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WK Bezirksobmann Ahm
© WKK I Marygood

WK Klagenfurt begrüßt Initiative für Bahnhofstraße

WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm begrüßt die aktuellen Pläne: „Endlich kommt Bewegung in eine unserer wichtigsten Stadtachsen.“

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 10.09.2026

Die Bahnhofstraße ist weit mehr als eine Verkehrsverbindung: Sie ist die direkte Achse zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt und damit für viele Besucher der erste Eindruck von Klagenfurt. Umso wichtiger ist es aus Sicht der WK-Bezirksstelle Klagenfurt, diese Straße endlich aufzuwerten und zu einem attraktiven Entrée in die Landeshauptstadt zu entwickeln.

„Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass sich Klagenfurt mit der Eröffnung der Koralmbahn völlig neue Chancen eröffnen – und dass gerade der Bereich zwischen Bahnhof und Innenstadt dabei eine Schlüsselrolle spielt. Die Bahnhofstraße muss ein einladendes Tor zur Innenstadt sein. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass hier nun endlich Bewegung in die Sache kommt“, erklärt WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm.

Die Bezirksstelle hatte wiederholt die fehlenden Vorbereitungen der Stadt auf die Koralmbahn kritisiert und bereits im Oktober 2023 einen umfassenden Forderungskatalog vorgelegt. Darin wurden unter anderem die Entwicklung des Bahnhofsviertels, die Revitalisierung der Bahnhofstraße, eine attraktive Verbindung in die Innenstadt sowie eine aktive Standortentwicklung und Ansiedelungspolitik für die AREA Süd eingefordert. „Wir haben diese Themen nicht erst gestern entdeckt, sondern seit Jahren bei jeder Gelegenheit angesprochen. Gerade bei der Bahnhofstraße war für uns immer klar: Wer am Hauptbahnhof ankommt, muss das Gefühl haben, in einer modernen und attraktiven Landeshauptstadt angekommen zu sein. Davon sind wir derzeit leider weit entfernt“, so Ahm.

Langjährige Forderung aufgegriffen

Umso erfreulicher ist die heute präsentierte Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Wirtschaftsstadtrat Julian Geier. Geplant ist, die Bahnhofstraße in Landeszuständigkeit zu übernehmen. Technisch soll dafür ein Tausch mit der Villacher Straße geprüft werden. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, die Straße nicht nur zu sanieren, sondern ihre Entwicklung insgesamt neu zu denken. „Unser Dank gilt Stadtrat Julian Geier, der dieses für den Wirtschaftsstandort so wichtige Thema aufgegriffen und gemeinsam mit dem Land vorangetrieben hat. Es freut uns, dass damit eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer nun endlich in die Umsetzung kommen soll“, betont Ahm.

Für die Wirtschaftskammer darf es dabei allerdings nicht bei einer reinen Straßensanierung bleiben. Die gesamte Achse vom Hauptbahnhof bis in die Innenstadt muss als zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum betrachtet werden. Dazu gehören mehr Aufenthaltsqualität und Begrünung ebenso wie attraktive Geschäfts- und Gastronomieflächen, weniger Leerstand und neue Impulse für Wohnen und Arbeiten.