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Datum
27.11.2020
Veranstalter
AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
Beginn
09:30
Ende
13:00
Veranstaltungstyp
Forum
Anmeldung bis
23.11.2020

ONLINE-Conference

Die Covid-19-Pandemie hat die CEE-Region hart getroffen. Wirtschaftlich gesehen werden die CEE-Länder mit einem Rückgang des BIP um etwa 6 % in diesem Jahr eine tiefe Rezession erleben, die schlimmer ausfallen wird als der Abschwung nach der globalen Finanzkrise im Jahr 2009. Regierungen und Unternehmen richten nun ihr Augenmerk darauf, das Wachstum wieder anzukurbeln. Wird der Neustart nur eine Fortsetzung des Geschäfts nach einer längeren Unterbrechung sein oder werden Geschäfts- und Managementmodelle danach anders aussehen?

  • Was sind die Lehren, die das Management bisher aus dieser Krise gezogen hat?
  • Was wird mit den strukturellen Herausforderungen geschehen, mit denen die Unternehmen in CEE bereits zuvor konfrontiert waren - werden sich diese Trends beschleunigen oder umkehren?
  • Wie attraktiv wird das Investitionsklima für ausländische Direktinvestoren nach der Krise sein?
  • Worauf sollte sich das Management jetzt konzentrieren? Wie können Unternehmen das Wachstum vorantreiben?

Einige Auswirkungen und Trends sind bereits sichtbar. Während der Pandemie haben wir die beschleunigte Einführung digitaler Lösungen in allen Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft erlebt. Dieser Digitalisierungsschub wird den Übergang von einer auf Effizienz bzw. niedrigen Kosten basierenden zu einer innovationsgetriebenen Wirtschaft erleichtern. Dank der fortschreitenden De-Globalisierung und Regionalisierung der Lieferketten könnten die Länder der Region von Produktionsrückverlagerungen europäischer Firmen und dem Eintritt US-amerikanischer und asiatischer Investoren profitieren. Darüber hinaus brachte uns die Pandemie den "politischen Imperativ" zurück, einen mächtigeren Staat, dem sich wirtschaftliche Überlegungen unterzuordnen haben. Unternehmen, insbesondere ausländische, müssen sich auf einen Staat vorbereiten, der stärker in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen und lokale Anbieter und Interessen schützen wird.

Eine weitere unternehmerische Herausforderung, der drohende Mangel an Arbeitskräften im Allgemeinen und Fachkräften im Speziellen, wird durch die Pandemie nur aufgeschoben - der vorhergesagte dramatische Bevölkerungsrückgang wird durch die Pandemie nicht gestoppt werden. Die pandemiebedingte Rückwanderung von CEE-Arbeitskräften aus Westeuropa könnte allerdings die Situation entschärfen.

Auf dem 11. GROW EAST Kongress werden die aktuellen Entwicklungen, die bisherigen Lehren aus der Krise und insbesondere die Rolle von Humankapital und innovativen lokalen Firmen für die Wiederankurbelung des Wachstums in CEE diskutiert.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.

Anmeldung, Kosten, Programm

Haben Sie noch Fragen?

AUSSENWIRTSCHAFT Südosteuropa, Osteuropa/Zentralasien

Ansprechpersonen: Dr. Peter Hasslacher/Elisabeth Weber

E: aussenwirtschaft.osteuropa@wko.at

T: 05 90 900 4407

 

 

 

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