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Datum
28.11.2021 - 03.12.2021
Veranstalter
AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
Beginn
09:00
Ende
18:00
Veranstaltungstyp
Wirtschaftsmission
Anmeldung bis
30.03.2021

Wo?
 

•Togo

•Benin
•Kamerun

 

 

 

 

Kamerun

 

Kamerun nimmt in Zentralafrika geografisch und mit 24 Mio. Einwohnern eine Schlüsselstellung ein. Es ist das wichtigste Land in der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft CEMAC, die sich auch durch eine an den Euro gekoppelte Währung, den zentralafrikanischen Franc (FCFA), auszeichnet und frei konvertierbar ist. Als einziges Land in der Region hat Kamerun zudem mit der EU ein Economic Partnership Agreement (EPA) unterschrieben, das einen sukzessiven Zollabbau für bestimmte Waren aus der EU umsetzt. Das erwartete Wirtschaftswachstum für die kommenden Jahre liegt bei 4 %. Dieses basiert vor allem auf der positiven Entwicklung bei der Produktion von Kaffee, Kakao, Bananen und Holz. Diese Produkte sind gleichzeitig die wichtigsten landwirtschaftlichen Exportprodukte Kameruns. Neben der Ausfuhr von Agrarprodukten exportiert Kamerun Erdöl. Ab Ende 2020 wird das Land auch als Exporteur von verflüssigtem Erdgas (LNG) eine zunehmende Rolle auf dem Weltmarkt spielen. Aufgrund seiner teils hügeligen bzw. gebirgigen Landschaft und seiner vielen Flüsse verfügt Kamerun über gute Voraussetzungen für die Nutzung von Wasserkraft und versucht, seine Energieversorgung weiter in diese Richtung zu diversifizieren.

 

Togo
 

Das Land verfügt über eine stabile Regierung und weist - sieht man vom internationalen Krisenjahr 2020 ab - ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum von rund 5 % pro Jahr auf. Die rund 8 Mio. Einwohner verwenden – wie alle ehemaligen französischen Kolonien in der Region - den frei konvertierbaren westafrikanischen Franc (FCFA). Dieser wird laut Vereinbarung mit der französischen Regierung auch in Zukunft und unter einem neuen Namen vom französischen Staat garantiert und fest an den Euro gekoppelt bleiben. Die Regierung ist unternehmerfreundlich und fördert die Nutzung von alternativen Energiequellen.
 

Die Haupt- und Hafenstadt Lomé verfügt über einen gut ausgebauten Hafen und hat sich deshalb als wichtige Drehscheibe im regionalen Warenverkehr – auch für die Länder der Sahelzone - etabliert. Mit Lagerstätten in der Größe von über 2 Mrd. Tonnen verfügt Togo zudem über sehr bedeutende Phosphatvorkommen. Die für die nahe Zukunft geplante Nutzung dieser Lagerstätten zur Herstellung von Dünger durch die international äußerst erfolgreiche nigerianische Dangote Group sollte der togoischen Wirtschaft zusätzlichen Auftrieb geben.

 


Benin
 

Das 12 Mio. Einwohner-Land Benin verfügt mit Cotonou ebenfalls über eine Hafenstadt von regionaler Bedeutung. Über diese werden viele Waren auf dem Landweg in das große Nachbarland Nigeria weiter transportiert. Cotonou ist zugleich Umschlagplatz für den informellen Kleinhandel in der Region. Der Flughafen von Cotonou ist eine regionale Drehscheibe und verfügt über gute Flugverbindungen in viele west- und zentralafrikanische Länder.

Der Präsident des Landes, Patrice Talon, ist selbst erfolgreicher Baumwollexporteur und versucht, sein Land zu modernisieren. Allgemein wird erwartet, dass Talon, dessen Regierung auf Investitionen in die Infrastruktur des Landes setzt und mit diesen auch das Wachstum angekurbelt hat, in den für 2021 vorgesehenen allgemeinen Wahlen wiedergewählt werden wird. Für die 2021 und die Folgejahre wird jeweils mit einem realen Wachstum von ca. 6% gerechnet.

Zu den bedeutenderen Industriezweigen des Landes zählen die Kunststoff- und Lebensmittelverarbeitung. Benin ist ebenso wie Togo Mitglied der Zone des westafrikanischen Währungszone.

 

Die Teilnahme an dieser Wirtschaftsmission bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für einen Markteinstieg bzw. die Betreuung bereits vorhandener Vertriebspartner und Kunden.

 


Anmeldung, Kosten & Programm
   • Details folgen
   • Teilnahmebedingungen

 


Haben Sie noch Fragen?
AußenwirtschaftsCenter Lagos
Ansprechperson: Mag. Guido Stock
T +234 1 280 1304
M +234 809 097 8603
E Lagos@wko.at

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