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Datum
23.11.2021 - 26.11.2021
Veranstalter
AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
Beginn
08:00
Ende
18:00
Veranstaltungstyp
Austria Showcase
Anmeldung bis
29.10.2021

Im Rahmen dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, Ihr Technologie-Angebot virtuell zu präsentieren und potenzielle Geschäftspartnerinnen bzw. Geschäftspartner oder Kundinnen und Kunden online zu treffen sowie sich über aktuelle Marktentwicklungen, Trends und Geschäftschancen aus erster Hand zu informieren.

 

Wo? Virtuell | Kolumbien, Ecuador und Chile
Wann? 23.- 26. November 2021

 

Anmeldung und Kosten:

 

Marktinfo Kolumbien:

Die Bevölkerung Kolumbiens lebt zu ca. 80% in urbanen Gebieten. Dabei verteilt sich ca. ein Viertel der 48 Mio. Einwohner auf die 4 größten Städte, nämlich auf Bogotá (7,4 Mio.), Medellín (2,4 Mio.), Cali (2,2 Mio.) und Barranquilla (1,2 Mio.). Weitere 15 Städte weisen Einwohnerzahlen zwischen 300.000 und 950.000 auf. Wichtige Aspekte für die zukünftige Entwicklung der kolumbianischen Städte sind Mobilität, Sicherheit, Bildung, Gesundheitsversorgung, öffentliche Verwaltung, Stadtplanung, Nachhaltigkeit und Umwelt. Auch soziale Inklusion, Armutsbekämpfung, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Entwicklung spielen eine wesentliche Rolle. Diese Faktoren sollen mithilfe von Digitalisierung, Innovation, Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, Stadtentwicklungsprojekten und Smart City-Initiativen verbessert werden.

 

Kolumbien hat in der Umwelttechnik großen Nachholbedarf. Derzeit wird nur etwa ein Drittel des Abwassers behandelt, der Rest fließt ungereinigt in Flüsse oder das offene Meer. Auch die Wasserversorgung ist besonders in den ländlichen Regionen rückständig: nur 73% der ländlichen Bevölkerung haben Anschluss an fließendes Wasser und nur 70% an die Kanalisation, 58% der Landbevölkerung erhalten kein für den menschlichen Konsum geeignetes Wasser. Die Regierung investiert daher in den Ausbau von Wasserversorgung, Kanalisation und Kläranlagen. Ein weiterer Brennpunkt in der Entwicklung Kolumbiens ist das Thema Abfallwirtschaft. Etwa 28.800 Tonnen Müll werden täglich produziert. Über 10.000 Tonnen davon stammen aus den Großstädten Bogotá, Cali, Medellín und Barranquilla. Rund 60% der Haushaltsabfälle sind organisch, 20% nicht wiederverwertbar und 20% recycelbar (Plastik, Glas, Metall etc.). Schätzungen zufolge werden aber nur ca. 7% des Hausmülls recycelt, die restlichen 93% landen unsortiert in Mülldeponien.

 

Marktinfo Chile:

 

Umwelttechnologien gewinnen in Chile seit Jahren laufend an Bedeutung. Ein gestiegenes Umweltbewusstsein sowie ein großer Investitionsbedarf in allen Teilbereichen des Umweltsektors bedeuten, dass dieses vom Klimawandel stark betroffene OECD-Land, mittlerweile ein dynamischer und attraktiver Markt für moderne österreichische Technologien geworden ist.
Obwohl Chile in den letzten Jahren große Fortschritte in Sachen Umweltschutz erzielen konnte und die Regierung durch das Abhalten der letzten UN-Klimakonferenz COP 25 ein Zeichen setzen wollte, besteht jedoch noch beachtlicher Aufholbedarf. Chile präsentierte als erstes lateinamerikanisches Land im April 2020 seine ehrgeizigen Ziele zur Einhaltung des Pariser Übereinkommens und die Pläne zur Erreichung der CO2-Neutralität bis 2050, die in den nächsten Jahren konkretisiert werden müssen.

 

Seit Anfang 2010 fährt Chile einen konstanten energiepolitischen Kurs, der die Implementierung von Energieeffizienzmaßnahmen und die Verbreitung von erneuerbaren Energien fördert. Diese langfristige Strategie gipfelte Anfang des Jahres 2021 mit der Verabschiedung eines Energieeffizienzgesetzes.
Auf diese Weise wird der rationelle und effiziente Einsatz von Energieressourcen gefördert, um die Produktivität, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Lebensqualität der Chilenen zu verbessern und die Schadstoffemissionen zu verringern. Bis 2030 könnte sich mit dem neuen Gesetz die Energieintensität in Chile um 10 % verringern, was einer Einsparung von 12,6 Mrd. Euro und einer Reduzierung von 28,6 Mio. Tonnen CO2 entsprechen würde. Der neue rechtliche Rahmen bietet österreichischen Unternehmen die Möglichkeit, durch ihren Erfahrungsvorsprung in Sachen Energieeffizienz, am chilenischen Markt zu punkten.

 

Chile gilt aufgrund der soliden Finanzmärkte, der relativ stabilen politischen Institutionen, vergleichbar geringer Verschuldung, der offenen Marktwirtschaft und der zügigen Durchimpfung der Bevölkerung als eins der lateinamerikanischen Länder, welches sich voraussichtlich am schnellsten von der Coronaviruskrise erholen wird. Nach jahrzehntelangen eindrucksvollen Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts, konzentrieren sich nun die Bemühungen der Regierung auf die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung. Im Mittelpunkt der diversen Bemühungen steht daher das Thema Smart Cities. Innovative und ressourcenschonende Lösungen für den Bereich Transport, Energie, Sicherheit, Circular Economy und Müllentsorgung sind gefragt. Allein die Hauptstadt Santiago produziert jährlich etwa 2,8 Mio. Tonnen Müll, von denen 98 % in Mülldeponien entsorgt werden. Santiago verfügt noch nicht über eine Müllverbrennungsanlage und das Thema Waste-to-energy wird von den Verantwortlichen immer wieder ins Spiel gebracht. Durch die Vorreiterrolle Österreichs ergeben sich in diesem Kontext zahlreiche Geschäftschancen für Technologien und Know-How „Made in Austria“.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich, statt.

 

Haben Sie noch Fragen?

AußenwirtschaftsCenter Bogota
Ansprechperson: Mag. Hans-Jörg Hörtnagl
T +57 1 317 5414
E bogota@wko.at

 

AußenwirtschaftsCenter Santiago

Ansprechperson: Mag. Drazen Maloca

T +56 2 22 33 05 57

E santiago@wko.at

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