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AKP-EG-Partnerschaftsabkommen

(Cotonou-Abkommen)

Am 23. Juni 2000 wurde ein neues Partnerschaftsabkommen in Cotonou unterzeichnet, das mit 1. April 2003 in Kraft getreten ist.

AKP-EG-Partnerschaftsabkommen (Cotonou-Abkommen)

Das Cotonou-Abkommen ersetzt das Abkommen von Lomé IV, welches 1989 von der EU und den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP) unterzeichnet wurde.

Vorrangiges Ziel dieses Abkommens ist

  • die Verringerung und langfristige Beseitigung der Armut sowie
  • die schrittweise Eingliederung der AKP-Staaten in die Weltwirtschaft,
im Einklang mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung. 


AKP-Länder
 
Das Abkommen wurde für einen Zeitraum von zwanzig Jahren geschlossen und enthält eine Resivisionsklausel (Artikel 95 des Abkommens), nach der eine Überprüfung des Abkommens alle fünf Jahre (mit Ausnahme der Bestimmungen über die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit) möglich ist.
 
Die Partnerschaft der EU mit den AKP-Staaten stützt sich auf folgende fünf Säulen:
  • Stärkung der politischen Dimension der Beziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten:

    • politischer Dialog

    • Politik der Friedenkonsolidierung und der Konfliktprävention und –beilegung

    • Achtung der Menschenrechte, der demokratischen Grundsätze auf der Grundlage des Rechtsstaatenprinzips sowie eine transparente und verantwortliche Staatsführung

  • Förderung partizipatorischer Ansätze:
    Öffnung für die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und andere nichtsstaatliche Akteure;  

  • Entwicklungsstrategien und Konzentration auf das Ziel der Armutsbekämpfung und insbesondere auf die Milleniumsentwicklungsziele 

  • Schaffung eines neuen Rahmens für die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit:
    Das Abkommen sieht die Aushandlung einer neuen Handelsregelung mit dem Ziel der Liberalisierung des Handels vor, womit den einseitigen Handelspräferenzen (APS System), die gegenwärtig den AKP-Staaten eingeräumt werden, ein Ende gesetzt wird. Das gegenwärtige System bleibt jedoch noch solange bestehen, bis die Handelsregelung in Kraft tritt (2008) und es gilt eine Übergangszeit von mindestens 12 Jahren.

  • Reform der finanziellen Zusammenarbeit:
    Rationalisierung der Finanzinstrumente und gleitende Programmierung 


Rechtsakte

Abkommen

Partnerschaftsabkommen zwischen den Mitgliedern der Gruppe der Staaten in Afrika, im Karibischen Raum und im Pazifischen Ozean einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits, unterzeichnet in Cotonou am 23. Juni 2000 (ABl. L 317 vom 23. Juni 2000)

Weitere relevante Rechtsakte

Achtung!

Alle EU-Rechtsakte zum Partnerschaftsabkommen der EU mit den AKP-Staaten finden Sie im Amtsblatt der Europäischen Union.



 
Stand: