz bei Feldkirchen.
© KK/Doris Pfandl

Alles aus einer Hand in Sirnitz

In ihrem Studio in Sirnitz bietet Jung­unternehmerin Kathrin Pischelmayer ein „Rundum-Verwöhnprogramm“ an.

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Aktualisiert am 11.10.2023

Von Corina Thalhammer
Redakteurin „Kärntner Wirtschaft“


Kathrin Pischelmayer hat im Juni des vergangenen Jahres den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Seither bietet sie in Sirnitz bei Feldkirchen ein „Rundum-Verwöhnprogramm“ an. Besonders passend daher auch der Name ihres Unternehmens „All in One – Kosmetik und Fußpflege“. Neben personalisierten Gesichtsbehandlungen, Handpflege, Fußpflege, Gellack, Haarentfernung und ­Rückenbehandlungen mit Schröpfen bietet Pischelmayer auch individuell abgestimmte Bachblütentropfen an. 

Erfahrungen in der Schönheitsbranche hat sie viele gesammelt. Sie begann ihre Lehre zur Kosmetikerin und Fußpflegerin im Hotel „Die Post“ in Bad Kleinkirchheim, danach folgten Ausbildungen für Massage und Fußreflexzonenmassage, Schröpfen, Bachblüten, Make-up-Training und die Unternehmerprüfung. Den Drang, sich weiterzubilden, hatte Pischelmayer schon früh. „Es war ein bisschen wie eine Sucht“, beschreibt die Unternehmerin. Bereits während der Ausbildung hat sie sich ein hohes Ziel gesteckt: „Ich wollte meine Kunden immer von Kopf bis Fuß verwöhnen. Außerdem war es mein Ziel, in den besten Hotels Österreichs zu arbeiten und da hat man einfach bessere Chancen, wenn man möglichst breit aufgestellt ist.“ 

Leitende Position mit Kleinkind zu vereinen ist schwierig 

Gesagt, getan. Pischelmayer arbeitete in Fünf-Sterne-Hotels in ganz Österreich, wurde SPA-Leiterin in einem renommierten Wellnesshotel in Kärnten, bis sie 2018 in Karenz ging. Die Zeit im Hotel und die Gespräche mit den Mitarbeitern und Kunden fehlen ihr manchmal. Aber eine leitende Position in einem Hotel mit dem Betreuen eines Kleinkindes zu vereinen, sei sehr schwierig. „Ich bereue die Entscheidung, mich selbstständig gemacht zu haben, keine Sekunde.“ 

Die Idee, ein eigenes Unternehmen zu gründen – noch dazu mitten in der Coronapandemie – kam Pischelmayer, als sie schwanger wurde. „Außerdem hatte ich die Meisterprüfung ja bereits absolviert.“ Der ursprüngliche Plan war es, im April zu eröffnen. Wegen der Pandemie musste die Eröffnung auf Juni verschoben werden. 
Zweifel, ob die Entscheidung richtig gewesen ist, kamen der Jungunternehmerin nur kurz zu Beginn des zweiten Lockdowns. „Aber ich habe allem immer positiv entgegengesehen und war der festen Überzeugung, dass es wieder besser werden wird.“ Der Erfolg sollte ihr recht geben. „Die Einheimischen nehmen mein Angebot sehr gut an.“ Damit habe sie am Anfang nicht gerechnet. Und auch aus den umliegenden Ortschaften fahren Kunden in ihr Studio nach Sirnitz.  


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 15 der „Kärntner Wirtschaft“.