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Parkpickerl -Servicekarten

Infos zu den Servicekarten

Ausnahmemöglichkeit – Grundsätzliches

In Wien gibt es in 16 Bezirken eine flächendeckende Kurzparkzone (1. - 9., 12, 14. – 18. und 20. Bezirk - ab 5.9.2016 auch 18. Bezirk). Um bei Kunden arbeiten zu können, ohne alle 2 bzw. 3 Stunden das Serviceauto verstellen zu müssen, wurde bereits 1995 auf Initiative der Wirtschaftskammer Wien die Servicekarte und der Tagesparkschein zu € 4,10 eingeführt. Damit soll es Professionisten möglich sein, ohne Unterbrechungen zu arbeiten und auch den Auftraggebern bleibt die Verrechnung der Zeiten erspart, die der Handwerker unterwegs ist, um seinen Wagen zu verstellen.

Servicekarte und Tagesparkschein

Diese Servicekarte ist für alle Betriebe, unabhängig vom Firmensitz, geeignet, denen der Nachweis gelingt, dass die maximale Parkdauer (2 bzw. 3 Stunden) für ihre jeweilige Tätigkeit beim Kunden nicht ausreicht. Bei Servicefahrzeugen (LKW oder Kombi) ist das Abstellen des Fahrzeuges in der Nähe des Kunden relevant. Das Fahrzeug bleibt während des Arbeitseinsatzes am Arbeitsort und dient als "fahrende Werkstätte". Zu diesem Fahrzeug müssen die Mitarbeiter, die ja nicht am Betriebsort, sondern auf einer Baustelle oder beim Kunden sind, oftmals zurückkehren, um Werkzeug, Material, Maschinen, Pläne etc. zu holen. Auch zum Abtransport von Schutt, Abfällen, oder ausgebauten Geräten während oder nach dem Außeneinsatz dient das Servicefahrzeug.


Da die Servicekarte an ein Kennzeichen gebunden ist, muss für jedes Servicefahrzeug eine eigene Ausnahme beantragt werden.
 

Der Weg zur Servicekarte

1. Antragsformular (pro Kennzeichen ein Antrag!) downloaden und ausfüllen                       

Formular für Beantragung: wko.at/wien/parken


2. Beilagen sammeln

Nachweise (z.B. Rechnungen, Belege über Baustellen, Serviceverträge mit Kunden usw.) zum Einsatz des Servicefahrzeuges in möglichst allen Bezirken der Parkraumbewirtschaftung müssen beigelegt werden. Dabei muss ersichtlich sein, dass die Arbeitstätigkeit an der Baustelle bzw. beim Kunden länger als 2 bzw. 3 Stunden gedauert hat. Wir empfehlen mindestens zwei Belege pro Bezirk und Antrag. Diese Rechnungen sollten nicht älter als 1 Jahr sein. Wer diese Belege für mehr als die 9 der betroffenen Bezirke (1 bis 9, 12, 14 bis 18 und 20) beibringen kann, erhält eine S-Karte für alle 16 Bezirke mit flächendeckender Kurzparkzone. 


3. Abgeben

Behörde: MA 65 in 1030 Wien, Ungargasse 33, Tel. 01/95559, Fax. 01/79514-99-38319, post.prb@ma65.wien.gv.at

Betriebe haben aber auch die Möglichkeit, die ausgefüllten Anträge an die Wirtschaftskammer Wien (Stubenring 8 - 10, 1010 Wien, parken@wkw.at) zu schicken. Wir führen eine Vorprüfung durch, ob alles richtig und vollständig ist. Danach leiten wir die Anträge an die Behörde weiter. Dadurch können die Chancen auf die positive und schnelle Erledigung oftmals deutlich gesteigert werden.

Kosten

Die Gebühren für eine solche S-Karte betragen immer € 50,-, egal ob die S-Karte für einen, mehrere oder alle 15 Bezirke, für 1 oder 2 Jahre bewilligt wird. Zu diesen Kosten kommen noch Gebühren für die Beilagen in Höhe von max. € 21,80 dazu.

Mit der Servicekarte hat man das Recht, das Servicefahrzeug länger als 2 bzw. 3 Stunden in den bewilligten Bezirken abzustellen. Die vor Ort fällige Parkgebühr ist durch die Servicekarte aber noch nicht bezahlt! Die Parkgebühr kann durch Parkscheine zu € 2,- pro Stunde bezahlt werden oder durch die Entwertung eines € 4,10 Tagesparkscheines (gelbe Parkscheine gültig für den gesamten angegeben Tag, auch bei umstellen des Fahrzeugs, in jenen Wiener Kurzparkzonen, in denen die Servicekarte gilt). ACHTUNG! Die Servicekarte gilt nicht in Geschäftsstraßen.

Bezug des € 4,10 Tagesparkscheines oder Wochenparkschein € 20,50

Der Tages- oder Wochenparkschein kann in den Stadtkassen in den Magistratischen Bezirksämtern bezogen werden (MBA 1/8, 2, 3, 6/7, 10, 13 bis 19, 21 bis 23). Gültigkeit erlangt dieser Tagesparkschein nur in Kombination mit einer S-Karte.

Mitarbeiterfahrzeuge

In verschiedenen Branchen ist es üblich, für betriebliche Fahrten Fahrzeuge von Mitarbeitern, z. B. gegen die Verrechnung von Kilometergeld, anstelle von firmeneigenen Fahr­zeugen einzusetzen. Für solche Fahrzeuge ist eine Servicekarte grundsätzlich nicht möglich.

Anzahl der Servicekarten

Es können so viele Servicekarten ausgestellt werden, wie der Betrieb benötigt und durch Unterlagen belegen kann, dass so viele Autos auch im Einsatz stehen müssen.

Verlängerung der Servicekarte

Rechtzeitig (mind. 2 Monate) vor Ablauf der Gültigkeit der Parkkarte, muss der Bewilligungsinhaber an die MA 65 ein Verlängerungsansuchen schicken. Für die Verlängerung reicht ein Mail an die MA 65 (post.prb@ma65.wien.gv.at).

Fahrzeugwechsel

Da sich eine Parkkarte auf ein bestimmtes Fahrzeug bezieht, muss bei einem Wechsel dieses Autos auch die Parkkarte auf das neue Auto umgeschrieben werden. Dazu reicht es, ein Mail an die MA 65 unter post.prb@ma65.wien.gv.at zu schicken und um Umschreibung der Parkkarte auf das neue Auto zu ersuchen. In diesem Mail ist auch angeben, ob die Laufzeit gleich verlängert werden soll oder nicht. Beigelegt werden muss der neue Zulassungsschein. Ein Antragsformular muss man bei Fahrzeugtausch nicht ausfüllen.

Die Anträge werden vorgereiht und schneller bearbeitet. Die neue Parkkarte wird nicht zugeschickt sondern ein Termin zur Abholung vereinbart. Daher sollte man auch Kontaktdaten (Telefonnummer und Email) angeben.

Hinweis: Wenn der Fahrzeugtyp gleich geblieben ist, fällt auch dem Parkraumüberwacher nicht auf, dass es sich um ein neues Auto handelt. Hier reicht es in der Praxis, bei der Verlängerung bekannt zu geben, dass man zwischenzeitlich ein neues Auto gekauft hat.

Da bei einem Fahrzeugwechsel auch eine neue Parkkarte ausgestellt werden muss, ist ein sofortiger Austausch auch bei einem persönlichen Besuch in den Räumen der MA 65 nicht möglich.

Adresse der Wirtschaftskammer Wien: 1010 Wien, Stubenring 8-10

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