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WKÖ präsentiert Optimierungsvorschläge für Enterprise Europe Network

Experten-Diskussion zur zukünftigen Ausrichtung in Brüssel

Die Neuausschreibung des Enterprise Europe Networks (EEN) im Jänner 2014, welche den letzten Abschnitt einer erfolgreichen sechsjährigen Tätigkeit dieses praxisnah ausgerichteten EU-Beratungsnetzwerks markiert, nahmen die WKÖ und die Bayerischen Industrie- und Handels-kammern (BIHK) zum Anlass, die Erfahrungen und die zukünftige Ausrichtung des EEN im Rahmen einer gemeinsamen Expertenveranstaltung am Donnerstag in Brüssel zur Diskussion zu stellen. In der in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union stattfindenden Ver-anstaltung mit dem Titel „Erfahrungs-austausch zur Verbesserung der Aktivitäten des EEN“ blickte ein aus relevanten Entscheidungsträgern zusammengesetztes Panel gemeinsam mit rund 100 interessierten Stakeholdern aus ganz Europa auf bisherige Aktivitäten und Erfahrungen zurück. Dabei kristallisierte sich heraus, dass insbesondere dort hervorragende Ergebnisse erzielt werden konnten, wo öffentlich-rechtliche Kammern optimale Netzwerkpartner sind. In der Debatte präsentierten die Teilnehmer zudem ihre Vorschläge zur Optimierung des Netzwerks in der kommenden Programmperiode. Die WKÖ war durch Heinz Kogler, Koordinator des österreichischen EEN-Konsortiums, vertreten.

Nach Ansicht der Diskutanten kommt es darauf an, die Aktivitäten auf die Kernkompetenzen und den EU-Binnenmarkt zu konzentrieren. Den Netzwerkpartnern soll ausreichend Flexibilität eingeräumt werden, um den regionalen Bedürfnissen der Klein- und Mittelbetriebe Rechnung zu tragen. Eine Entlastung von administrativen Auflagen würde ebenfalls wesentlich dazu beitragen, die Ressourcen des EEN noch stärker für ihre Hauptaufgabe - die Unterstützung von KMU - einzusetzen.

Das Enterprise Europe Network ist ein aus EU-Mitteln kofinanziertes Netz aus rund 600 Partnerorganisationen in 52 Ländern, die in Form von regionalen Beratungszentren Unternehmen eine Reihe qualitativ hochwertiger Dienstleistungen aus einer Hand anbieten. Ziel ist, ihnen zu mehr Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen. Die Netzwerkpartner sind Anlaufstellen für KMU bei Fragen zu EU-Rechts- und Förderinformationen sowie Anbahnung von Unternehmenskooperationen. Gleichzeitig übernehmen die Partner die Einholung von Feedback an die EU-Kommission und informieren über die Politik der Kommission und Veranstaltungen zur EU. Zudem unterstützt das Netzwerk Unternehmen und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen bei der Suche und Verwertung von innovativen Technologien und Forschungsergebnissen in Europa. In Österreich ist das EEN durch 12 regionale Partnerorganisationen - darunter die WKÖ und mehrere Landeskammern - in allen Bundesländern vertreten. 

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