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Der Pensionsaufschub: Halbierung des Pensionsversicherungsbeitrages

Anreiz für einen Verbleib im Erwerbsleben soll geschaffen werden

Mit dem Sozialversicherungs-Änderungsgesetz (SVÄG 2016, BGBl I 29/2017) wurde die Möglichkeit des Pensionsaufschubs geschaffen. Damit soll ein Anreiz für einen über das Regelpensionsalter hinausgehenden Verbleib im Erwerbsleben geschaffen werden. Denn mit einem solchen Pensionsaufschub verringert sich der Anteil des Dienstgebers und des Dienstnehmers am Pensionsversicherungsbeitrag für den Zeitraum dieser „Bonusphase“ um die Hälfte.

Anspruchsberechtigte

Dienstnehmer, die ihre Alterspension nicht sofort bei Erreichung des Antrittsalters in Anspruch nehmen möchten, haben nun die Möglichkeit des Pensionsaufschubs.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist, dass

  • der Dienstnehmer bereits Anspruch auf eine Regelpension hat (derzeit bei Männern 65. Lebensjahr, Frauen 60. Lebensjahr) und
  • der Dienstnehmer die Alterspension nicht in Anspruch genommen hat.

Liegen diese Voraussetzungen vor, halbiert sich der Pensionsversicherungsbeitrag von derzeit 22,8% auf 11,4%. Somit beträgt der DN-Anteil 5,125% und der AG-Anteil 6,275%.

Dauer

Die Halbierung des Pensionsversicherungsbeitrags gebührt im Ausmaß von max. 36 Kalendermonaten ab Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen für die Regelalterspension bzw. ab 1.1.2017 (Bonusphase).

 
Achtung!
Macht der Dienstnehmer während der Bonusphase doch seinen Anspruch auf Alterspension geltend, fallen somit die Voraussetzungen für die Halbierung des Pensionsversicherungsbeitrags weg und der ungekürzte Pensionsversicherungsbeitrag ist zu entrichten.

Form der Inanspruchnahme

Der Dienstnehmer legt dem Arbeitgeber eine Mitteilung des zuständigen Pensionsversicherungsträgers vor, wonach ein Anspruch bereits auf eine Alterspension besteht, jedoch noch nicht ausbezahlt wird.

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