Werbung, Sichtschutz und die Folierung von Autos und Zweirädern gehören zum Angebot von Georg Rossmann.
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Steindorfer freut sich des Klebens

Georg Rossmann freut sich des Klebens. Knapp ein Jahr ist er jetzt selbstständig.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 10.10.2023

Von Erwin Figge
Chefredakteur „Kärntner Wirtschaft“


Der Hobbymusiker ist betrieblich ein Alleinunterhalter. Richtung Selbstständigkeit hat ihn die Corona-Krise gebracht, wie viele Kärntnerinnen und Kärntner, die sich gerade in dieser schwierigen Zeit zur Gründung entschlossen. Für Rossmann, der schon seit Jahren Folien anbringt und damit Autos beschriftet oder Firmen ein Gesicht gibt, kam es krisenbedingt zur Trennung von seinem ehemaligen Arbeitgeber und zum Startschuss für den Einstieg in die Selbstständigkeit. Vorläufig noch in „Teilzeit“ – die Hälfte des wöchentlichen Pensums erledigt er als Arbeitnehmer in einem Partnerbetrieb.

In drei Tagen zum Unternehmen

Der Weg von der Idee zum Start war ein kurzer, auch dank der Gründerberatung der Wirtschaftskammer. „Alles war gut vorbereitet, in drei Tagen konnte ich loslegen“, erzählt der gelernte Holz- und Sägetechniker. Kurz entschlossen hat er sich in seinem Wohnort in Steindorf am Ossiacher See einen Teil einer Gewerbehalle gemietet und die Arbeit aufgenommen. „Geht eine Tür zu, geht eine andere auf“, war das mutmachende Auftaktmotto seiner Gattin, die im Ortszentrum einen Nahversorgerladen betreibt. Durch sein großes Kontaktnetz ging das Geschäft gleich richtig los, seither bringt er vornehmlich die Folien dreier Qualitätsanbieter in Form. Neben Werbung und Sichtschutz ist die Folierung von Autos und Zweirädern eine Spezialität des 39-Jährigen. Den Fahrzeugen kann er auf Wunsch ein völlig neues Gesicht geben, und wenn das nicht mehr gefallen sollte, in einiger Zeit ein noch neueres.

Richtiger Schritt in einer schwierigen Zeit

Seinen Einstieg sieht Rossmann, der im Mai an seinem Gründungs-Jahrestag kurz innehalten wird, noch immer als den richtigen Schritt in einer richtigen, wenn auch schwierigen Zeit. „Vom ersten Auftrag an läuft es richtig gut“, ist er zufrieden. Werbung? Web-Auftritt? „Nicht zwingend und gleich notwendig, bisher komme ich mit der Mundpropaganda gut zurecht.“


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 5 der "Kärntner Wirtschaft".