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Forderungen eintreiben in der EU

Leitfaden für Exporteure

Für kleine und mittlere Unternehmen führen Forderungsausfälle oft zu sehr ernsten Problemen bis hin zur Insolvenz. Durch die starke Internationalisierung der Wirtschaft - beinahe jeder zweite Euro wird von österreichischen Unternehmen im Ausland verdient - werden Unternehmen immer öfter mit Auslandssachverhalten konfrontiert, naturgemäß auch beim Eintreiben von Forderungen. Nun ist die Eintreibung von offenen Forderungen bereits in Österreich eine Herausforderung, kommen aber noch erschwerend ausländisches Recht und kulturelle Unterschiede hinzu, wird das Eintreiben oft zu einer "Herkules-Aufgabe". 

Diese Problematik wurde auch seitens der Europäischen Union erkannt. Kleine und mittlere Unternehmen bilden nämlich das Rückgrat des europäischen Binnenmarktes und sorgen für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Die Europäische Union hat sich daher in den letzten Jahren bemüht, Regelungen zu schaffen, die Wirtschaftsteilnehmern einheitliche Instrumente zur einfacheren und leichteren Eintreibung von offenen Forderungen in die Hand geben.

Dieser Leitfaden soll im Konkreten nun dazu beitragen, Exporteuren die Instrumente zur europäischen Forderungseintreibung näherzubringen und ihnen die Angst vor dem europäischen Recht zu nehmen. Er soll aufzeigen, dass auch positive und brauchbare Instrumente aus Brüssel kommen können, die jeder Einzelne im Geschäftsalltag anwenden kann.

Inhalte des Leitfadens:

  • Handlungsformen der Europäischen Union
  • Maßnahmen, die bei oder vor Vertragsabschluss mit dem ausländischen Vertragspartner beachtet werden sollten
  • Europarechtliche Instrumente, die bei einer grenzüberschreitenden Eintreibung von Nutzen sein können
  • Funktionsweise von Mahnverfahren in Deutschland und Italien
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